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1850 gilt als das Gründungsdatum der Musik Ebenau, weil damals Konrad Füller, der erste bezeugte Kapellmeister der Musik Ebenau, von Kramsach (in Tirol) aus nach Ebenau eingewandert ist, um im Hüttenwerk Ebenau Arbeit zu suchen. Hier ist er wahrscheinlich bald in leitender Funktion in eine wahrscheinlich schon bestehende Werkskapelle eingetreten.
 
1850 gilt als das Gründungsdatum der Musik Ebenau, weil damals Konrad Füller, der erste bezeugte Kapellmeister der Musik Ebenau, von Kramsach (in Tirol) aus nach Ebenau eingewandert ist, um im Hüttenwerk Ebenau Arbeit zu suchen. Hier ist er wahrscheinlich bald in leitender Funktion in eine wahrscheinlich schon bestehende Werkskapelle eingetreten.
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1874 bis 1877 löste sich infolge wirtschaftlichen Niedergangs der Industriebetrieb in Ebenau auf. Daraufhin dürfte sich auch die Werksmusik Ebenau aufgelöst haben, allerdings nur dem Namen nach. Sie hat aber mit großer Wahrscheinlichkeit ihre musikalische Tätigkeit nie eingestellt, ab jetzt allerdings unter der Bezeichnung „Musik Ebenau“.
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1874 bis 1877 löste sich infolge wirtschaftlichen Niedergangs der Industriebetrieb in Ebenau auf. Daraufhin dürfte sich auch die Werksmusik Ebenau aufgelöst haben, allerdings nur dem Namen nach. Sie hat aber mit großer Wahrscheinlichkeit ihre musikalische Tätigkeit nie eingestellt, ab jetzt allerdings unter der Bezeichnung „Musik Ebenau“. <ref>Meinhard Leitich, Festschrift 2000. 150 Jahre Musikkapelle Ebenau, Ebenau 2000</ref>
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'''Ringsum bekannt!'''
 
'''Ringsum bekannt!'''
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Wie schon unter Konrad Füller und seinem Sohn Franz Waschl so muß sich auch die Kapelle unter den folgenden Kapellmeistern Josef Koch (von ca. 1900 bis ca. 1903) und Matthias Nußbaumer (von ca. 1903 bis 1912) großer Beliebtheit erfreut haben, weil allgemein berichtet wird, daß die Ebenauer Musik im weiten Umkreis, von St. Gilgen bis zur Stadt Salzburg,  zu Feierlichkeiten eingeladen wurde.
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Wie schon unter Konrad Füller und seinem Sohn Franz Waschl so muß sich auch die Kapelle unter den folgenden Kapellmeistern Josef Koch (von ca. 1900 bis ca. 1903) und Matthias Nußbaumer (von ca. 1903 bis 1912) großer Beliebtheit erfreut haben, weil allgemein berichtet wird, daß die Ebenauer Musik im weiten Umkreis, von St. Gilgen bis zur Stadt Salzburg,  zu Feierlichkeiten eingeladen wurde. <ref>Meinhard Leitich, Festschrift 2000. 150 Jahre Musikkapelle Ebenau, Ebenau 2000</ref>
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Aus der Zeit unter Kapellmeister Johann Teufl I. (von 1924 bis 1928) ist als herausragendes Ereignis für die Musik Ebenau 1925 das 75-jährige Gründungsfest überliefert. Dabei wurde der Ebenauer Musik von der Gemeinde Ebenau ein Jubiläumsstab überreicht. Vom Reingewinn des Festes konnte die Musik das erste Mal eine eigene Tracht anschaffen (grüne Röcke, schwarze Hosen). Vorher hatten die Musiker entweder die Schützenuniform oder „zivil“ einen einigermaßen einheitlichen schwarzen Anzug getragen.
 
