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:Erwin Kiewek (1971 – 1996 )
 
:Erwin Kiewek (1971 – 1996 )
 
Die Folgen des 2. Weltkrieges brachten den Besitz als deutsches Vermögen unter öffentliche Verwaltung. Durch den Staatsvertrag 1955 ging das Unternehmen in den Besitz des österreichischen Staates über. Dieser hat das Werk 1958 verkauft. Durch schwierige Verhandlungen erreichte  Direktor Josef Kiewek  (1958 – 1971 ),  seit 1924 im Unternehmen,  dass mit dem bewährten Stamm der bisherigen Mitarbeiter eine neue Firma gegründet wurde,die  Marmor - Industrie Kiefer Gesellschaft m.b.H. mit dem Sitz in Oberalm und die Tradition des Werkes fortgesetzt werden konnte. Es begann eine starke Aufwärtsentwicklung mit dem Wiederaufbau in Österreich, der Export lief erneut an, durch stete Rationalisierung konnten neben vielen importierten ausländischen Natursteinen wieder der einheimische Marmor vom Untersberg, von  Adnet und Gollinger Konglomerat verarbeitet werden. Die Kunststeinabteilung, die seit 1887 Marmor-Mosaikplatten erzeugte, wurde nach dem neuesten techn. Stand der Technik ausgebaut für die Herstellung von Kunststeinplatten, Stufen und Fassadenelementen, die Brecheranlagen für die Gewinnung von Marmorkörnungen zur Terrazzoherstellung erweitert.
 
Die Folgen des 2. Weltkrieges brachten den Besitz als deutsches Vermögen unter öffentliche Verwaltung. Durch den Staatsvertrag 1955 ging das Unternehmen in den Besitz des österreichischen Staates über. Dieser hat das Werk 1958 verkauft. Durch schwierige Verhandlungen erreichte  Direktor Josef Kiewek  (1958 – 1971 ),  seit 1924 im Unternehmen,  dass mit dem bewährten Stamm der bisherigen Mitarbeiter eine neue Firma gegründet wurde,die  Marmor - Industrie Kiefer Gesellschaft m.b.H. mit dem Sitz in Oberalm und die Tradition des Werkes fortgesetzt werden konnte. Es begann eine starke Aufwärtsentwicklung mit dem Wiederaufbau in Österreich, der Export lief erneut an, durch stete Rationalisierung konnten neben vielen importierten ausländischen Natursteinen wieder der einheimische Marmor vom Untersberg, von  Adnet und Gollinger Konglomerat verarbeitet werden. Die Kunststeinabteilung, die seit 1887 Marmor-Mosaikplatten erzeugte, wurde nach dem neuesten techn. Stand der Technik ausgebaut für die Herstellung von Kunststeinplatten, Stufen und Fassadenelementen, die Brecheranlagen für die Gewinnung von Marmorkörnungen zur Terrazzoherstellung erweitert.
1971 übernahm  Direktor Erwin Kiewek (1971 – 1996), die Geschäftsführung. Seit 1952 im Betrieb, Steinmetzmeister, als gewerberechtlicher und handelsrechtlicher Geschäftsführer. Große Neuinvestitionen des Maschinenparks durch Einführung modernster Arbeitstechniken folgten, es wurden alle alten Bearbeitungsmaschinen entfernt und neue Fräsen, Schleifstraßen, Kantenschleifautomaten, Ankerloch- bohrgeräte, Stockmaschinen, Staubabsauganlagen u.v.m. aus Eigenmitteln angeschafft, weiters eine neue Marmorsägerei errichtet mit 7 Diamantgatter- und Einblattsägen, insgesamt 117 Gatterblätter, die größte Marmorsägerei Österreichs. In den  Marmorbrüchen Untersberg und Adnet wurde der Abbau rationalisiert durch neueste Abbaumethoden mit mehreren Benetti – Diamantseilsägen und schweren Caterpillar – Radladern zum Transport der  grossen Rohblöcke. Dadurch konnten sehr große Aufträge übernommen  werden. Bei  vielen namhaften  Neubauten in Österreich und Deutschland  wurden neben diversen Steinmetzarbeiten umfangreiche
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1971 übernahm  Direktor Erwin Kiewek (1971 – 1996), die Geschäftsführung. Seit 1952 im Betrieb, Steinmetzmeister, als gewerberechtlicher und handelsrechtlicher Geschäftsführer. Große Neuinvestitionen des Maschinenparks durch Einführung modernster Arbeitstechniken folgten, es wurden alle alten Bearbeitungsmaschinen entfernt und neue Fräsen, Schleifstraßen, Kantenschleifautomaten, Ankerloch- bohrgeräte, Stockmaschinen, Staubabsauganlagen u.v.m. aus Eigenmitteln angeschafft, weiters eine neue Marmorsägerei errichtet mit 7 Diamantgatter- und Einblattsägen, insgesamt 117 Gatterblätter, die größte Marmorsägerei Österreichs. In den  Marmorbrüchen Untersberg und Adnet wurde der Abbau rationalisiert durch neueste Abbaumethoden mit mehreren Benetti – Diamantseilsägen und schweren Caterpillar – Radladern zum Transport der  grossen Rohblöcke. Dadurch konnten sehr große Aufträge übernommen  werden. Bei  vielen namhaften  Neubauten in Österreich und Deutschland  wurden neben diversen Steinmetzarbeiten umfangreiche Fassadenverkleidungen aus Untersberger Marmor, 4 cm stark, erzeugt, geliefert und versetzt, ca 70.000 m² insgesamt, weiters  entsprechende  Mengen Bodenplatten, Stufen,  Massivarbeiten u.v.m. im In- und Ausland.
Fassadenverkleidungen aus Untersberger Marmor, 4 cm stark, erzeugt, geliefert und versetzt, ca 70.000 m² insgesamt, weiters  entsprechende  Mengen Bodenplatten, Stufen,  Massivarbeiten u.v.m. im In- und Ausland.
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Die Gesellschafter der österreichischen Marmor-Industrie Kiefer Gesellschaft m.b.H. mit dem Firmensitz in Oberalm wechselten im Laufe der Jahrzehnte mehrmals. Bis 1986 war der Hauptgesellschafter, neben einer weiteren Beteiligung, die Marmor-Industrie Kiefer AG in Kiefersfelden, Deutschland. Die Heidelberger Zement Aktien- gesellschaft erwarb 1986 die Marmor-Industrie Kiefer AG in Kiefersfelden und gründete neu die Kiefer-Reul-Teich Naturstein GmbH. Der Hauptgesellschafter der österreichischen Marmor-Industrie Kiefer Ges.m.b.H. war ab 1986 die Heidelberger Zement AG. Das Stammkapital wurde von Schilling 1,350.000 auf 12,000.000 erhöht. 1996 liquidierte die Heidelberger Zement AG ihre Natursteinsparte. Geschäftsführer Direktor Erwin Kiewek trat nach 45 Dienstjahren mit 31. Dezember 1996 in den Ruhestand.
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Die Gesellschafter der österreichischen Marmor-Industrie Kiefer Gesellschaft m.b.H. mit dem Firmensitz in Oberalm wechselten im Laufe der Jahrzehnte mehrmals. Bis 1986 war der Hauptgesellschafter, neben einer weiteren Beteiligung, die Marmor-Industrie Kiefer AG in Kiefersfelden, Deutschland. Die Heidelberger Zement Aktiengesellschaft erwarb 1986 die Marmor-Industrie Kiefer AG in Kiefersfelden und gründete neu die Kiefer-Reul-Teich Naturstein GmbH. Der Hauptgesellschafter der österreichischen Marmor-Industrie Kiefer Ges.m.b.H. war ab 1986 die Heidelberger Zement AG. Das Stammkapital wurde von Schilling 1,350.000 auf 12,000.000 erhöht. 1996 liquidierte die Heidelberger Zement AG ihre Natursteinsparte. Geschäftsführer Direktor Erwin Kiewek trat nach 45 Dienstjahren mit 31. Dezember 1996 in den Ruhestand.
 
