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'''München''' ist die Landeshauptstadt des Freistaates [[Bayern]] und hat rund 1,5 Millionen Einwohner (2013).

== München und Salzburg ==
Sieht man davon ab, dass das [[Erzstift Salzburg]] sich erst [[1342]] unter [[Erzbischof]] [[Heinrich von Pirnbrunn]] endgültig von seinem ''Mutterland'' Bayern trennen konnte, gab und gibt es eine Reihe von Verflechtungen von [[Stadt Salzburg|Stadt]] und [[Bundesland Salzburg|Land Salzburg]] mit der bayerischen Hauptstadt München, die Thema dieses Artikels sind.

=== Biergeschichten ===
Das [[Augustiner Bräu München]] bescherte der Stadt Salzburg durch die Augustiner-Eremiten, die von [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] [[1605]] aus München nach Salzburg geholt hatte das Salzburger [[Augustiner Bräu]], besser bekannt unter ''Müllner Bräustübl''. Mehr als 400 Jahre später war es wieder das Münchner Augustiner Bräu, das in Salzburg Tradition belebte. Im Dezember [[2013]] eröffnete die Münchener Brauerei in der [[Judengasse]] in der Salzburger [[Altstadt]] im ehemaligen Geschäftslokal [[Pflanzelter]] ein Bierlokal mit 280 Sitzplätzen, das [[Gasthaus zur Goldenen Kugel]].

Weitgehend unbekannt ist jedoch die Tatsache, dass das weltweit größte [[Oktoberfest]] auf einen Salzburger zurückgeht. Genauer gesagt auf eine [[Thalgau]]er Bürger, [[Carl Ehrenbert Freiherr von Moll]]. Moll war während seiner Tätigkeit in München ab 1804 auch Vorstandssekretär des Landwirtschaftlichen Vereins in Bayern und als solcher einer der Väter einer alljährlich in München eingeführten Agrarausstellung, die sich später zu dem bekannten „Oktoberfest“ entwickelte.

=== Personengeschichten ===
==== Kunstfälscher ====
Der Kunstgärtner [[Josef Rosenegger]] war Besitzer des schönen Landguts [[Bürglstein]], dem späteren [[Schloss Arenberg]], und wurde durch Zufall Hobbyarchäologe und als solcher entdeckte er bei Grabungsarbeiten für den neuen Park einen großen [[Römer|römischen]] Friedhof. Als diese, echten, Funde schließlich alle verkauft waren, "produzierte" er selbst eigene "Funde". Auch der König von Bayern, [[Ludwig I. von Bayern|Ludwig I.]], kaufte 1833 und 1837 Funde an. Schon zu Lebzeiten des Königs erkannten dessen Spezialisten, dass es sich um Fälschungen handelte; aber aus Rücksicht auf den König behielten sie dieses Wissen für sich. Nach dem Tod des Königs wanderte die "Sammlung Rosenegger" ins Depot.

====Zufluchtskönige ====
Als Anfang des [[19. Jahrhundert]]s [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern]] war, residierte Kronprinz Ludwig von Bayern (der spätere [[Ludwig I. von Bayern]]) als Generalgouverneur des Inn- und [[Salzachkreis]]es im Salzburger [[Schloss Mirabell]], wo sein Sohn [[Otto]], der spätere König von Griechenland geboren wurde.

Im [[Wasserschloss Anif]] nahm der bayerische König Ludwig III. am 7. November 1918 Zuflucht, während in München der Freistaat Bayern ausgerufen wurde. Am 12. November folgte seine [[Anifer Erklärung]].

==== Persönlichkeiten aus München ====
Der Bildhauer [[Jakob Adlhart]] kam 1898 in München zur Welt und übersiedelte 1909 nach [[Hallein]], wo er 1985 starb.

==== Salzburger in München ====
Der Schauspieler [[Franz Muxeneder]] kam 1920 in Salzburg zur Welt und starb 1988 in München.

1978 erhielt [[Herbert von Karajan]] die Ehrendoktorwürde der Universität München

=== Bahngeschichten ===
Der [[Hauptbahnhof Salzburg]] wurde am [[12. August]] [[1860]] im Beisein des Kaisers [[Franz Joseph I.]] von Österreich und des Königs [[Maximilian II. von Bayern]] eröffnet. Als Grenzbahnhof wurde er gemeinsam von der Kaiserin-Elisabeth-[[Westbahn]] und der (bayerischen) [[Maximiliansbahn]] verwaltet. Grenzbahnhof blieb der Salzburger Bahnhof und noch heute kann man dort Fahrkarten für die Deutsche Bahn kaufen.

Im Dezember 2013 nahm eine private Bahnlinie mit dem [[Meridian]] einen neue Bahnverbindung zwischen Salzburg und München auf.

=== Nazigeschichten ===
Die [[Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim]] in der Stadelheimer Straße im Münchner Stadtteil Giesing ist eines der größten Gefängnisse Deutschlands. Im Laufe seiner Geschichte wurde in Stadelheim auch die Todesstrafe an mindestens 1 049 Gefangenen vollzogen. Von 1895 bis 1927 waren es 13, der Großteil wurde in der Zeit des [[Nationalsozialismus]] hingerichtet, darunter auch Salzburger Bürger.
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== Quellen ==
* Salzburgwiki-Einträge
<references/>

[[Kategorie:Bayern]]

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