Aus der Zeit unter Kapellmeister Johann Teufl I. (von 1924 bis 1928) ist als herausragendes Ereignis für die Musik Ebenau 1925 das 75-jährige Gründungsfest überliefert. Dabei wurde der Ebenauer Musik von der Gemeinde Ebenau ein Jubiläumsstab überreicht. Vom Reingewinn des Festes konnte die Musik das erste Mal eine eigene Tracht anschaffen (grüne Röcke, schwarze Hosen). Vorher hatten die Musiker entweder die Schützenuniform oder „zivil“ einen einigermaßen einheitlichen schwarzen Anzug getragen.
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Unter Kapellmeister Johann Teufl II. (von 1928 bis 1952 ) ist dann die Zahl der Musiker auf ca. 20 angewachsen. Geprobt wurde meistens im Gasthof Neuhäusl, weil der Kapellmeister dort Wirt war.
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Unter Kapellmeister Johann Teufl II. (von 1928 bis 1952 ) ist dann die Zahl der Musiker auf ca. 20 angewachsen. Geprobt wurde meistens im Gasthof Neuhäusl, weil der Kapellmeister dort Wirt war. <ref>Meinhard Leitich, Festschrift 2000. 150 Jahre Musikkapelle Ebenau, Ebenau 2000</ref>
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'''Schwierige Zeiten'''
 
'''Schwierige Zeiten'''
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Der politische Zwang, der während der Herrschaft des Nationalsozialismus allgemein auf alle Vereine ausgeübt wurde, fand dann seinen Niederschlag in den „Satzungen der Musikvereinskapelle Ebenau“ vom 22. November 1939. Einige Auszüge daraus lauten folgendermaßen: „Zweck des Vereines: Pflege der Musik, Teilnahme bei Veranstaltungen der NSDAP, kirchlichen und ortsüblichen Feiern sowie bei Anlässen privater Natur. Mitgliedschaft: Mitglieder des Vereines können nur Arier deutschen oder artverwandten Blutes werden. Personen, bei welchen auch nur ein Großelternteil Jude oder jüdischer Mischling ist, können die Mitgliedschaft nicht erwerben.“
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Der politische Zwang, der während der Herrschaft des Nationalsozialismus allgemein auf alle Vereine ausgeübt wurde, fand dann seinen Niederschlag in den „Satzungen der Musikvereinskapelle Ebenau“ vom 22. November 1939. Einige Auszüge daraus lauten folgendermaßen: „Zweck des Vereines: Pflege der Musik, Teilnahme bei Veranstaltungen der NSDAP, kirchlichen und ortsüblichen Feiern sowie bei Anlässen privater Natur. Mitgliedschaft: Mitglieder des Vereines können nur Arier deutschen oder artverwandten Blutes werden. Personen, bei welchen auch nur ein Großelternteil Jude oder jüdischer Mischling ist, können die Mitgliedschaft nicht erwerben.“  
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Mit den Statuten aus dem Jahre 1939 hat also die Musik Ebenau wiederum eine Wandlung durchgemacht: Von der „Werksmusik“ (1850-1874) über die „normale“, nicht vereinsmäßig organisierte „Musikkapelle“ (1874-1939) bis hin zur „Musikvereinskapelle“, aus politischem Zwang heraus so organisiert. Während des Zweiten Weltkrieges hat es nur einen Restbestand der Musik gegeben. Weil Johann Teufl (II.) dann auch zur Wehrmacht eingezogen wurde, hat zwischendurch Florian Döllerer (1939-1942) die Kapelle übernommen. Gegen Ende des Krieges, als es praktisch überhaupt keine Musiker mehr im Ort gab, wurde bei Trauerfeiern von nur einem Mann auf dem Feuerwehrhorn zum Gebet geblasen.
