| | [[Datei:Loewenstern_Friedrich_Ehrenbuergerurkunde.jpg|thumb|[[Ehrenbürger der Stadt Hallein|Ehrenbürgschaftsurkunde]] von [[Hallein]] für Friedrich Baron v. Löwenstern vom [[14. April]] [[1870]]]] | | [[Datei:Loewenstern_Friedrich_Ehrenbuergerurkunde.jpg|thumb|[[Ehrenbürger der Stadt Hallein|Ehrenbürgschaftsurkunde]] von [[Hallein]] für Friedrich Baron v. Löwenstern vom [[14. April]] [[1870]]]] |
| − | Baron '''F r i e d r i c h Sebastian v. Löwenstern''' a.d.Hs. Rösthof (* [[15. Juni]] [[1829]] auf Schloss Wandsbek, früher [[Deutschland#Schleswig-Holstein|Schleswig-Holstein]]<ref>Wandsbek ist heute ein Stadtteil der Freien und Hansestadt Hamburg und gehörte damals zum Herzogtum Holstein, das in Personalunion mit [[Dänemark]] verbunden war (heute Freie und Hansestadt Hamburg).</ref>; † [[20. November]] [[1910]] in der [[Villa Löwenstern]] in Oberalm) war der erste aus der Familie der Barone v. [[Löwenstern]], der sich in der [[Tennengau]]er Gemeinde [[Oberalm]] niederließ. | + | Baron '''Friedrich Sebastian v. Löwenstern''' a.d.Hs. Rösthof (* [[15. Juni]] [[1829]] auf Schloss Wandsbek, früher [[Deutschland#Schleswig-Holstein|Schleswig-Holstein]]<ref>Wandsbek ist heute ein Stadtteil der Freien und Hansestadt Hamburg und gehörte damals zum Herzogtum Holstein, das in Personalunion mit [[Dänemark]] verbunden war (heute Freie und Hansestadt Hamburg).</ref>; † [[20. November]] [[1910]] in der [[Villa Löwenstern]] in Oberalm) war der erste aus der Familie der Barone v. [[Löwenstern]], der sich in der [[Tennengau]]er Gemeinde [[Oberalm]] niederließ. |
| − | Baron Friedrich Sebastian v. Löwenstern kam als Sohn von Baron [[Georg Heinrich v. Löwenstern]] (* [[23. November]] [[1786]] in Reval, † [[20. September]] [[1856]] in Kiel) und Adelaide Laura Tugendreich (* [[30. November]] [[1796]] in Kopenhagen als Gräfin v. Schimmelmann a.d. Hs. Lindenbourg) zur Welt. Die prominenten Paten von Friedrich waren der [[Dänemark|dänische]] König Frederik VI., auch Herzog von Schleswig-Holstein, sowie die dänische Königin, seine Patentante. Seine Geschwister waren Adelbert (geb. 1817, gest. 1879, verh. mit Rosamunde Francke), Georgine (geb. 1819, gest. 1893, verh. mit Graf Christian v. Reventlow), Adelaide (geb. 1823, gest. 1849, verh. mit Graf Kuno v. Rantzau) und Laurette (geb. 1821, gest. 1851, nicht verh.). | + | Baron Friedrich Sebastian v. Löwenstern kam als Sohn von Baron [[Georg Heinrich v. Löwenstern]] (* [[23. November]] [[1786]] in Reval, † [[20. September]] [[1856]] in Kiel) und Adelaide Laura Tugendreich (* [[30. November]] [[1796]] in Kopenhagen als Gräfin v. Schimmelmann a.d. Hs. Lindenbourg) zur Welt. Die prominenten Paten von Friedrich waren der [[Dänemark|dänische]] König Frederik VI., auch Herzog von Schleswig-Holstein, sowie die dänische Königin, seine Patentante. Seine Geschwister waren Adelbert (* 1817, † 1879, ∞ Rosamunde Francke), Georgine (* 1819, † 1893, ∞ Graf Christian v. Reventlow), Adelaide (* 1823, † 1849, ∞ Graf Kuno v. Rantzau) und Laurette (* 1821, † 1851, nicht verheiratet). |
| | Friedrich - der Fritz genannt wurde - wuchs mit seinen Geschwistern auf dem Familiengut Jendel in Estland, in der Löwenstern-Villa Christiansholm bei Kopenhagen und Villa Seelust an der Föhrde in Kiel auf. Einen längeren Aufenthalt in Rio de Janeiro verbrachte er mit seinen Eltern, von dem sie im April 1829 nach Dänemark zurückkehrten. Um auch mit Österreich einen Handelsvertrag, wie zuvor mit Brasilien, zu verhandeln und zu beschließen, wurde sein Vater 1835 vom dänischen König ersucht, als außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister nach Wien zu reisen, wohin ihm seine Mutter, seine Geschwister und er folgten. Doch für die Beendigung der Schule reiste Friedrich wenige Monate später nach Dresden. 1843 im Herbst ging er nach Abschluss der Schule in das Kadettencorps in Dresden, das zur Sächsischen Armee gehörte. Da es ihm dort nicht gefiel, sorgte sein Vater dafür, dass er in Wien zur Österreichischen Armee kam. | | Friedrich - der Fritz genannt wurde - wuchs mit seinen Geschwistern auf dem Familiengut Jendel in Estland, in der Löwenstern-Villa Christiansholm bei Kopenhagen und Villa Seelust an der Föhrde in Kiel auf. Einen längeren Aufenthalt in Rio de Janeiro verbrachte er mit seinen Eltern, von dem sie im April 1829 nach Dänemark zurückkehrten. Um auch mit Österreich einen Handelsvertrag, wie zuvor mit Brasilien, zu verhandeln und zu beschließen, wurde sein Vater 1835 vom dänischen König ersucht, als außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister nach Wien zu reisen, wohin ihm seine Mutter, seine Geschwister und er folgten. Doch für die Beendigung der Schule reiste Friedrich wenige Monate später nach Dresden. 1843 im Herbst ging er nach Abschluss der Schule in das Kadettencorps in Dresden, das zur Sächsischen Armee gehörte. Da es ihm dort nicht gefiel, sorgte sein Vater dafür, dass er in Wien zur Österreichischen Armee kam. |