| − | Im jetzigen Gewerbegebiet „Hammer“ der Gemeinde Oberalm ( erstmals urkundlich 1585 erwähnt ), das zu den ältesten industriellen Wirtschaftsstandorten im Tennengau zählt, wurde das seit 1585 im Besitz des Erzbistums von Salzburg befindliche Messinghüttwerk 1805 aufgelassen, von der Salinenverwaltung Hallein übernommen, es diente als Hammerschmiede für die Saline. 1825 kaufte das Großhandelshaus Robert et Compagnie, Wien, die Werksanlage, gründete die | + | Im jetzigen Gewerbegebiet „Hammer“ der Gemeinde Oberalm (erstmals urkundlich 1585 erwähnt), das zu den ältesten industriellen Wirtschaftsstandorten im [[Tennengau]] zählt, wurde das seit 1585 im Besitz des Erzbistums von Salzburg befindliche Messinghüttwerk 1805 aufgelassen, von der Salinenverwaltung Hallein übernommen, es diente als Hammerschmiede für die Saline. 1825 kaufte das Großhandelshaus Robert et Compagnie, Wien, die Werksanlage, gründete die |
| | k.k.privilegierte chemische Productenfabrik, ab 1827 durch eine Glashütte erweitert, ab 1852 auch Verarbeitung von Glasmosaik , 1856 nahm Justin Robert die Erzeugung von Glas- und Marmormosaik und die Verarbeitung von Marmor auf, 1870 erwirbt Friedrich Freiherr von Löwenstern, der Schwiegersohn von Justin Robert, den Besitz als Freiherr von Löwenstern'sche Glas – Mosaik – und Marmorwaren – Fabrik zu Oberalm. Die chem. Produktenfabrik und die Glashütte wird 1877 stillgelegt. Nun Konzentration auf das Marmorgeschäft mit großen maschinellen Anschaffungen. 1887 kauft die Actiengesellschaft für Marmorindustrie Kiefer in Kiefersfelden, die 1883 von Wilhelm Kroener gegründet wurde mit Besitzungen von 15660 ha, das gesamte Unternehmen in Oberalm mit den Marmorbrüchen am Untersberg (KG Glanegg und KG Grossgmain) und in Adnet mit einem Grundbesitz von zusammen 430 ha. Die Actiengesellschaft für Marmorindustrie Kiefer in Oberalm erhielt den Gewerbeschein der k.k. Bezirkshauptmannschaft Salzburg vom 9. April 1888, lautend auf den Betrieb der Fabrikation von Marmorwaren und Marmormosaik im Standort Oberalm. Ab 1912 wurde der Firmenname geändert in Marmor – Industrie Kiefer A.G. | | k.k.privilegierte chemische Productenfabrik, ab 1827 durch eine Glashütte erweitert, ab 1852 auch Verarbeitung von Glasmosaik , 1856 nahm Justin Robert die Erzeugung von Glas- und Marmormosaik und die Verarbeitung von Marmor auf, 1870 erwirbt Friedrich Freiherr von Löwenstern, der Schwiegersohn von Justin Robert, den Besitz als Freiherr von Löwenstern'sche Glas – Mosaik – und Marmorwaren – Fabrik zu Oberalm. Die chem. Produktenfabrik und die Glashütte wird 1877 stillgelegt. Nun Konzentration auf das Marmorgeschäft mit großen maschinellen Anschaffungen. 1887 kauft die Actiengesellschaft für Marmorindustrie Kiefer in Kiefersfelden, die 1883 von Wilhelm Kroener gegründet wurde mit Besitzungen von 15660 ha, das gesamte Unternehmen in Oberalm mit den Marmorbrüchen am Untersberg (KG Glanegg und KG Grossgmain) und in Adnet mit einem Grundbesitz von zusammen 430 ha. Die Actiengesellschaft für Marmorindustrie Kiefer in Oberalm erhielt den Gewerbeschein der k.k. Bezirkshauptmannschaft Salzburg vom 9. April 1888, lautend auf den Betrieb der Fabrikation von Marmorwaren und Marmormosaik im Standort Oberalm. Ab 1912 wurde der Firmenname geändert in Marmor – Industrie Kiefer A.G. |