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Mit den Statuten aus dem Jahre 1939 hat also die Musik Ebenau wiederum eine Wandlung durchgemacht: Von der „Werksmusik“ (1850-1874) über die „normale“, nicht vereinsmäßig organisierte „Musikkapelle“ (1874-1939) bis hin zur „Musikvereinskapelle“, aus politischem Zwang heraus so organisiert. Während des Zweiten Weltkrieges hat es nur einen Restbestand der Musik gegeben. Weil Johann Teufl (II.) dann auch zur Wehrmacht eingezogen wurde, hat zwischendurch Florian Döllerer (1939-1942) die Kapelle übernommen. Gegen Ende des Krieges, als es praktisch überhaupt keine Musiker mehr im Ort gab, wurde bei Trauerfeiern von nur einem Mann auf dem Feuerwehrhorn zum Gebet geblasen.  
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Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es der Ebenauer Musik ähnlich wie auch anderen Vereinen. Gefallene Mitglieder waren zu beklagen (z.B. Josef Brandstätter/Zaglau), einige Musiker haben aufgrund ihrer schweren Verletzungen nach der Rückkehr in die Heimat nicht lange überlebt (Lambert Mair), andere konnten erst spät aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehren (z.B. Franz Innerberger).
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Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es der Ebenauer Musik ähnlich wie auch anderen Vereinen. Gefallene Mitglieder waren zu beklagen (z.B. Josef Brandstätter/Zaglau), einige Musiker haben aufgrund ihrer schweren Verletzungen nach der Rückkehr in die Heimat nicht lange überlebt (Lambert Mair), andere konnten erst spät aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehren (z.B. Franz Innerberger).  
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Die Vereins-Statuten unter der Hoheit der NSDAP waren natürlich außer Kraft, die „Musikkapelle“ Ebenau existierte wieder wie vor dem Zweiten Weltkrieg ohne echte statutenmäßige Organisation, jedoch angelehnt an das bestehende Vereinsrecht, d.h. es gab einen Kapellmeister, je nach Bedarf einen Obmann, eine Jahreshauptversammlung mit Entlastung des Kassiers usw. 1950 wurde das 100-jährige Bestandsjubiläum gefeiert.
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Die Vereins-Statuten unter der Hoheit der NSDAP waren natürlich außer Kraft, die „Musikkapelle“ Ebenau existierte wieder wie vor dem Zweiten Weltkrieg ohne echte statutenmäßige Organisation, jedoch angelehnt an das bestehende Vereinsrecht, d.h. es gab einen Kapellmeister, je nach Bedarf einen Obmann, eine Jahreshauptversammlung mit Entlastung des Kassiers usw. 1950 wurde das 100-jährige Bestandsjubiläum gefeiert. <ref>Meinhard Leitich, Festschrift 2000. 150 Jahre Musikkapelle Ebenau, Ebenau 2000</ref>
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1967 folgte auch die Musik Ebenau, mittlerweile ca. 30 Mann,  dem allgemeinen Trend und stellte als eine der letzten Musikkapellen im Land Salzburg die Instrumentierung mit hohem finanziellen Aufwand auf die „Tiefe Stimmung“ um.
 
