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==Hübner und Salzburg==
 
==Hübner und Salzburg==
[[1783]] berief [[Erzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]] den Bayern Lorenz Hübner als augeklärten Vordenker und dabei auch als Redakteur und Herausgeber der [[Salzburger Landeszeitung|Salzburger Zeitung]] nach [[Salzburg]] nach Salzburg. Es war das erste Mal, dass ein ausgewiesener Redakteur für die Erstellung einer Zeitung geholt wurde, davor hatten die Herausgeber (= Druckereien) einfach die Korrespondenzmeldungen aneinandergereiht.
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[[1783]] berief [[Erzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]] den Bayern Lorenz Hübner als augeklärter Vordenker und dabei auch als Redakteur und Herausgeber der [[Salzburger Landeszeitung|Salzburger Zeitung]] nach [[Salzburg]] nach Salzburg. Es war das erste Mal, dass ein ausgewiesener Redakteur für die Erstellung einer Zeitung geholt wurde, davor hatten die Herausgeber (= Druckereien) einfach die Korrespondenzmeldungen aneinandergereiht.
    
Bald schon erzielte Hübner mit dem in ''Oberdeutsche Staatszeitung'' umbenannten Blatt schöne Erfolge, nicht zuletzt deshalb, weil er mit der Zeitung ein Medium aufklärerischen Denkens geschaffen hatte. Plötzlich waren nicht mehr nur Staatsanzeigen und Chronikberichte interessant, sondern auch Themen wie Kritik an der Kirche oder Beiträge zur Geschichte des [[Salzburg (Bundesland)|Landes Salzburg]].
 
Bald schon erzielte Hübner mit dem in ''Oberdeutsche Staatszeitung'' umbenannten Blatt schöne Erfolge, nicht zuletzt deshalb, weil er mit der Zeitung ein Medium aufklärerischen Denkens geschaffen hatte. Plötzlich waren nicht mehr nur Staatsanzeigen und Chronikberichte interessant, sondern auch Themen wie Kritik an der Kirche oder Beiträge zur Geschichte des [[Salzburg (Bundesland)|Landes Salzburg]].
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Möglicherweise noch wichtiger als sein Erfolg mit der Tageszeitung dürfte Hübners Gründung des ersten repräsentativen Rezensionsblattes, der ''Oberdeutschen allgemeinen Litteraturzeitung'', im Jahr [[1788]] sein, in dem es ihm um die Selbstdarstellung der katholischen Aufklärung ging.
 
Möglicherweise noch wichtiger als sein Erfolg mit der Tageszeitung dürfte Hübners Gründung des ersten repräsentativen Rezensionsblattes, der ''Oberdeutschen allgemeinen Litteraturzeitung'', im Jahr [[1788]] sein, in dem es ihm um die Selbstdarstellung der katholischen Aufklärung ging.
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Während seiner Zeit in Salzburg machte er sich auch als Reisebuchautor einen Namen. Besonders erwähnenswert sind die zweibändige ''Beschreibung der hochfürstl. Haupt- und Residenzstadt Salzburg'', sowie die dreibändige ''Beschreibung des Erzstiftes und Reichsfürstenthums Salzburg''. Er brachte auch als [[Kartografie|Kartograf]] eine Straßenkarte des [[Erzstift Salzburg|Erzstift]]es heraus, die es als Beilage zu seinem Buch ''Reise durch das Erzstift Salzburg zum Unterricht und Vergnügen'' gab.
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Während seiner Zeit in Salzburg machte er sich auch als Reisebuchautor einen Namen. Besonders erwähnenswert sind die zweibändige ''Beschreibung der hochfürstl.-erzbischöfl. Haupt- und Residenzstadt Salzburg'', sowie die dreibändige ''Beschreibung des Erzstiftes und Reichsfürstenthums Salzburg''. Er brachte auch als [[Kartografie|Kartograf]] eine Straßenkarte des [[Erzstift Salzburg|Erzstift]]es heraus, die es als Beilage zu seinem Buch ''Reise durch das Erzstift Salzburg zum Unterricht und Vergnügen'' gab.
    
[[1799]] kehrte Hübner nach München zurück, wohin er als Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften berufen worden war.
 
[[1799]] kehrte Hübner nach München zurück, wohin er als Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften berufen worden war.
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