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Er setzt sich mit dem „[[Anschluss]]“ und der Machtübernahme der Nationalsozialisten und mit den Politischen Rahmenbedingungen im NS-Staat auseinander. Es folgen Kapitel über die Rolle der „Pinzgauer Bergbauern für die „Kornkammer“ des Reiches“, über den [[Nationalpark Hohe Tauern|Nationalparkplan]] und über den Widerstand im Pinzgau. Der Verfolgung der [[Juden]], Sinti und Roma und dem Einsatz der Zwangsarbeiter beim [[NS-Zwangsarbeit am Beispiel Tauernkraftwerke Kaprun|Kraftwerksbau]] in [[Kaprun]] und in der [[NS-Zwangsarbeit in der Landwirtschaft im Pinzgau|Pinzgauer Landwirtschaft]] sind ebenfalls eigene Kapitel gewidmet. Die letzten drei Kapitel beschäftigen sich mit „[[Schloss Fischhorn|Fischhorn]], [[Schloss Lichtenberg|Lichtenberg]] und [[Schloss Mittersill|Mittersill]]: Schlösser im Dienste des NS“, mit dem Chaos am Ende der NS-Aera und schlussendlich – wie weiter oben schon erwähnt - mit der politischen Lage nach der NS-Zeit.
 
Er setzt sich mit dem „[[Anschluss]]“ und der Machtübernahme der Nationalsozialisten und mit den Politischen Rahmenbedingungen im NS-Staat auseinander. Es folgen Kapitel über die Rolle der „Pinzgauer Bergbauern für die „Kornkammer“ des Reiches“, über den [[Nationalpark Hohe Tauern|Nationalparkplan]] und über den Widerstand im Pinzgau. Der Verfolgung der [[Juden]], Sinti und Roma und dem Einsatz der Zwangsarbeiter beim [[NS-Zwangsarbeit am Beispiel Tauernkraftwerke Kaprun|Kraftwerksbau]] in [[Kaprun]] und in der [[NS-Zwangsarbeit in der Landwirtschaft im Pinzgau|Pinzgauer Landwirtschaft]] sind ebenfalls eigene Kapitel gewidmet. Die letzten drei Kapitel beschäftigen sich mit „[[Schloss Fischhorn|Fischhorn]], [[Schloss Lichtenberg|Lichtenberg]] und [[Schloss Mittersill|Mittersill]]: Schlösser im Dienste des NS“, mit dem Chaos am Ende der NS-Aera und schlussendlich – wie weiter oben schon erwähnt - mit der politischen Lage nach der NS-Zeit.
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Rudolf Leo beschränkt sich aber nicht auf die trockene Darlegung von Fakten, sondern streut immer wieder Ausschnitte aus Gendarmerie-Berichten, Vernehmungsprotokollen, Verwaltungs-Akten und Zeitungsartikeln ein, was die Ereignisse verdeutlicht und den Text lebendiger macht. Er fügt überdies im Anhang des Buches eine namentliche Auflistung der aus dem Pinzgau stammenden Opfer der NS-Zeit und deren Lebensgeschichten ein. Dieses Opferregister ist umfangreich, aber nicht vollständig und muss daher – wie der Autor selbst in einer Fußnote vermerkt – stellvertretend für alle Opfer des Nationalsozialismus im Pinzgau stehen. Es soll die Erinnerung an reale Personen, die in der Zeit des Nationalsozialismus wegen ihrer kritischen Haltung, wegen ihrer Widerständigkeit, wegen ihrer rassischen Zugehörigkeit oder wegen ihrer Behinderung zu Schaden oder um ihr Leben kamen, wecken und das Gedächtnis an sie erhalten.
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Rudolf Leo beschränkt sich aber nicht auf die trockene Darlegung von Fakten, sondern streut immer wieder Ausschnitte aus Gendarmerie-Berichten, Vernehmungsprotokollen, Verwaltungs-Akten und Zeitungsartikeln ein, was die Ereignisse verdeutlicht und den Text lebendiger macht. Er fügt überdies im Anhang des Buches eine namentliche Auflistung der aus dem Pinzgau stammenden Opfer der NS-Zeit und deren kurz umrissene Lebensgeschichten ein. Dieses Opferregister ist umfangreich, aber nicht vollständig und muss daher – wie der Autor selbst in einer Fußnote vermerkt – stellvertretend für alle Opfer des Nationalsozialismus im Pinzgau stehen. Es soll die Erinnerung an reale Personen, die in der Zeit des Nationalsozialismus wegen ihrer kritischen Haltung, wegen ihrer Widerständigkeit, wegen ihrer rassischen Zugehörigkeit oder wegen ihrer Behinderung zu Schaden oder um ihr Leben kamen, wecken und das Gedächtnis an sie erhalten.
 
   
 
   
 
Zusammenfassend ist anzumerken, dass der aus dem Pinzgau stammende Historiker Rudolf Leo eine gut lesbare, interessante und differenzierte Arbeit über die Ereignisse in der NS-Zeit, über die politische Vorgeschichte und über die Nachwirkungen dieser Aera in seiner Heimatregion, dem Bezirk [[Zell am See]], vorgelegt hat, die allen politisch und zeit- und regionalgeschichtlich Interessierten zur Lektüre empfohlen werden kann.
 
Zusammenfassend ist anzumerken, dass der aus dem Pinzgau stammende Historiker Rudolf Leo eine gut lesbare, interessante und differenzierte Arbeit über die Ereignisse in der NS-Zeit, über die politische Vorgeschichte und über die Nachwirkungen dieser Aera in seiner Heimatregion, dem Bezirk [[Zell am See]], vorgelegt hat, die allen politisch und zeit- und regionalgeschichtlich Interessierten zur Lektüre empfohlen werden kann.
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