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Man muss mit Robert Wimmer, dem Leiter der Lungauer Kulturvereinigung, nicht lang fachsimpeln, bis er diese klare Aussage macht.
 
Man muss mit Robert Wimmer, dem Leiter der Lungauer Kulturvereinigung, nicht lang fachsimpeln, bis er diese klare Aussage macht.
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Robert Wimmer lebt seit 26 Jahren im [[Lungau]]. Er absolvierte in [[Salzburg]] die [[HTL Salzburg|HTL für Hochbau]] und war dann für die Lebenshilfe tätig. Diese Aufgabe führte ihn nach [[Tamsweg]]. Bei der Arbeit mit Behinderten fand er seine Lebensphilosophie bestätigt, dass nicht Erfolg, sondern die individuelle Leistung unser Leben bereichert.
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Robert Wimmer lebt seit 1984 im [[Lungau]] und ist Vater von 4 erwachsenen Söhnen. Er absolvierte in [[Salzburg]] die [[HTL Salzburg|HTL für Hochbau]] und die PädAk für Sonderschullehrerausbildung. Hernach  war er 8 Jahre für die Lebenshilfe als Einrichtungsleiter und 10 Jahre als Integrationslehrer tätig. Bei der Arbeit mit Behinderten fand er seine Lebensphilosophie bestätigt, dass nicht Erfolg, sondern die individuelle Leistung unser Leben bereichert.
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Mit dieser Überzeugung stieg er im Jahr [[2000]] als Geschäftsführer in den Lungauer Kulturverein ein, wechselte [[2007]] den Beruf des Lehrers gegen den des Obmanns.
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Mit dieser Überzeugung stieg er im Jahr [[2000]] als Geschäftsführer und Obmann in den Lungauer Kulturverein ein, wechselte [[2007]] den Beruf des Lehrers gegen den des Kulturmanagers.
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Sein Credo ist dasselbe geblieben: "Die Kultur ist kein Spitzensport! Kultur gibt uns den Freiraum, kreativ zu sein, regt uns an, schöpferisch tätig zu werden, rüttelt auf und hilft uns, mit dem Leben besser umgehen zu können."
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Sein Credo ist dasselbe geblieben: "Die Kultur ist kein Spitzensport! Kultur gibt uns den Freiraum im Alltag, um kreativ zu sein, regt uns an, schöpferisch tätig zu werden, rüttelt auf und hilft uns, mit dem Leben besser umgehen zu können."
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[[1985]] gründete er mit seiner Frau Ehrnie die Theatergruppe Mokrit. Mit der letzten Aufführung, "Das Mädchen am Ende der Straße", wurde auch bei den Zuschauern deutlich erkennbar, was hervorgebracht werden kann, wenn das Maß bei den persönlichen und lokalen Mitteln angelegt wird und es sich nicht an den Spitzenleistungen der Hochkultur orientiert. Robert Wimmer arbeitet auch an Strukturen für die Zukunft.
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[[1985]] gründete er mit Ehrnie Wimmer die Theatergruppe Mokrit, welche dreimal (2000, 2004, 2006) mit dem Ferdinand Eberherr Preis ausgezeichnet wurde. 2006 verbrachte er ein mehrmonatiges Kunststipendium bei Cooperation Wiltz in Luxemburg.
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Die Region braucht den viel diskutierten [[KUBUS 1024]] als Wirkungsstätte, für ihn ist aber "das Miteinander das wahre Potenzial der Tätigkeit der Lungauer Kulturvereinigung". Er will diese Aktivitäten auf eine noch breitere Basis stellen, um im ganzen Bezirk eine Plattform zu sichern, "mit der das Gemeinsame und das verbindende Tun unser Zusammenleben günstig beeinflusst".
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Am [[20. Oktober]] [[2010]] wurde Robert Wimmer mit dem [[Kulturpreise_des_Landes_Salzburg#Kulturinitiativen_und_MedienkunstSalzburger Landespreis für Kulturarbeit|Salzburger Landespreis für Kulturarbeit]] ausgezeichnet.
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Am [[20. Oktober]] [[2010]] wurde Robert Wimmer mit dem [[Kulturpreise_des_Landes_Salzburg#Kulturinitiativen_und_MedienkunstSalzburger Landespreis für Kulturarbeit|Salzburger Landespreis für Kulturarbeit]] ausgezeichnet.
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Aktuelle Projekte sind die Programmierung des Kunstigels "White Noise" in Tamsweg (5-10/2014), Regie- und Theaterarbeiten mit der Theatergruppe MOKRIT und Hausgaber von der etwas anderen Kulturchronik "VOM LUNGAU - Land, Leute, Kultur" zusammen mit Florian Wimmer,MA und Dr. Rosmarie Fuchshofer anl. des 40 jährigen bstehend der Lungauer Kulturvereinigung.
    
==Auszeichnungen==
 
==Auszeichnungen==
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