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'''{{PAGENAME}}''' (* [[1953]] in [[Obertrum]] arbeitet für den Internationalen Rat für Denkmalpflege (ICOMOS) und beobachtet in dessen Auftrag die Salzburger [[Altstadt]] im Hinblick auf den Titel [[UNESCO Weltkulturerbe]].
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'''{{PAGENAME}}''' (* [[1953]] in [[Obertrum]]) arbeitet für den Internationalen Rat für Denkmalpflege (ICOMOS) und beobachtet in dessen Auftrag die Salzburger [[Altstadt]] im Hinblick auf den Titel [[UNESCO-Weltkulturerbe]].
    
== Vorgestellt ==
 
== Vorgestellt ==
Mit Spannung wurde im Frühjahr 2012 seine Stellung­nahme für das  umstrittene [[Bauvorhaben Dr.-Franz-Rehrl-Platz|Bau­vorhaben]] auf dem [[Dr.-Franz-Rehrl-Platz]] in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsseitigen Altstadt]] in der Altstadtschutzzone 1 er­wartet  - Hans-Iörg Kaiser hielt das überarbeitete Projekt aber noch nicht in Händen.   Den Tunnelplänen hatte er bereits vorab eine Absage erteilt.  
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Mit Spannung wurde im Frühjahr 2012 seine Stellungnahme zum umstrittenen [[Bauvorhaben Dr.-Franz-Rehrl-Platz|Bau­vorhaben]] auf dem [[Dr.-Franz-Rehrl-Platz]] in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsseitigen Altstadt]] in der Altstadtschutzzone 1 erwartet – Hans-Jörg Kaiser hielt das überarbeitete Projekt aber noch nicht in Händen. Den Tunnelplänen hatte er bereits vorab eine Absage erteilt.
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Hans-Jörg Kaiser arbeitet seit 2009 Jahren ehrenamtlich für ICOMOS, den Internationalen Rat   für Denkmalpflege, der die UNESCO unterstützt. Der Ar­chitekt beobachtet die   Entwick­lung in den Weltkulturerbe­stätten Salzburger Altstadt und der   Kulturlandschaft [[Hallstatt]] - [[Dachstein]] - [[Salzkammergut]].  
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Hans-Jörg Kaiser arbeitet seit 2009 Jahren ehrenamtlich für ICOMOS, den Internationalen Rat für Denkmalpflege, der die UNESCO unterstützt. Der Architekt beobachtet die Entwicklung in den Weltkulturerbestätten Salzburger Altstadt und der Kulturlandschaft [[Hallstatt]] [[Dachstein]] [[Salzkammergut]].
 
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Den Rehrlplatz  sieht der ge­bürtige Obertrumer als Präze­denzfall, wie mit dem Weltkul­turerbe  in der Stadt Salzburg umgegangen wird. Denn die nächsten
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Projekte in Salzburg in der   Schutzzone 1 stünden mit dem Neubau des [[Paracelsusbad|Hallenbads]] und mit der geplanten   Wohnbebau­ung im [[Priesterhausgarten]] an. "''Es geht um eine generelle Hal­tung:   Die Stadt muss sich be­wusst sein, dass sie behutsam mit ihrem Erbe   umgeht.''" Sorge macht ihm   beim ge­planten "Panoramabad" die Höhe, "''das Bad muss mit dem   [[Schloss Mirabell]] im Gleichklang sein und darf sich nicht in den Vordergrund   stellen''".
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Den Rehrlplatz sieht der gebürtige Obertrumer als Präzedenzfall, wie mit dem Weltkulturerbe in der Stadt Salzburg umgegangen wird. Denn die nächsten Projekte in Salzburg in der Schutzzone 1 stünden mit dem Neubau des [[Paracelsusbad|Hallenbads]] und mit der geplanten Wohnbebauung im [[Priesterhausgarten]] an. "''Es geht um eine generelle Haltung: Die Stadt muss sich bewusst sein, dass sie behutsam mit ihrem Erbe umgeht.''" Sorge macht ihm beim geplanten "Panoramabad" die Höhe, "''das Bad muss mit dem [[Schloss Mirabell]] im Gleichklang sein und darf sich nicht in den Vordergrund stellen''".
 
