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== Ramsauer und der Salzburger Flughafen ==
 
== Ramsauer und der Salzburger Flughafen ==
[[Fluglärm]] führte seit [[2012]] zu neuerlichen Diskussionen über die verstärkte Nutzung der [[Anflugroute Süd des Salzburger Flughafens]], die jedoch technisch problematisch ist. Die Anflugsroute von Norden her über [[Bayern|bayerisches]] Gebiet und damit über die deutsche Stadt [[Freilassing]] ist durch den [[Staatsvertrag Flughafen Salzburg]] aus dem Jahr [[1974]] geregelt. Und genau dieser ist nun Ramsauer ein Dorn im Auge.
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[[Fluglärm]] führte seit [[2012]] zu neuerlichen Diskussionen über die verstärkte Nutzung der [[Anflugroute Süd des Salzburger Flughafens]], die jedoch technisch problematisch ist. Die Anflugroute von Norden her über [[Bayern|bayerisches]] Gebiet und damit über die deutsche Stadt [[Freilassing]] ist durch den [[Staatsvertrag Flughafen Salzburg|Vertrag zwischen der Republik Österreich und der Bundesrepublik Deutschland über Auswirkungen der Anlage und des Betriebes des Flughafens Salzburg auf das Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland]] aus dem Jahr [[1974]] geregelt. Und genau dieser ist nun Ramsauer ein Dorn im Auge.
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[[2011]] begann der [[Anrainerschutzverband Salzburg Airport]] unter Obfrau [[Astrid Rössler]] ([[Die Grünen Salzburg]]) neue Forderungen bezüglich des Flugverkehrs zu stellen.  
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[[2011]] begann der [[Anrainerschutzverband Salzburg Airport]] unter Obfrau [[Astrid Rössler]] ([[Die Grünen Salzburg]]), neue Forderungen bezüglich des Flugverkehrs zu stellen.  
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[[2013]] standen im September in [[Deutschland]] Bundestagswahlen an. Im Wahlkampf machte sich Ramsauer für seine Heimat stark und versprach den Bürgern von Freilassing, sich um die Sache "Flughafen Salzburg" anzunehmen. CSU-Minister Peter Ramsauer wurde bei der Wahl Stimmkönig. Im [[Landkreis Traunstein]], seinem bayerischen Wahlkreis, bekam der CSU-Politiker 62,6 Prozent der Erststimmen<ref>Quelle [http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestagswahl-die-erststimmenergebnisse-der-spitzenpolitiker-a-923912.html Der Speigel]</ref>.
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[[2013]] standen im September in [[Deutschland]] Bundestagswahlen an. Im Wahlkampf machte sich Ramsauer für seine Heimat stark und versprach den Bürgern von Freilassing, sich um die Sache "Flughafen Salzburg" anzunehmen. CSU-Minister Peter Ramsauer wurde bei der Wahl Stimmenkönig. Im [[Landkreis Traunstein]], seinem bayerischen Wahlkreis, bekam der CSU-Politiker 62,6 Prozent der Erststimmen<ref>Quelle [http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestagswahl-die-erststimmenergebnisse-der-spitzenpolitiker-a-923912.html Der Speigel]</ref>.
    
Ramsauer steht also auf Seite der deutschen Anrainer. Das war aber nicht immer so.
 
Ramsauer steht also auf Seite der deutschen Anrainer. Das war aber nicht immer so.
    
== Ramsauer und der Münchner Flughafen ==
 
== Ramsauer und der Münchner Flughafen ==
28,5 Kilometer nordöstlich von München im Hallbergmoos, wo sich der Flughafen München "Franz Josef Strauß" befindet,  
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28,5 Kilometer nordöstlich von München im Hallbergmoos, wo sich der Flughafen München "[[Franz Josef Strauß]]" befindet,  
 
kämpft (2013) eine Bürgerinitiative gegen den Bau einer dritten Landebahn. Sie befürchten, dass diese Landebahn unerträglichen Lärm und Dreck für die Anrainer bringen wird. Auch in diesem "Kampf" ist der Verkehrsminister, ein CSU-Urgestein, dabei. Jedoch nicht auf der Seite der Anrainer, sondern auf der Seite der Flughafengesellschaft. Denn diese gehört ja zu 51 Prozent dem Freistaat, und nach CSU-Lesart gehört dieser somit zu hundert Prozent der CSU.
 
kämpft (2013) eine Bürgerinitiative gegen den Bau einer dritten Landebahn. Sie befürchten, dass diese Landebahn unerträglichen Lärm und Dreck für die Anrainer bringen wird. Auch in diesem "Kampf" ist der Verkehrsminister, ein CSU-Urgestein, dabei. Jedoch nicht auf der Seite der Anrainer, sondern auf der Seite der Flughafengesellschaft. Denn diese gehört ja zu 51 Prozent dem Freistaat, und nach CSU-Lesart gehört dieser somit zu hundert Prozent der CSU.
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Als es in den [[1990er]] Jahren den Bürgern im Hallbergmoos um die Verhinderung des Baus des Franz-Josef-Strauß-Flughafens ging, wurden sie von derselben CSU als Wirtschaftsfeinde und Chaoten hingestellt. Bedenken wegen des Lärms und der Umweltschäden hatte die CSU damals keine<ref>Quelle [http://www.salzburg.com/nachrichten/kolumne/standpunkt/sn/artikel/chauvinistisch-stur-und-un-europaeisch-csu-83945/ Chauvinistisch, Stur und Un-europäisch: CSU]</ref>.
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Als es in den [[1990er]]-Jahren den Bürgern im Hallbergmoos um die Verhinderung des Baus des Franz-Josef-Strauß-Flughafens ging, wurden sie von derselben CSU als Wirtschaftsfeinde und Chaoten hingestellt. Bedenken wegen des Lärms und der Umweltschäden hatte die CSU damals keine<ref>Quelle [http://www.salzburg.com/nachrichten/kolumne/standpunkt/sn/artikel/chauvinistisch-stur-und-un-europaeisch-csu-83945/ Chauvinistisch, Stur und Un-europäisch: CSU]</ref>.
    
== Ramsauer und Abflüge von Salzburg ==
 
== Ramsauer und Abflüge von Salzburg ==
Nicht nur, dass der Verkehrsminister selbst häufig vom Salzburger Flughafen abfliegt<ref>{{Quelle SN|25. November 2013}}</ref>, sondern auch ein Drittel aller Passagiere in Salzburg kommen aus Bayern. Auch viele am Flughafen Salzburg arbeitende kommen aus Bayern. Der Flughafen nützt der ganzen Region, unabhängig von der Grenze.
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Nicht nur, dass der Verkehrsminister selbst häufig vom Salzburger Flughafen abfliegt<ref>{{Quelle SN|25. November 2013}}</ref>, sondern auch ein Drittel aller Passagiere in Salzburg kommt aus Bayern. Auch viele am Flughafen Salzburg Arbeitende kommen aus Bayern. Der Flughafen nützt der ganzen Region, unabhängig von der Grenze.
    
== Siehe auch ==
 
== Siehe auch ==

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