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Das Porträt von Franz Kupelwieser hängt im Salon des Hauses – in einem großen, lichtdurchfluteten Zimmer – wie all die anderen Bilder der Ahnen aus der Kupelwieser’schen Sippe. An dem großen, runden [[Biedermeier]]<nowiki>tisch</nowiki> sind schon viele Gäste gesessen, allen voran Peter Handke, der in seiner Salzburg-Zeit von 1979 bis 1987 mit Tochter Amina und der damaligen Ehefrau Libgart Schwarz im Nebentrakt des Schlössls gewohnt hat. Hier hat der Schriftsteller beispielsweise sein Kompendium „Am Felsfenster morgens (und andere Ortszeiten 1982 bis 1987)“ geschrieben. Hans Widrich und Peter Handke sind befreundet, beide stammen aus Griffen in Kärnten.
 
Das Porträt von Franz Kupelwieser hängt im Salon des Hauses – in einem großen, lichtdurchfluteten Zimmer – wie all die anderen Bilder der Ahnen aus der Kupelwieser’schen Sippe. An dem großen, runden [[Biedermeier]]<nowiki>tisch</nowiki> sind schon viele Gäste gesessen, allen voran Peter Handke, der in seiner Salzburg-Zeit von 1979 bis 1987 mit Tochter Amina und der damaligen Ehefrau Libgart Schwarz im Nebentrakt des Schlössls gewohnt hat. Hier hat der Schriftsteller beispielsweise sein Kompendium „Am Felsfenster morgens (und andere Ortszeiten 1982 bis 1987)“ geschrieben. Hans Widrich und Peter Handke sind befreundet, beide stammen aus Griffen in Kärnten.
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Der Mönchsberg wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] das Zuhause von Gerheid Widrich. Ihre Familie hatte in Wien gelebt und im Schlössl immer die Sommerfrische verbracht. In Salzburg besuchte sie dann das Gymnasium. Ihr Vater Ernst Kupelwieser war Arzt und Erfinder, ihre Mutter Gusti hielt die Familie als Tanzpädagogin über Wasser.
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Der Mönchsberg wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] das Zuhause von Gerheid Widrich. Ihre Familie hatte in Wien gelebt und im Schlössl immer die [[Sommerfrische]] verbracht. In Salzburg besuchte sie dann das Gymnasium. Ihr Vater Ernst Kupelwieser war Arzt und Erfinder, ihre Mutter Gusti hielt die Familie als Tanzpädagogin über Wasser.
    
Gerheid Widrich liebte das Leben auf dem Stadtberg schon als Mädchen, nur zwölf Minuten sind es zu Fuß in die Stadt. Im Winter rutschte sie mit der Lederschultasche als Rodel beim [[Freyschlösschen]] hinunter – „''dementsprechend hat die Schultasche auch ausgeschaut''“, erzählt sie. Ihr Vater habe ihr eine Entschuldigung schreiben müssen, „''dass das Kind im Winter mit Hosen in die Schule kommt, damit es keine Blasenentzündung kriegt''“.
 
Gerheid Widrich liebte das Leben auf dem Stadtberg schon als Mädchen, nur zwölf Minuten sind es zu Fuß in die Stadt. Im Winter rutschte sie mit der Lederschultasche als Rodel beim [[Freyschlösschen]] hinunter – „''dementsprechend hat die Schultasche auch ausgeschaut''“, erzählt sie. Ihr Vater habe ihr eine Entschuldigung schreiben müssen, „''dass das Kind im Winter mit Hosen in die Schule kommt, damit es keine Blasenentzündung kriegt''“.

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