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Generell konstatiert Kaiser den Trend zu  "austauschbaren Architekturen" - "einfache Ku­ben, die überall  in der Land­schaft oder in jeder Stadt ste­hen könnten". Die Architekten  sollten seiner Meinung nach viel mehr auf den Ort eingehen - seine  Proportionen, Materia­lien und seine Geschichte.  
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Seine ungeteilte Zustimmung findet auch der neue [[Unipark Nonntal|Unipark]]  in Salzburg-[[Nonntal]] nicht. "''An sich ist es ein gelungener Bau, aber aus  den Proportionen der Umgebung heraus ge­schält.''" Geplant hat ihn das Ar­chitekturbüro  Storch, Ehlers &  Partner. Von den  Architekten aus Hannover stammt auch das Siegerprojekt für den Dr.­Franz-Rehrl-Platz  mit rund 50 hochwertigen Wohnungen so­wie Geschäften und Büros.  
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Generell konstatiert Kaiser den Trend zu "austauschbaren Architekturen" – "einfache Kuben, die überall in der Landschaft oder in jeder Stadt stehen könnten". Die Architekten sollten seiner Meinung nach viel mehr auf den Ort eingehen – seine Proportionen, seine Materialien und seine Geschichte.
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Hans-Iörg Kaiser ist haupt­beruflich Denkmalpfleger der   Stadt Steyr in [[Oberösterreich]]. Diese Position hat er seit 1994 inne. Der  Kontakt zu ICOMOS ist durch die Bemühungen "seiner" Stadt  entstanden, UNESCO-Weltkulturerbe zu werden. "''Damals bin ich zur  Mitarbeit eingeladen worden.''"  
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Seine ungeteilte Zustimmung findet auch der neue [[Unipark Nonntal|Unipark]] in Salzburg-[[Nonntal]] nicht. "''An sich ist es ein gelungener Bau, aber aus den Proportionen der Umgebung heraus geschält.''" Geplant hat ihn das Architekturbüro Storch, Ehlers & Partner. Von den Architekten aus Hannover stammt auch das Siegerprojekt für den Dr.­Franz-Rehrl-Platz mit rund 50 hochwertigen Wohnungen sowie Geschäften und Büros.
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Seine Vorliebe für Baukunst wurde während seiner [[Gewerbeschule Salzburg|HTL­]]-Zeit   am [[Rudolfskai]] in Salzburg geweckt. Er studierte Architek­tur am Institut für   Baukunst, Kunstgeschichte und Denkmal­pflege der Technischen Univer­sität  Wien. Die universitäre Karriere schien vorgezeichnet, doch er schlug den Weg   in die Praxis ein. Heute unterrichtet Kaiser an der FH Wien, einige Jahre war   er auch Gastprofes­sor in Ferrara (Italien). Der zweifache Vater wohnt mit seiner Frau in Linz, kommt   aber oft in seinen Heimatort Obertrum. Salzburg-Runden gehören dazu.   "''Wenn ich Gäs­ten die Altstadt zeige, ist der Abschluss immer die [[Stiftsbäckerei St. Peter|Bäckerei]] von [[Erzabtei St. Peter|St. Peter]].''"  
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Hans-Jörg Kaiser ist hauptberuflich Denkmalpfleger der Stadt Steyr in [[Oberösterreich]]. Diese Position hat er seit 1994 inne. Der Kontakt zu ICOMOS ist durch die Bemühungen "seiner" Stadt entstanden, UNESCO-Weltkulturerbe zu werden. "''Damals bin ich zur Mitarbeit eingeladen worden.''"
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Seine Vorliebe für Baukunst wurde während seiner [[Gewerbeschule Salzburg|HTL­]]-Zeit am [[Rudolfskai]] in Salzburg geweckt. Er studierte Architektur am Institut für Baukunst, Kunstgeschichte und Denkmalpflege der Technischen Universität Wien. Die universitäre Karriere schien vorgezeichnet, doch er schlug den Weg in die Praxis ein. Heute unterrichtet Kaiser an der FH Wien, einige Jahre war er auch Gastprofessor in Ferrara ([[Italien]]). Der zweifache Vater wohnt mit seiner Frau in [[Linz]], kommt aber oft in seinen Heimatort Obertrum. Salzburg-Runden gehören dazu. "''Wenn ich Gästen die Altstadt zeige, ist der Abschluss immer die [[Stiftsbäckerei St. Peter|Bäckerei]] von [[Erzabtei St. Peter|St. Peter]].''"
    
== Quelle ==
 
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[[Kategorie:Architekt|Kaiser, Hans-Jörg]]
 
[[Kategorie:Architekt|Kaiser, Hans-Jörg]]
 
[[Kategorie:UNESCO Weltkulturerbe|Kaiser, Hans-Jörg]]
 
[[Kategorie:UNESCO Weltkulturerbe|Kaiser, Hans-Jörg]]
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[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Kaiser, Hans-Jörg]]

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