| − | Um 715 schenkte Herzog Theodebert, der Sohn von Herzog Theodo, Grundbesitz in der Gegend an die Salzburger Kirche. Vor allem das [[Kloster Nonnberg]] war hier, im "unteren Salzburggau", reich begütert. Der Name des Ortsteils Nonnreit ("Rodung der Nonnen") erinnert daran. Der Ortsname Asten geht vermutlich auf althochdeutsch awist "Schafstall" zurück. In den [[Breves notitiae]] aus der Zeit um [[800]] erscheint der Ort Asten als Stiftungsgut des Klosters [[Otting]] bei [[Waging]], welches [[749]] gegründet wurde und nur sehr kurz bestand. Die Grafschaftsrechte im unteren [[Salzburggau]] hatten die Grafen von Lebenau inne. Als 1229 der letzte Graf von Lebenau starb, erhielt der Salzburger Erzbischof Eberhard II. die Grafschaft. Der Herzog von Bayern erkannte [[1275]] die Grenzen des weltlichen Herrschaftsbereiches der Salzburger Erzbischöfe weitgehend an. Im Jahr 1328 erließ Erzbischof [[Friedrich III.]] eine eigene "Landesordnung" und löste sich und seine Besitzungen damit endgültig von Bayern. Salzburg war seither ein weitgehend eigenständiges Land innerhalb des Heiligen Römischen Reiches. Asten lag im so genannten "Flachen Land" des Erzstifts Salzburg. [[1810]] fiel das Salzbuger Land an das Königreich Bayern. Im Jahr 1816 wurde das Flache Land geteilt: Salzburg fiel an Österreich, Asten blieb zusammen mit dem so genannten "Rupertiwinkel" bei Bayern. | + | Um 715 schenkte Herzog Theodebert, der Sohn von Herzog Theodo, Grundbesitz in der Gegend an die Salzburger Kirche. Vor allem das [[Kloster Nonnberg]] war hier, im "unteren Salzburggau", reich begütert. Der Name des Ortsteils Nonnreit ("Rodung der Nonnen") erinnert daran. Der Ortsname Asten geht vermutlich auf althochdeutsch awist "Schafstall" zurück. In den [[Breves notitiae]] aus der Zeit um [[800]] erscheint der Ort Asten als Stiftungsgut des Klosters [[Otting]] bei [[Waging am See]], welches [[749]] gegründet wurde und nur sehr kurz bestand. Die Grafschaftsrechte im unteren [[Salzburggau]] hatten die Grafen von Lebenau inne. Als 1229 der letzte Graf von Lebenau starb, erhielt der Salzburger Erzbischof [[Eberhard II.]] die Grafschaft. Der Herzog von Bayern erkannte [[1275]] die Grenzen des weltlichen Herrschaftsbereiches der Salzburger Erzbischöfe weitgehend an. Im Jahr 1328 erließ Erzbischof [[Friedrich III.]] eine eigene "Landesordnung" und löste sich und seine Besitzungen damit endgültig von Bayern. Salzburg war seither ein weitgehend eigenständiges Land innerhalb des Heiligen Römischen Reiches. Asten lag im so genannten "Flachen Land" des Erzstifts Salzburg. [[1810]] fiel das Salzbuger Land an das Königreich Bayern. Im Jahr 1816 wurde das Flache Land geteilt: Salzburg fiel an Österreich, Asten blieb zusammen mit dem so genannten "Rupertiwinkel" bei Bayern. |