Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
Zeile 6: Zeile 6:  
Bis zum Jahr [[1910]] sollte dann das Objekt bereits eine Fläche von 3 000 Quadratmetern bedeckt haben. Es wurde teilweise aus Natursteinen der dargestellten Regionen angefertigt. Der Rest bestand aus Zement. Dieses begehbare Relief konnte auch von einer Tribüne aus betrachtet werden. Die Gebirgszüge hatten bis zu zwei Meter Höhe. Es handelt sich um das größte je hergestellte Relief.
 
Bis zum Jahr [[1910]] sollte dann das Objekt bereits eine Fläche von 3 000 Quadratmetern bedeckt haben. Es wurde teilweise aus Natursteinen der dargestellten Regionen angefertigt. Der Rest bestand aus Zement. Dieses begehbare Relief konnte auch von einer Tribüne aus betrachtet werden. Die Gebirgszüge hatten bis zu zwei Meter Höhe. Es handelt sich um das größte je hergestellte Relief.
   −
Zeitungsberichten nach muss das Relief einen gewaltigen Eindruck bei den Besuchern hinterlassen haben. Allerdings belasteten die Kosten der Errichtung und Erhaltung Pörnbacher stark, da die Witterung dem Relief immer wieder stark zusetzte. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] nutzte überdies ein Regiment aus Prag das Relief zu feldmäßigen Übungen. Aber trotz Restaurierungen konnten nur mehr 1 500 Quadratmeter gerettet werden, der Rest war zerstört.
+
Zeitungsberichten nach muss das Relief einen gewaltigen Eindruck bei den Besuchern hinterlassen haben. Allerdings belasteten die Kosten der Errichtung und Erhaltung Pörnbacher stark, da die Witterung dem Relief immer wieder stark zusetzte. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] nutzte überdies ein Regiment aus Prag das Relief zu feldmäßigen Übungen. Trotz Restaurierungen konnten nur mehr 1 500 Quadratmeter gerettet werden, der Rest war zerstört.
   −
Die Einnahmen deckten bei Weitem nicht die Kosten der Erhaltung des Reliefs. Trotz finanzieller Unterstützung von Stadt Salzburg und verschiedenen Geldgebern musste Pörnbacher die Liegenschaft samt Relief nach dem Ersten Weltkrieg verkaufen. Die Erwerberin, eine gewisse Frau Zell, musste ihrerseits im Jahr 1922 Liegenschaft und Relief wiederum an die Gräfin [[Schenk-Castell]] verkaufen. Gräfin Schenk-Castell emigrierte [[1938]] nach der Machtergreifung der [[Nationalsozialisten]]. Das Haus beim Relief übernahmen Offiziere der Deutschen Wehrmacht. Das Relief fiel 1944 einem Bombenangriff zum Opfer.
+
Die Einnahmen deckten in der Folge bei Weitem nicht die Kosten für die Erhaltung des Reliefs. Trotz finanzieller Unterstützung von Stadt Salzburg und verschiedenen Geldgebern musste Pörnbacher die Liegenschaft samt Relief daher nach dem Ersten Weltkrieg verkaufen. Frau Zell musste als Käuferin  ihrerseits Liegenschaft und Relief an die Gräfin [[Schenk-Castell]] weiterverkaufen. Gräfin Schenk-Castell emigrierte [[1938]] nach der Machtergreifung der [[Nationalsozialisten]]. Das Haus beim Relief übernahmen darauf Offiziere der Deutschen Wehrmacht. Das Relief selbst fiel 1944 einem Bombenangriff zum Opfer.
    
== Weblinks ==
 
== Weblinks ==
16.179

Bearbeitungen

Navigationsmenü