1967 folgte auch die Musik Ebenau, mittlerweile ca. 30 Mann,  dem allgemeinen Trend und stellte als eine der letzten Musikkapellen im Land Salzburg die Instrumentierung mit hohem finanziellen Aufwand auf die „Tiefe Stimmung“ um.
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1971 erfolgte die Neueinkleidung mit der „Flachgauer Festtagstracht“. In einer Konzertankündigung vom 19. November 1972 nennt sich die Musik das erste Mal (schriftlich) „Trachtenmusikkapelle“. Die Organisation blieb aber weiterhin gleich, d.h. angelehnt an das Vereinsrecht, aber ohne vereinsmäßige Anmeldung.
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1971 erfolgte die Neueinkleidung mit der „Flachgauer Festtagstracht“. In einer Konzertankündigung vom 19. November 1972 nennt sich die Musik das erste Mal (schriftlich) „Trachtenmusikkapelle“. Die Organisation blieb aber weiterhin gleich, d.h. angelehnt an das Vereinsrecht, aber ohne vereinsmäßige Anmeldung. <ref>Meinhard Leitich, Festschrift 2000. 150 Jahre Musikkapelle Ebenau, Ebenau 2000</ref>
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'''Die Musikkapelle - eine Institution!'''
 
'''Die Musikkapelle - eine Institution!'''
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Mit Kapellmeister Johann Pöckl (1974-1990) begann die Wandlung zu einem neuen Selbstverständnis der Musik Ebenau: Die Musikliteratur umfaßte neben traditionellen Stücken (Märsche, Polkas, Walzer) und Bearbeitungen der Klassiker (z.B. Opernouverturen) schrittweise auch modernere Stücke. Die zunehmende materielle Absicherung (Neueinkleidung 1982) schraubte auch die Anforderung an die Musik sowohl quantitativ wie auch qualitativ hinauf. Der Musikernachwuchs wurde u.a. auch durch den ungeheuren persönlichen Einsatz des Kapellmeisters neu organisiert, auch weibliche Musiker fanden Zutritt in die Musikkapelle, - ein längst überfälliger Schritt! Die Frühjahrskonzerte wurden genauso wie das Adventblasen allmählich institutionalisiert. Impulse für die Musikkapelle Ebenau gingen sicher auch von der Einrichtung eines neuen Probenlokals in der ehemaligen Turnhalle der Volksschule 1987 aus. Johann Pöckl bereicherte das musikalische Programm unserer Musik nicht zuletzt durch seinen selbstkomponierten Marsch „Gute Freunde“.
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Mit Kapellmeister Johann Pöckl (1974-1990) begann die Wandlung zu einem neuen Selbstverständnis der Musik Ebenau: Die Musikliteratur umfaßte neben traditionellen Stücken (Märsche, Polkas, Walzer) und Bearbeitungen der Klassiker (z.B. Opernouverturen) schrittweise auch modernere Stücke. Die zunehmende materielle Absicherung (Neueinkleidung 1982) schraubte auch die Anforderung an die Musik sowohl quantitativ wie auch qualitativ hinauf. Der Musikernachwuchs wurde u.a. auch durch den ungeheuren persönlichen Einsatz des Kapellmeisters neu organisiert, auch weibliche Musiker fanden Zutritt in die Musikkapelle, - ein längst überfälliger Schritt! Die Frühjahrskonzerte wurden genauso wie das Adventblasen allmählich institutionalisiert. Impulse für die Musikkapelle Ebenau gingen sicher auch von der Einrichtung eines neuen Probenlokals in der ehemaligen Turnhalle der Volksschule 1987 aus. Johann Pöckl bereicherte das musikalische Programm unserer Musik nicht zuletzt durch seinen selbstkomponierten Marsch „Gute Freunde“.  
    
Von 1990 bis 1995 übernahm Matthias Pöckl, langjähriger Vizekapellmeister, die Leitung der Kapelle. Besonders beliebt ist sein rhythmisch ansprechendes und harmonisches Arrangement des „Vater unser“. 1992 war wiederum eine Neueinkleidung nötig, 1994 wurde der Musikpavillon im ehemaligen Brunnengarten eingeweiht. Er dient seitdem als passender Ort für Platzkonzerte und Feiern aller Art. 1995 hat Matthias Pöckl die Leitung der Musikkapelle an  Josef Fagerer übergeben, der bis heute mit großem Erfolg für die musikalischen Belange verantwortlich zeichnet. Seit 1996 gibt es auch für die Sommersaison als quasi stehende Einrichtung die Zusammenarbeit Joghurt (= Jugendtreff) - Prangerschützen - Musikkapelle für eine sommerliche Festfolge. Seit 1997 laufen die Planungen für unser großes, 150-jähriges Gründungsjubiläum im Jahre 2000! <ref>Meinhard Leitich, Festschrift 2000. 150 Jahre Musikkapelle Ebenau, Ebenau 2000</ref>
 
Von 1990 bis 1995 übernahm Matthias Pöckl, langjähriger Vizekapellmeister, die Leitung der Kapelle. Besonders beliebt ist sein rhythmisch ansprechendes und harmonisches Arrangement des „Vater unser“. 1992 war wiederum eine Neueinkleidung nötig, 1994 wurde der Musikpavillon im ehemaligen Brunnengarten eingeweiht. Er dient seitdem als passender Ort für Platzkonzerte und Feiern aller Art. 1995 hat Matthias Pöckl die Leitung der Musikkapelle an  Josef Fagerer übergeben, der bis heute mit großem Erfolg für die musikalischen Belange verantwortlich zeichnet. Seit 1996 gibt es auch für die Sommersaison als quasi stehende Einrichtung die Zusammenarbeit Joghurt (= Jugendtreff) - Prangerschützen - Musikkapelle für eine sommerliche Festfolge. Seit 1997 laufen die Planungen für unser großes, 150-jähriges Gründungsjubiläum im Jahre 2000! <ref>Meinhard Leitich, Festschrift 2000. 150 Jahre Musikkapelle Ebenau, Ebenau 2000</ref>
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'''Ein Exkurs: die [http://www.emaus.at Emaus-Jünger]'''
 
