| − | Mehr als 45 % der Landesfläche ist von Wald bedeckt, während landwirtschaftlich genutzte Flächen rund 16 % der Landesfläche ausmachen. Auf 35 % der Landesfläche befinden sich [[Alm]]en, [[Zwergstrauchgesellschaft]]en, [[Alpine Grasheide]]n, Fels und Eis. Ca. 1 % der Gesamtfläche ist von Gewässern bedeckt. Siedlungen und Verkehrsflächen bedecken 2,7 % der Landesfläche. Besonders im Norden des Bundeslandes, in den Talräumen der größeren Flüsse und im inneralpinen Becken sind Siedlungen und zusammenhängende landwirtschaftliche Flächen zu finden. Ballungsräume befinden sich praktisch nur im Umfeld der Hauptstadt. Dieser Bereich umfasst das außeralpine Salzachtal vom Pass Lueg bis weit in das Alpenvorland hinein. Kleinere Ballungsräume liegen inneralpin um [[Zell am See]], [[Saalfelden]], [[Bischofshofen]] und [[St. Johann]], zwischen [[Altenmarkt]] und [[Radstadt]], sowie im [[Gasteiner Tal]]. Die Ballungsgebiete verursachen [[Bodenverbrauch]] und andererseits eine Erschließung durch Verkehrswege, die großräumige Landschaftsdurchschneidungen – vor allem im Alpenvorland und im Salzachtal - zur Folge haben. Die bebaute Fläche des Dauersiedlungsraumes macht bereits 14,3 % aus, was als sehr hoch eingestuft wird. Die im Siedlungsbereich befindlichen landwirtschaftlich genutzten Flächen sind vorwiegend Grünland und zum geringeren Teil auch Ackerflächen, die größtenteils intensiv genutzt werden. Die landwirtschaftlichen Flächen in den Kalkvoralpen, im Bereich der [[Pinzgauer Grasberge]] und in den mittleren inneralpinen Lagen sind die landwirtschaftlichen Flächen mit ihren kleinräumigeren Strukturen ([[Zaun|Zäune]], [[Hecke|Hecken]]), mit ihrer Verzahnung von Wiesen und Weiden und einer vergleichsweisen extensiveren Mähnutzung wesentlich heterogener. | + | Mehr als 45 % der Landesfläche ist von Wald bedeckt, während landwirtschaftlich genutzte Flächen rund 16 % der Landesfläche ausmachen. Auf 35 % der Landesfläche befinden sich [[Alm]]en, [[Zwergstrauchgesellschaft]]en, [[Alpine Grasheide]]n, Fels und Eis. Ca. 1 % der Gesamtfläche ist von Gewässern bedeckt. Siedlungen und Verkehrsflächen bedecken 2,7 % der Landesfläche. Besonders im Norden des Bundeslandes, in den Talräumen der größeren Flüsse und im inneralpinen Becken sind Siedlungen und zusammenhängende landwirtschaftliche Flächen zu finden. Ballungsräume befinden sich praktisch nur im Umfeld der Hauptstadt. Dieser Bereich umfasst das außeralpine Salzachtal vom Pass Lueg bis weit in das Alpenvorland hinein. Kleinere Ballungsräume liegen inneralpin um [[Zell am See]], [[Saalfelden]], [[Bischofshofen]] und [[St. Johann]], zwischen [[Altenmarkt]] und [[Radstadt]], sowie im [[Gasteiner Tal]]. Die Ballungsgebiete verursachen [[Bodenverbrauch]] und andererseits eine Erschließung durch Verkehrswege, die großräumige Landschaftsdurchschneidungen – vor allem im Alpenvorland und im Salzachtal - zur Folge haben. Die bebaute Fläche des Dauersiedlungsraumes macht bereits 14,3 % aus, was als sehr hoch eingestuft wird. Die im Siedlungsbereich befindlichen landwirtschaftlich genutzten Flächen sind vorwiegend Grünland und zum geringeren Teil auch Ackerflächen, die größtenteils intensiv genutzt werden. Die landwirtschaftlichen Flächen in den Kalkvoralpen, im Bereich der [[Pinzgauer Grasberge]] und in den mittleren inneralpinen Lagen sind mit ihren kleinräumigeren Strukturen ([[Zaun|Zäune]], [[Hecke|Hecken]]), mit ihrer Verzahnung von Wiesen und Weiden und einer vergleichsweisen extensiveren Mähnutzung wesentlich heterogener. |
| | Hier sind noch die Veränderungen der landwirtschaftlichen Nutzung zu erwähnen. Zwischen [[1980]] und [[2000]] hat der Anteil an extensiv genutztem Grünland wie ungenutztes Grünland, [[Streuwiese|Streuwiesen]], einschürige Wiesen, Weiden und Äcker deutlich abgenommen. Ein deutlicher Anstieg ist hingegen bei der Nutzung mehrschüriger Wiesen zu bemerken. Es ist dabei nicht nur eine Zunahme der Flächenanteile festzustellen, sondern auch eine Intensivierung durch die [[Siloballenwirtschaft]]. Sie ist durch eine immer frühzeitigere erste Mahd, einer erhöhten Anzahl an Mahden, die bis in den Spätherbst hinein erfolgen, gekennzeichnet. | | Hier sind noch die Veränderungen der landwirtschaftlichen Nutzung zu erwähnen. Zwischen [[1980]] und [[2000]] hat der Anteil an extensiv genutztem Grünland wie ungenutztes Grünland, [[Streuwiese|Streuwiesen]], einschürige Wiesen, Weiden und Äcker deutlich abgenommen. Ein deutlicher Anstieg ist hingegen bei der Nutzung mehrschüriger Wiesen zu bemerken. Es ist dabei nicht nur eine Zunahme der Flächenanteile festzustellen, sondern auch eine Intensivierung durch die [[Siloballenwirtschaft]]. Sie ist durch eine immer frühzeitigere erste Mahd, einer erhöhten Anzahl an Mahden, die bis in den Spätherbst hinein erfolgen, gekennzeichnet. |