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[[Bild:Markus Kahr.jpg|thumb|Markus Kahr]]
 
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'''Markus Kahr''' (* [[1982]] in Schladming, [[Steiermark]]) ist Sprungskientwickler bei [[Atomic]] in [[Altenmarkt]].
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'''Markus Kahr''' (* [[1982]] in [[enns:Schladming]], [[Steiermark]]) ist Sprungskientwickler bei [[Atomic]] in [[Altenmarkt]].
    
==Leben==
 
==Leben==
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Markus Kahr ist einer der wenigen Menschen, die auf solche Fragen Antworten wissen. Der gebürtige Schladminger ist innerhalb der Firma Atomic eine Art Einmannteam. Er entwirft Sprungski, baut sie, entwickelt sie weiter und macht bei den Wettkämpfen den Service. Allein für neun Springer. Einer von ihnen ist Loitzl.
 
Markus Kahr ist einer der wenigen Menschen, die auf solche Fragen Antworten wissen. Der gebürtige Schladminger ist innerhalb der Firma Atomic eine Art Einmannteam. Er entwirft Sprungski, baut sie, entwickelt sie weiter und macht bei den Wettkämpfen den Service. Allein für neun Springer. Einer von ihnen ist Loitzl.
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Wie ist das nun bei diesen mächtigen, überbreiten Skiern? "Grundsätzlich steckt in einem Sprungski mehr Hightech als in einem Alpinski", schildert Kahr, der Pendler zwischen Schladming und Altenmarkt sowie auch ein beruflicher Weltreisender ist, "im Aufbau gibt es einen Wabenkern, ähnlich wie im Flugzeugbau. Das muss sein, damit der Ski leicht und spritzig wird. Die Waben bestehen aus in Harz getränktem Papier und minimal Holz für die Steifigkeit. Außen herum wird mit Carbon-Fiberglas gearbeitet. Ober- und Untergurt halten den Ski zusammen." Damit es nicht zu technisch wird, bringt Kahr einen Vergleich: "Das ist wie beim Toasten. Eine Scheibe Brot unten, dann legst du eine Tomate hinein, die zweite Scheibe kommt oben drauf und dann wird zusammengepresst." Die Temperatur beim "Skitoasten" beträgt 135 Grad.
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Wie ist das nun bei diesen mächtigen, überbreiten Skiern? "Grundsätzlich steckt in einem Sprungski mehr Hightech als in einem Alpinski", schildert Kahr, der [[Pendler]] zwischen Schladming und Altenmarkt sowie auch ein beruflicher Weltreisender ist, "im Aufbau gibt es einen Wabenkern, ähnlich wie im Flugzeugbau. Das muss sein, damit der Ski leicht und spritzig wird. Die Waben bestehen aus in Harz getränktem Papier und minimal Holz für die Steifigkeit. Außen herum wird mit Carbon-Fiberglas gearbeitet. Ober- und Untergurt halten den Ski zusammen." Damit es nicht zu technisch wird, bringt Kahr einen Vergleich: "Das ist wie beim Toasten. Eine Scheibe Brot unten, dann legst du eine Tomate hinein, die zweite Scheibe kommt oben drauf und dann wird zusammengepresst." Die Temperatur beim "Skitoasten" beträgt 135 Grad.
    
Sprungski sind kein Fließbandprodukt. Jedes Paar wird handgefertigt und genau auf den Sprungstil des Benutzers angepasst. All zu viel Spielraum lässt der Internationale Skiverband (FIS) nicht. Ein Ski mit der Länge von 2,63 Meter darf nicht leichter als 2630 Gramm sein. Die Länge richtet sich nach dem Body-Mass-Index des Sportlers.
 
Sprungski sind kein Fließbandprodukt. Jedes Paar wird handgefertigt und genau auf den Sprungstil des Benutzers angepasst. All zu viel Spielraum lässt der Internationale Skiverband (FIS) nicht. Ein Ski mit der Länge von 2,63 Meter darf nicht leichter als 2630 Gramm sein. Die Länge richtet sich nach dem Body-Mass-Index des Sportlers.

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