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| | Diesen Fußball übersieht niemand, der durch das Zentrum von Seekirchen schlendert: Fast drei Tonnen schwer und mit einem Durchmesser von zwei Metern prangt das Prachtstück aus Granit im Garten des Steinmetzbetriebs Moser. Flankiert wird der Steinfußball von den Bremer Stadtmusikanten, einer Sonnenuhr und anderen Kunstwerken aus heimischem Naturstein. | | Diesen Fußball übersieht niemand, der durch das Zentrum von Seekirchen schlendert: Fast drei Tonnen schwer und mit einem Durchmesser von zwei Metern prangt das Prachtstück aus Granit im Garten des Steinmetzbetriebs Moser. Flankiert wird der Steinfußball von den Bremer Stadtmusikanten, einer Sonnenuhr und anderen Kunstwerken aus heimischem Naturstein. |
| | „Den Fußball habe ich aus 32 Werkstücken zusammengesetzt, er ist die größte Steinkugel in Österreich“, sagt Steinmetzmeister Helmut Moser. Anlässlich der Fußballeuropameisterschaft 2008 in Salzburg habe er die technischen Möglichkeiten der Steinbearbeitung ausloten wollen. | | „Den Fußball habe ich aus 32 Werkstücken zusammengesetzt, er ist die größte Steinkugel in Österreich“, sagt Steinmetzmeister Helmut Moser. Anlässlich der Fußballeuropameisterschaft 2008 in Salzburg habe er die technischen Möglichkeiten der Steinbearbeitung ausloten wollen. |
| − | | + | ==Familientradition== |
| | Das taten auch seine Vorfahren. Seit fast 125 Jahren wird in der Familie Moser in Seekirchen Stein bearbeitet. Berufsberater beißen in dieser Dynastie auf Granit. Ihre Dienste sind überflüssig, denn seit Generationen werden die männlichen Familienmitglieder im eigenen Betrieb zu Steinmetzmeistern ausgebildet. | | Das taten auch seine Vorfahren. Seit fast 125 Jahren wird in der Familie Moser in Seekirchen Stein bearbeitet. Berufsberater beißen in dieser Dynastie auf Granit. Ihre Dienste sind überflüssig, denn seit Generationen werden die männlichen Familienmitglieder im eigenen Betrieb zu Steinmetzmeistern ausgebildet. |
| | Nicht, weil das ein in Stein gemeißeltes Gesetz ist, sondern weil es ihr Wunsch ist. Die Mosers haben sozusagen die Liebe zu diesem Handwerksberuf von Kindesbeinen an mit dem Staub eingeatmet. | | Nicht, weil das ein in Stein gemeißeltes Gesetz ist, sondern weil es ihr Wunsch ist. Die Mosers haben sozusagen die Liebe zu diesem Handwerksberuf von Kindesbeinen an mit dem Staub eingeatmet. |
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| | Moser ist bestrebt, das Fortbestehen des Berufs zu sichern, und bildet deshalb auch Lehrlinge aus – klassisch und fast ohne den Einsatz von computergesteuerten Verfahren. „Nur so kann man Naturstein begreifen.“ Aus Liebe zum Steinmetzhandwerk liegt noch eine Tradition in der Familie. Seit Jahrzehnten sind die Mosers Innungsmeister und zugleich in der Bundesinnung aktiv. | | Moser ist bestrebt, das Fortbestehen des Berufs zu sichern, und bildet deshalb auch Lehrlinge aus – klassisch und fast ohne den Einsatz von computergesteuerten Verfahren. „Nur so kann man Naturstein begreifen.“ Aus Liebe zum Steinmetzhandwerk liegt noch eine Tradition in der Familie. Seit Jahrzehnten sind die Mosers Innungsmeister und zugleich in der Bundesinnung aktiv. |
| | Außerdem sind sie sportlich unterwegs. Helmut Moser senior war als Zehnkämpfer aktiv. Helmut der Mittlere fuhr bis zur Geburt seiner Kinder Motorradrennen. Die Söhne mögen es weniger rasant: Sie spielen in der Volleyball-Nationalmannschaft. | | Außerdem sind sie sportlich unterwegs. Helmut Moser senior war als Zehnkämpfer aktiv. Helmut der Mittlere fuhr bis zur Geburt seiner Kinder Motorradrennen. Die Söhne mögen es weniger rasant: Sie spielen in der Volleyball-Nationalmannschaft. |
| − | Steinmetzbetrieb auf und Karl machte sich in Salzburg-Gnigl selbstständig. Heute wird nur noch der Betrieb in Seekirchen von der Familie geführt. | + | Steinmetzbetrieb auf und Karl machte sich in Salzburg-Gnigl selbstständig. Heute wird nur noch der Betrieb in Seekirchen von der Familie geführt. |
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| | ==Adresse== | | ==Adresse== |
| | * Steinmetzmeister Helmut Moser Gmbh/Co&Kg | | * Steinmetzmeister Helmut Moser Gmbh/Co&Kg |