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Bürgermeister von St. Margarethen im Lungau
'''Alfons Schröcker''' (* [[4. September]] [[1941]] in [[Tamsweg]]) ist ein ehemaliger Salzburger Politiker ([[SPÖ]]), insbesondere gewesener [[Landtagsabgeordneter]] und [[Bürgermeister der Gemeinde Sankt Margarethen im Lungau]].

== Ausbildung und Beruf ==
Schröcker besuchte in Sankt Margarethen die achtjährige Volksschule und danach die landwirtschaftliche Berufsschule.

Von 1956 bis 1961 war er als Arbeiter bei der [[Wildbach- und Lawinenverbauung]] beschäftigt. 1961 leistete er Präsenzdienst. Von 1963 bis 1970 war er als Arbeiter bei verschiedenen Baufirmen beschäftigt.

Der gewerkschaftlich engagierte Lungauer absolvierte von 1970 bis 1971 die Sozialakademie der Arbeiterkammer Wien in Mödling und wurde im Jahr 1971 als Sekretär der Gewerkschaft der Bau- und Holzarbeiter in Salzburg angestellt. 1974 kehrte er als Bezirkssekretär des [[ÖGB]] nach Tamsweg zurück. Von 1987 bis 2002 war er als Amtsleiter der [[Salzburger Arbeiterkammer]] in Tamsweg tätig.

== Politik und Funktionen ==
Schröcker trat im Jahr 1963 in die [[SPÖ|Sozialistische Partei Österreichs]] ein. 1968 wurde er zum SPÖ-Ortsvorsitzenden von St. Margarethen im Lungau gewählt, was er bis in das Jahr 2007 blieb. Von 1991 bis 2002 war er auch Bezirksparteivorsitzender der Lungauer SPÖ.

In der Gemeinde St. Margarethen im Lungau zog er 1974 in die Gemeindevertretung ein. 1979 wurde er zum Vizebürgermeister, 1984 zum [[Bürgermeister]] von St. Margarethen gewählt. Dieses Amt gab er anlässlich seines Wechsels in den Landtag, dem er vom 22. Oktober 1991 bis zum 25. September 2001 angehörte, ab, war aber von 2004 bis 2007 erneut Mitglied der Gemeindevertretung.

In seiner zehnjährigen Tätigkeit als Landtagsabgeordneter zeichnete er sich vor allem durch sein Engagement für die Interessen des strukturarmen [[Lungau]]s aus. Seine Zuständigkeiten als Bereichssprecher im SPÖ-Landtagsklub umfassten die Angelegenheiten der Gemeinden und des Grundverkehrs. Sein persönliches Interesse galt darüber hinaus der Arbeitsmarktpolitik, der Wildbachverbauung und dem ländlichen Wegenetz.

Von 1974 bis 1987 war er auch Kammerrat der Arbeiterkammer Salzburg.

== Auszeichnungen ==
* Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (2002)

== Quellen ==
*[[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: ''Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart.'' Wien (Verlag Böhlau) 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der [[Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek]], Band 32. ISBN 978-3-205-77680-2. S. 211 f
*de.[[wikipedia]]: [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfons_Schr%C3%B6cker „Alfons Schröcker“]
*[[Salzburger Landeskorrespondenz]], 20. Juni 2002: [http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=28078 ''Berufstitel und Verdienstzeichen vergeben]

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