Die Ortschaft Schneegattern hieß bis zum [[12. März]] [[1910]] „Weißenbach“, benannt nach dem die Ortschaft vom Norden her durchfließenden Bach. Die dortige Wirtschaft ist wesentlich vom Holzreichtum des umgebenden [[Kobernaußerwald]]es geprägt. Deshalb entwickelte sich hier bereits früh ein Industriestandort. [[1791]] errichtete hier Anton Hauer aus Schlägl im Mühlviertel die erste k.k. priv. Glasfabrik. Der nötige Kies wurde aus dem Bachbett des Riedlbaches entnommen. [[1780]] wurde ein Dampfsägewerk errichtet. Auch Pottasche (durch Auslaugen von Holzasche) wurde hier erzeugt. Im Jahr [[1820]] waren nach einem Bericht der digitalen Oberösterreichischen Landesbibliothek in Schneegattern 860 Arbeiter bei den Betrieben beschäftigt. | Die Ortschaft Schneegattern hieß bis zum [[12. März]] [[1910]] „Weißenbach“, benannt nach dem die Ortschaft vom Norden her durchfließenden Bach. Die dortige Wirtschaft ist wesentlich vom Holzreichtum des umgebenden [[Kobernaußerwald]]es geprägt. Deshalb entwickelte sich hier bereits früh ein Industriestandort. [[1791]] errichtete hier Anton Hauer aus Schlägl im Mühlviertel die erste k.k. priv. Glasfabrik. Der nötige Kies wurde aus dem Bachbett des Riedlbaches entnommen. [[1780]] wurde ein Dampfsägewerk errichtet. Auch Pottasche (durch Auslaugen von Holzasche) wurde hier erzeugt. Im Jahr [[1820]] waren nach einem Bericht der digitalen Oberösterreichischen Landesbibliothek in Schneegattern 860 Arbeiter bei den Betrieben beschäftigt. |