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, 09:36, 22. Dez. 2013
Die '''Pfarrkirche zu den Hl. Martin und Ägydius''' ist die Pfarrkirche der [[Pfarre Fusch an der Großglocknerstraße]] in der [[Pinzgau]]er Gemeinde [[Fusch an der Großglocknerstraße]]. Die Kirchenpatrone sind der hl. Martin und der hl. Ägydius.
== Geschichte ==
Die Lage an einem der wichtigen [[Tauern]]<nowiki>übergänge</nowiki> ([[Saumpfad]]) muss es schon sehr bald eine Kapelle oder Kirche gegeben haben. Jedenfalls findet sich die erste urkundliche Erwähnung einer solchen im Jahr [[1313]]. Eine aus dem Jahre [[1513]] stammende Pergamenturkunde mit [[Gotik|gotischer]] Rankenmalerei und reicher Goldauflage berichtet, dass den Besuchern der Kirche St. Ägydius ein Ablass gewährt wurde.
Bis 1528 war der der Zeller Pfarrer für die Gottesdienste und kirchlichen Verrichtungen zuständig, der einen Kaplan dafür entsandte. Danach wurde die Pfarre von [[Bruck an der Großglocknerstraße|Bruck]] aus pastoriert. Eigenes Vikariat wurde Fusch [[1567]], selbständige Pfarre aber erst [[1862]].
Die flache Saaldecke kam bei einer Erweiterung der Kirche [[1713]] dazu. Das Langschiff entsprach nun ungefähr einem Drittel des heutigen Raumes. Die zwei Seitenaltäre für den hl. Antonius und hl. Josef wurden errichtet. Die [[Barock|Barockisierung]] der Kirche war dann [[1779]] mit der Errichtung eines neuen Hochaltares abgeschlossen.
Von hohem künstlerischen Wert sind die Steinstatue des h. Wolfgang beim Aufgang zur Kirche und das Steingussrelief beim Kriegerdenkmal. Beides sind Arbeiten des bekannten Bildhauers [[Toni Schneider-Manzell]] aus dem Jahre 1949, die der Künstler der Kirche gewidmet hat.
1971 und 1972 kam es zu einem Neubau, nachdem die Kirchenmauern durch den hohen Grundwasserspiegel irreparable Schäden erlitten hatten.
== Quelle ==
* [http://www.fusch.at/46-al-Geschichte%20der%20Pfarrkirche.html www.fusch.at]