'''Ein Exkurs: die [http://www.emaus.at Emaus-Jünger]'''
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Unter der Initiative eines Mitgliedes der Musik Ebenau, Andreas Zenker, fanden sich 1988 einige junge Musiker zusammen und musizierten mit viel Schwung auf den alten Instrumenten der „hohen“ Stimmung. Anfangs bereitete das Blasen auf den maroden Instrumenten einiges an Schwierigkeiten, das Instrumentarium wurde über die Jahre jedoch immer wieder verbessert, und durch intensive Probenarbeit kristallisierte sich dieses Ensemble als eine beliebte Blasmusikgruppe heraus. Ganz bewußt wurde neben der „hohen“ Stimmung auch in der alten Besetzung mit Helikon, Basstrompete, Es-Trompeten und Es-Klarinette gespielt. 1998 feierten die Emaus-Jünger ihr 10-jähriges Gründuungsjubiläum. Es gab ein gelungenes Fest u.a. mit einem hochkarätig besetzten Emaus-Festorchester und einem Treffen der letzten „hochgestimmten“ Blaskapellen Österreichs. 1999 wurde für das österreichische Blasmusikmuseum in Oberwölz (Stmk.) der Radetzkymarsch von Johann Strauß sowohl in „hoher“ Stimmung als auch in Normalstimmung zum objektiven Vergleich beider Stimmungen aufgenommen.
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Unter der Initiative eines Mitgliedes der Musik Ebenau, Andreas Zenker, fanden sich 1988 einige junge Musiker zusammen und musizierten mit viel Schwung auf den alten Instrumenten der „hohen“ Stimmung. Anfangs bereitete das Blasen auf den maroden Instrumenten einiges an Schwierigkeiten, das Instrumentarium wurde über die Jahre jedoch immer wieder verbessert, und durch intensive Probenarbeit kristallisierte sich dieses Ensemble als eine beliebte Blasmusikgruppe heraus. Ganz bewußt wurde neben der „hohen“ Stimmung auch in der alten Besetzung mit Helikon, Basstrompete, Es-Trompeten und Es-Klarinette gespielt. 1998 feierten die Emaus-Jünger ihr 10-jähriges Gründuungsjubiläum. Es gab ein gelungenes Fest u.a. mit einem hochkarätig besetzten Emaus-Festorchester und einem Treffen der letzten „hochgestimmten“ Blaskapellen Österreichs. 1999 wurde für das österreichische Blasmusikmuseum in Oberwölz (Stmk.) der Radetzkymarsch von Johann Strauß sowohl in „hoher“ Stimmung als auch in Normalstimmung zum objektiven Vergleich beider Stimmungen aufgenommen. <ref>Meinhard Leitich, Festschrift 2000. 150 Jahre Musikkapelle Ebenau, Ebenau 2000</ref>
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Die Musikkapelle Ebenau umfaßt heute 39 Mitglieder, davon sind 14 weiblich. Die Altersstruktur zeigt einen gesunden Schwerpunkt bei der Jugend (Durchschnittsalter 25,8 Jahre, Tendenz sinkend). Die meisten Musikerinnen und Musiker haben eine solide musikalische Ausbildung entweder im Musikschulwerk oder privat genossen. Die Zahl unserer Leistungsabzeichen insgesamt liegt (derzeit: 2008) bei 45. 1999 gab es mit Evelyn Lechner (Horn) das erste goldene Leistungsabzeichen in unserer Kapelle. 2003 folgte Martin Oberascher mit dem Tenorhorn und 2007 Andrea Brunauer und Katharina Karl (beide Flöte, sowie Christoph Fagerer am Schlagzeug mit der höchsten Auszeichnung.
 
