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Das Hochkönigmassiv ist ein typischer Vertreter des berchtesgadnischen Plateaugebirgstypus und erhebt sich südlich des [[Blühnbachtal]]es bis zu seinem südlichen Ursprung, welchen man etwa mit der Linie [[Mitterberg]] – [[Dientner Sattel]] – [[Filzensattel]] bezeichnen könnte.  
 
Das Hochkönigmassiv ist ein typischer Vertreter des berchtesgadnischen Plateaugebirgstypus und erhebt sich südlich des [[Blühnbachtal]]es bis zu seinem südlichen Ursprung, welchen man etwa mit der Linie [[Mitterberg]] – [[Dientner Sattel]] – [[Filzensattel]] bezeichnen könnte.  
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Salzach im Osten und Saalach im Westen begrenzen das Gebirge, das zugleich die Wasserscheide zwischen den beiden Flüssen bildet.  Das Hochköniggebirge erreicht in seinem Hauptgipfel, dem [[Hochkönig (Berg)|Hochkönig]], der das berühmte [[Matrashaus]] trägt, die beträchtliche Höhe von 2 941 [[m ü. A.]]  
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Salzach im Osten und Saalach im Westen begrenzen das Gebirge, das zugleich die Wasserscheide zwischen den beiden Flüssen bildet.  Das Hochköniggebirge erreicht in seinem Hauptgipfel, dem [[Hochkönig (Berg)|Hochkönig]], der das berühmte [[Matrashaus]] trägt, die beträchtliche Höhe von 2 941 [[m ü. A.]],  der auch der höchste Berg der Berchtesgadener Alpen ist.
    
Im östlichen Gebirgsteil dominieren die als Kletterdorado bekannten, scharf gezackten [[Mandlwände]] sowie der markante Kalkmonolith der [[Torsäule]] (2 587 m ü. A.). Der gewaltige [[Großer Bratschenkopf|Große Bratschenkopf]] (2 856 m ü. A.) mit seiner berühmten Südwand (Wetterwand) bildet die Verbindungslinie zwischen Mandlwände und dem Hauptgipfel. Westlich davon erheben sich mit [[Lamkopf]] (auch: ''Lammkopf'', 2 846 m ü. A.) und [[Hochsailer]] (2 793 m ü. A.) weitere bedeutende Kulminationspunkte. Die [[Torscharte]] nordwestlich des Hochsailers verbindet das Hochkönigmassiv mit dem [[Steinernes Meer|Steinernen Meer]]. Die Nordabdachung des Berges trägt jenen [[Gletscher]], dessen Name vielen von uns aus der heimischen [[Sagen und Legenden|Sagenwelt]] ein Begriff geworden ist, die sagenumwobene [[Übergossene Alm]].
 
Im östlichen Gebirgsteil dominieren die als Kletterdorado bekannten, scharf gezackten [[Mandlwände]] sowie der markante Kalkmonolith der [[Torsäule]] (2 587 m ü. A.). Der gewaltige [[Großer Bratschenkopf|Große Bratschenkopf]] (2 856 m ü. A.) mit seiner berühmten Südwand (Wetterwand) bildet die Verbindungslinie zwischen Mandlwände und dem Hauptgipfel. Westlich davon erheben sich mit [[Lamkopf]] (auch: ''Lammkopf'', 2 846 m ü. A.) und [[Hochsailer]] (2 793 m ü. A.) weitere bedeutende Kulminationspunkte. Die [[Torscharte]] nordwestlich des Hochsailers verbindet das Hochkönigmassiv mit dem [[Steinernes Meer|Steinernen Meer]]. Die Nordabdachung des Berges trägt jenen [[Gletscher]], dessen Name vielen von uns aus der heimischen [[Sagen und Legenden|Sagenwelt]] ein Begriff geworden ist, die sagenumwobene [[Übergossene Alm]].
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Die eigentliche Erschließungsgeschichte des Berges beginnt aber erst im [[19. Jahrhundert]], womit so klingende Namen wie [[Ludwig Purtscheller]] oder [[Hermann von Barth]] verknüpft sind. Letzterer erreichte den Gipfel im Jahre [[1868]] über das ''Birgkar'' und berichtet davon in seinem Werk ''Aus den nördlichen Kalkalpen''. Die erste touristische Besteigung erfolgte wahrscheinlich [[1826]] durch den Salzburger Theologieprofessor [[Peter Karl Thurwieser]].
 
