Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
319 Bytes entfernt ,  17:17, 31. Mai 2013
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 9: Zeile 9:     
Auf dem langen Waldrücken befindet sich die [[Kolomanskirche]] ([[1658]]) in 1 098 m ü. A. Hier wurden dem heiligen Koloman (Heilquelle) einst Hühner und hölzerne Füße geopfert und von Männern Schwerttänze aufgeführt. Schon die [[Kelten]] hatten auf diesem Berg einen Kultstätte. An seinem Südabhang befindet sich das almartige Anwesen der [[Schernthan]], von wo sich eine besonders gute Aussicht bietet.  
 
Auf dem langen Waldrücken befindet sich die [[Kolomanskirche]] ([[1658]]) in 1 098 m ü. A. Hier wurden dem heiligen Koloman (Heilquelle) einst Hühner und hölzerne Füße geopfert und von Männern Schwerttänze aufgeführt. Schon die [[Kelten]] hatten auf diesem Berg einen Kultstätte. An seinem Südabhang befindet sich das almartige Anwesen der [[Schernthan]], von wo sich eine besonders gute Aussicht bietet.  
 +
 +
Auf dem Gipfel des Kolomansberges steht weithin sichtbar eine ab [[1962]] errichtete und [[1968]] eröffnete Radarkuppel des österreichischen Bundesheeres, die [[Großraumradarstation Kolomansberg]]. Knapp unterhalb befand sich bis Ende der [[1990er]] Jahre eine verbunkerte Flugmeldezentrale der Luftraumüberwachung samt zwei Verwaltungsgebäuden. Der Bunker wurde [[2001]] vom Bundesheer verkauft.
    
==Geologie==
 
==Geologie==
 
Der Kolomansberg liegt in der nordöstlichen [[Flyschzone]].
 
Der Kolomansberg liegt in der nordöstlichen [[Flyschzone]].
  −
==Großraumradarstation Kolomansberg==
  −
Auf dem Gipfel des Kolomansberges steht weithin sichtbar seit [[1962]] eine Radarkuppel des österreichischen Bundesheeres. Sie ist Teil des Luftraumüberwachungssystems [[Goldhaube]] und wurde [[2002]] durch ein neues, leistungsfähigeres Radargerät mit einer Reichweite von 450 Kilometern ersetzt. Das Gebiet ist militärisches Schutzgebiet und nicht öffentlich zugänglich.
  −
  −
Knapp unterhalb des Gipfels befand sich bis zur Fertigstellung der neuen Einsatzzentrale in [[Sankt Johann im Pongau]] auch eine verbunkerte Flugmeldezentrale der Luftraumüberwachung, in dem das Radar visualisiert wurde und gegebenenfalls Entscheidungen zur Sicherung des Luftraumes getroffen wurden.
      
==Bildergalerie==
 
==Bildergalerie==

Navigationsmenü