Die Musikkapelle Ebenau umfaßt heute 39 Mitglieder, davon sind 14 weiblich. Die Altersstruktur zeigt einen gesunden Schwerpunkt bei der Jugend (Durchschnittsalter 25,8 Jahre, Tendenz sinkend). Die meisten Musikerinnen und Musiker haben eine solide musikalische Ausbildung entweder im Musikschulwerk oder privat genossen. Die Zahl unserer Leistungsabzeichen insgesamt liegt (derzeit: 2008) bei 45. 1999 gab es mit Evelyn Lechner (Horn) das erste goldene Leistungsabzeichen in unserer Kapelle. 2003 folgte Martin Oberascher mit dem Tenorhorn und 2007 Andrea Brunauer und Katharina Karl (beide Flöte, sowie Christoph Fagerer am Schlagzeug mit der höchsten Auszeichnung.
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Wir begleiten unseren Ort musikalisch durch das gesamte Jahr. Ca. 25 Ausrückungen der gesamten Musikkapelle und 20 Ensembletermine (Tanzlmusik, Blechquartett, Klarinettentrio, Schlagwerkensemble  usw.) gestalten und umrahmen die verschiedensten heiteren und traurigen Begebenheiten, auch Ausrückungen außerhalb des Ortes werden wahrgenommen. Dazu kommen noch ca. 45 Gesamt-Proben und 40 Ensembleproben po Jahr. Alles zusammen ergibt das ca. 130 Zusammenkünfte der Musikerinnen und Musiker pro Jahr!!! Diese zeitliche Anforderung rückt die Musik damit schon deutlich vom Begriff „Hobby“ in Richtung „ehrenamtliches Engagement mit nebenberuflichen Ansprüchen“!
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Wir begleiten unseren Ort musikalisch durch das gesamte Jahr. Ca. 25 Ausrückungen der gesamten Musikkapelle und 20 Ensembletermine (Tanzlmusik, Blechquartett, Klarinettentrio, Schlagwerkensemble  usw.) gestalten und umrahmen die verschiedensten heiteren und traurigen Begebenheiten, auch Ausrückungen außerhalb des Ortes werden wahrgenommen. Dazu kommen noch ca. 45 Gesamt-Proben und 40 Ensembleproben pro Jahr. Alles zusammen ergibt das ca. 130 Zusammenkünfte der Musikerinnen und Musiker pro Jahr!!! Diese zeitliche Anforderung rückt die Musik damit schon deutlich vom Begriff „Hobby“ in Richtung „ehrenamtliches Engagement mit nebenberuflichen Ansprüchen“!
    
Und trotzdem! „Musikkameradschaft“ ist ein Begriff für lebenslange Freundschaften, das gemeinsame Musizieren unter fachkundiger Leitung läßt viele Probleme des Alltags in den Hintergrund treten, die Harmonie der Musik greift auf Körper und Seele über und verbreitet noch dazu festliche Freude für andere bei vielen Gelegenheiten! Die Blasmusik bietet also für die jugendlichen Musikerinnen und Musiker eine sinnvolle Herausforderung, für die Erwachsenen eine entspannende Bewährung im Freundeskreis und für unseren Ort Ebenau einen kulturellen und sozialen Kristallisationskern!
 
Und trotzdem! „Musikkameradschaft“ ist ein Begriff für lebenslange Freundschaften, das gemeinsame Musizieren unter fachkundiger Leitung läßt viele Probleme des Alltags in den Hintergrund treten, die Harmonie der Musik greift auf Körper und Seele über und verbreitet noch dazu festliche Freude für andere bei vielen Gelegenheiten! Die Blasmusik bietet also für die jugendlichen Musikerinnen und Musiker eine sinnvolle Herausforderung, für die Erwachsenen eine entspannende Bewährung im Freundeskreis und für unseren Ort Ebenau einen kulturellen und sozialen Kristallisationskern!
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