Durch ein Management-by-out wurde die Firma weitergeführt, es erfolgte 1998 die Neugründung der Gesellschaft mit dem bisherigen Namen Marmor-Industrie Kiefer Ges.m.b.H.und dem Firmensitz in Oberalm. Heute ist der einzige Gesellschafter die Deisl-Beton Gesellschaft.m.b.H. Die Geschäftsführer sind Dr. Clemens Deisl und Dipl.Ing. Johannes Eberle.
 
Durch ein Management-by-out wurde die Firma weitergeführt, es erfolgte 1998 die Neugründung der Gesellschaft mit dem bisherigen Namen Marmor-Industrie Kiefer Ges.m.b.H.und dem Firmensitz in Oberalm. Heute ist der einzige Gesellschafter die Deisl-Beton Gesellschaft.m.b.H. Die Geschäftsführer sind Dr. Clemens Deisl und Dipl.Ing. Johannes Eberle.
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{{homepage|http://www.marmor-kiefer.at/}}
 
{{homepage|http://www.marmor-kiefer.at/}}
 
==Quellen==
 
==Quellen==
* Recherchen von [[Benutzer:Mosaico|Peter Krackowizer]]
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* Recherchen von Erwin Kiewek
 
* [[Salzburger Nachrichten]], 16. November 2010 Beitrag [[Marmorsaal Bahnhofsrestaurant]]
 
* [[Salzburger Nachrichten]], 16. November 2010 Beitrag [[Marmorsaal Bahnhofsrestaurant]]
  
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