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'''Iganz von Kürsinger''' (* [[7. Dezember]] [[1795]] in [[Ried im Innkreis]], † [[18. August]] [[1861]] in [[Salzburg]]) war Beamter, Schriftsteller und Topograph.

==Leben==
Kürsinger war Leiter des Pfleggerichts in [[Mittersill]] im [[Pinzgau]] und wird auch ''Landesvater des Pinzgaus'' genannt.

Neben der Sanierung des Unterrichtswesens, der Restaurierung von Kirchen-, Schul- und Pfarrgebäuden, der Trockenlegung der versumpften Talsohle und Regulierung der [[Salzach]] im [[Oberpinzgau]] hat er sich u. a. auch für die Erstbesteigung des [[Großvenediger]]s [[1841]] eingesetzt. Mit vor allem dieser Aktivität legte er den Grundstein für den [[Fremdenverkehr]].
Die erste Schutzhütte am Großvenediger wurde dann bereits [[1842]] wenige Meter von der heutigen Lage erbaut. [[1875]] entstand eine zweite Hütte, die [[Kürsinger Hütte]], an gleicher Stelle, die nach Kürsinger benannt wurde. Von Kürsinger stammt auch die Bezeichnung "weltalte Majestät" für den Großvenediger.

Seinen Lebensabend verbrachte er in [[Tamsweg]] und in der [[Salzburg|Stadt Salzburg]]. [[1848]] war er sogar Abgeordneter der Nationalversammlung in Frankfurt, Deutschland.

==Werke==
Seine topographischen, ethnographisch-statistische Werke über den [[Lungau]] ([[1853]]) und "Ober-Pinzgau" ([[1841]]) gelten als wichtige Quellen zur Salzburger Volks- und Alltagskultur.

==Quellen==
* Adolf Haslinger, Peter Mittermayr ''Salzburger Kultur Lexikon'', 2001, Residenz Verlag, ISBN 3-7017-1129-1

[[Kategorie:Wissenschafter|Kürsinger, Ignaz]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Kürsinger, Ignaz]]

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