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Chronologie
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[[Bild:Hotel-Mirabell-2007.JPG|thumb|300px|''Porträt des '''Hotels Mirabell''' als Spielstätte des '''Salzburger Marionettentheaters''''' (2006)]]
 
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[[Bild:Mirabell-Gartenseite.JPG|thumb|300px| Die [[Mirabellgarten]]seite des ehemaligen '''''Hotels Mirabell''''']]
 
[[Bild:Mirabell-Gartenseite.JPG|thumb|300px| Die [[Mirabellgarten]]seite des ehemaligen '''''Hotels Mirabell''''']]
Das ursprünglich zwischen [[Mozarteum]] und dem [[Salzburger Landestheater]] gelegene '''Hotel Mirabell''', in dem der Schriftsteller [[James Joyce]] während seines rund sechs Wochen dauernden Salzburg-Aufenthaltes im Sommer 1928 logiert hat, hat nach dem ''Zweiten Weltkrieg'' als [[Spielcasino]] (''[[Mirabell-Casino]]'') gedient und ist seit [[1971]] die Spielstätte des [[Salzburger Marionettentheater]]s.
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Das ursprünglich zwischen [[Mozarteum]] und dem [[Salzburger Landestheater]] gelegene '''Hotel Mirabell''', in dem der Schriftsteller [[James Joyce]] während seines rund sechs Wochen dauernden Salzburg-Aufenthaltes im Sommer 1928 logiert hat, wurde [[1929]] an das [[Mozarteum]] verkauft und beherbergt seit [[1971]] unter anderem die Spielstätte des [[Salzburger Marionettentheater]]s.
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
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Im Jahr [[1893]] hat die ''Arco-Zinnebergische [[Hofbräu Kaltenhausen|Brauerei Kaltenhausen]]'' zwischen der damaligen [[Villa Lasser]] (= heute das [[Mozarteum]]) und dem damaligen Stadttheater (= heute das [[Salzburger Landestheater]]) ein "Restaurations- und Saalgebäude" errichtet, dessen Architekt [[Carl Demel]] und dessen Baumeister [[Valentin Ceconi]] war.
 
Im Jahr [[1893]] hat die ''Arco-Zinnebergische [[Hofbräu Kaltenhausen|Brauerei Kaltenhausen]]'' zwischen der damaligen [[Villa Lasser]] (= heute das [[Mozarteum]]) und dem damaligen Stadttheater (= heute das [[Salzburger Landestheater]]) ein "Restaurations- und Saalgebäude" errichtet, dessen Architekt [[Carl Demel]] und dessen Baumeister [[Valentin Ceconi]] war.
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Das Saalgebäude wurde im Jahr [[1897]] zum "Hotel Mirabell" umgewandelt. Nach dem ''Zweiten Weltkrieg'' befand sich darin bis 1968 das [[Mirabell-Casino]]. Im Jahr [[1970]] wurde das Gebäude zur Spielstätte des [[Salzburger Marionettentheater]]s umgebaut, wobei der ehemalige Speisesaal des Hotels Mirabell zum Zuschauerraum mit Bühne umfunktioniert wurde.
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Das Saalgebäude wurde im Jahr [[1897]] zum "Hotel Mirabell" umgewandelt, das als Nobelbetrieb bis Ende der [[1920]]er Jahre mehrere prominente Gäste beherbergt.
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Im Jahr [[1929]] erfolgt der vom [[Mozarteum]] seit 1918 geplante Erwerb des "Hotel Mirabell"s. Zwischen [[1934]] und [[1938]] wird das Gebäude an das lokale [[Casino Austria|Spielcasino]] vermietet.
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Im Jahr [[1938]] übernimmt der Pächter Hans Zitter das gesamte Haus. Zwischen [[1938]] und [[1945]] finden gesellschaftliche Veranstaltungen statt. Es werden Dach und Heizung repariert und die Südseite durch einen Erweiterungsanbau mit dem [[Landestheater]] vebunden, welches im 3. Stock Räume mietet.
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Nach dem [[Zweite Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] beenden die Besatzer das Pachtverhältnis mit Hans Zitter. Das Untermietverhältnis des [[Landestheater]]s erlischt, worauf das Gebäude für diverse Betreungseinrichtungen amerikanischer Soldaten ("Rotes Kreuz") genützt wird, wodurch die Innenausstattung große Schäden erleidet.
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Im Jahr [[1955]] wird das Gebäude bis [[1968]] erneut an das lokale [[Casino Austria|Spielcasino]] vermietet, welche anschließend in das [[Schloss Klessheim]] übersiedelt (welches gleichfalls mit [[James Joyce]]s Salzburg-Aufenthalt verbunden ist).
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Seit [[1968]] findet im Gebäude unter anderem der Schul-, Konzert- und Kusrbetrieb des [[Mozarteum]]s statt.
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Im Jahr [[1970]] wirde das Gebäude zur Spielstätte des [[Salzburger Marionettentheater]]s umgebaut, wobei der ehemalige Speisesaal des Hotels Mirabell zum Zuschauerraum mit Bühne umfunktioniert wird.
    
(Das der ''Stiftung [[Mozarteum]]'' gehörende "Hotel Mirabell" ist nicht dem späteren namensähnlichen ''Park Hotel Mirabell'' identisch, das mit Mitteln des ''Marshall Plans'' erbaut wurde und an der Stelle des heutigen ''Sheraton Hotels'' stand.)
 
(Das der ''Stiftung [[Mozarteum]]'' gehörende "Hotel Mirabell" ist nicht dem späteren namensähnlichen ''Park Hotel Mirabell'' identisch, das mit Mitteln des ''Marshall Plans'' erbaut wurde und an der Stelle des heutigen ''Sheraton Hotels'' stand.)
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* Broschüre des "[[Salzburger Marionettentheater]]s". Salzburg 2005. S.15 und S.32.
 
* Broschüre des "[[Salzburger Marionettentheater]]s". Salzburg 2005. S.15 und S.32.
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* Immobilie Schwarzstraße 24 (aka "Mirabell-Gebäude", "Hannibaltrakt", "Marionettentheater", "Kammerspiele"), Kurzdokumentation des [[Mozarteum]]s.
    
* Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S.93-105. Wien: präsens 2005. S.100f.
 
* Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S.93-105. Wien: präsens 2005. S.100f.
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