Die eigentliche Erschließungsgeschichte des Berges beginnt aber erst im [[19. Jahrhundert]], womit so klingende Namen wie [[Ludwig Purtscheller]] oder [[Hermann von Barth]] verknüpft sind. Letzterer erreichte den Gipfel im Jahre [[1868]] über das ''Birgkar'' und berichtet davon in seinem Werk ''Aus den nördlichen Kalkalpen''. Die erste touristische Besteigung erfolgte wahrscheinlich [[1826]] durch den Salzburger Theologieprofessor [[Peter Karl Thurwieser]].
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Heute ist der ''Hochkönig'' als Wander- und Kletterberg gleichermaßen beliebt; namentlich als Kletterberg hat er sich durch die Pionierarbeit tüchtiger Erschliesser, worunter in jüngerer Zeit unter anderen der [[Bischofshofen]]er [[Albert Precht]] zu nennen ist, einen einzigartigen Ruf erworben. Precht hat neben zahlreichen anderen Erstbegehungen auch als Erster den 2 400 m ü. A. gelegenen Stangenkopf in den Mandlwänden bezwungen und diesen dem langjährigen Hüttenwirt des Arthurhauses, [[Peter Radacher]] zu Ehren am [[8. September]] [[2007]] inoffiziell auf ''Radacherspitze'' umbenannt.
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Heute ist der ''Hochkönig'' als Wander- und Kletterberg gleichermaßen beliebt; namentlich als Kletterberg hat er sich durch die Pionierarbeit tüchtiger Erschließer, worunter in jüngerer Zeit unter anderen der [[Bischofshofen]]er [[Albert Precht]] zu nennen ist, einen einzigartigen Ruf erworben. Precht hat neben zahlreichen anderen Erstbegehungen auch als Erster den 2 400 m ü. A. gelegenen Stangenkopf in den Mandlwänden bezwungen und diesen dem langjährigen Hüttenwirt des Arthurhauses, [[Peter Radacher]] zu Ehren am [[8. September]] [[2007]] inoffiziell auf ''Radacherspitze'' umbenannt.
    
== Wege und Unterkünfte ==  
 
== Wege und Unterkünfte ==  
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* [[Mitterfeldalm]]
 
* [[Mitterfeldalm]]
 
* [[Ostpreußenhütte]]
 
* [[Ostpreußenhütte]]
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== Weitere Bilder ==
 
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{{commonscat|Hochkönig}}
 
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== Weblinks ==
 
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* [http://www.bergruf.de/alpinhistorie/barth/kalkalpen/berchtesgadener_hochkoenig.html Aus den nördlichen Kalkalpen]
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* [http://www.bergruf.de/alpinhistorie/barth/kalkalpen/berchtesgadener_hochkoenig.html Aus den nördlichen Kalkalpen]
   
== Quellen ==
 
== Quellen ==
* [[Hermann von Barth]] ''Aus den nördlichen Kalkalpen'', Alpine Verlagsanstalt München, [[1926]], Antiquariat
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* [[Hermann von Barth]]: ''Aus den nördlichen Kalkalpen'', Alpine Verlagsanstalt München, [[1926]], Antiquariat
* [[Albert Precht]] Alpenvereinsführer ''Hochkönig'', Bergverlag Rudolf Rother München, 1989, ISBN 3-7633-1259-5
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* [[Albert Precht]]: Alpenvereinsführer ''Hochkönig'', Bergverlag Rudolf Rother München, 1989, ISBN 3-7633-1259-5
 
* Bernd Römmelt, Willi Schwenkmeier ''[[Berchtesgadener Alpen]]'', Bergverlag Rother GmbH München, 2006, ISBN 3-7633-7028-5
 
* Bernd Römmelt, Willi Schwenkmeier ''[[Berchtesgadener Alpen]]'', Bergverlag Rother GmbH München, 2006, ISBN 3-7633-7028-5
  

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