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| − | '''Harald Bartol'''; (* [[13. Mai]] [[1955]] in [[Straßwalchen]]), Motorradrennfahrer, 13-facher österreichischer Motorrad-Staatsmeister, heute Technik-Chef bei KTM. | + | '''Harald Bartol'''; (* [[13. Mai]] [[1955]] in [[Straßwalchen]]), Motorradrennfahrer, 13-facher österreichischer Motorrad-Staatsmeister, heute Technik-Chef bei [[KTM]]. |
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| | ==Leben== | | ==Leben== |
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| | [[1966]] begann Bartol beim [[1. Mai Rennen]] in [[Salzburg]] - [[Liefering]]. Es dauerte bis Anfang der [[1970er]]-Jahre, bis er fünf österreichische Motorrad-Meistertitel errang. [[1972]] kam er dann erstmals unter die ersten Drei eines Motorrad-WM-Laufs und wurde Sechster im Endergebnis in den beiden Klassen, die er fuhr: in der 50-cm³ und in der 125-cm³-Klasse. Beim [[Großer Preis von Österreich|Motorrad-Grand Prix von Österreich]] [[1978]] belegte er den zweiten Platz. | | [[1966]] begann Bartol beim [[1. Mai Rennen]] in [[Salzburg]] - [[Liefering]]. Es dauerte bis Anfang der [[1970er]]-Jahre, bis er fünf österreichische Motorrad-Meistertitel errang. [[1972]] kam er dann erstmals unter die ersten Drei eines Motorrad-WM-Laufs und wurde Sechster im Endergebnis in den beiden Klassen, die er fuhr: in der 50-cm³ und in der 125-cm³-Klasse. Beim [[Großer Preis von Österreich|Motorrad-Grand Prix von Österreich]] [[1978]] belegte er den zweiten Platz. |
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| − | Nach Beendigung seiner aktiven Rennfahrerlaufbahn spezialisierte sich Bartol auf das Tuning von Motorrädern, also auf die Leistungsverbesserung von Motoren. Aus aller Welt kamen Rennfahrer, um sich ihre Motorräder in Straßwalchen trimmen zu lassen. Der deutsche Beiwagengespann-Altmeister Rolf Steinhausen wären noch [[1979]] mit einem von Bartol getunten Yamaha-"Triebwerk" fast Beiwagenweltmeister geworden. Zu seinen Kunden zählten der Schweizer Stefan Dörflinger, Jonny Cecotto aus Venezuela, der Brite Charlie Williams, der mit einer von Bartol vorbereiteten 250-cm³-Yamaha TT-Sieger<sup>([[#2|2]])</sup>. | + | Nach Beendigung seiner aktiven Rennfahrerlaufbahn spezialisierte sich Bartol auf das Tuning von Motorrädern, also auf die Leistungsverbesserung von Motoren. Aus aller Welt kamen Rennfahrer, um sich ihre Motorräder in Straßwalchen trimmen zu lassen. Der deutsche Beiwagengespann-Altmeister Rolf Steinhausen wären noch [[1979]] mit einem von Bartol getunten Yamaha-"Triebwerk" fast Beiwagenweltmeister geworden. Zu seinen Kunden zählten der Schweizer Stefan Dörflinger, Jonny Cecotto aus Venezuela, der Brite Charlie Williams, der mit einer von Bartol vorbereiteten 250-cm³-Yamaha TT-Sieger<sup>([[#2|2]])</sup>. wurde, Kenny Roberts, Seitenwagen-Legende Rolf Biland und viele andere. |
| − | wurde, Kenny Roberts, Seitenwagen-Legende Rolf Biland und viele andere.
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| − | Seit [[2003]] ist Bartol für den Straßenrennsportsektor bei [[KTM]] in der Entwicklung tätig. Derzeit (2007) ist er nicht nur technischer Direktor, sondern auch der Teamchef für die 125er- und 250er-Rennabteilung von KTM. | + | Seit [[2003]] ist Bartol für den Straßenrennsportsektor bei KTM in der Entwicklung tätig. Derzeit (2007) ist er nicht nur technischer Direktor, sondern auch der Teamchef für die 125er- und 250er-Rennabteilung von KTM. |
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| | ==Leistungen== | | ==Leistungen== |