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== Die drei Brüder Paulus, Georg und Johann Hagenauer de Hagenau ==
 
== Die drei Brüder Paulus, Georg und Johann Hagenauer de Hagenau ==
Die drei Brüder Paulus, Georg und Johann Hagenauer de Hagenau, denen 1671 das erweiterte Familienwappen vom kaiserlichen Palatin bestätigt worden war, waren wesentlich am erneuten Aufstieg der Hagenauer in Salzburg beteiligt. Paulus, der Älteste, hatte das Gut in Hagenau übernommen und einer seiner Nachkommen sollte der Stifter des späteren Wiener Zweiges werden. Die beiden jüngeren Brüder [[Georg IV. Hagenauer|Georg IV.]] (1649-1736) und Johann (1653-1724) hatten Handelshäuser in Salzburg gegründet. Johann (der Jüngste) wurde Salzburger Rats- und Handelsherr und durch seine Tuch- und Seidenhandlung am Kranzlmarkt vermögend. Sein einziger Sohn [[Franz Dominikus Hagenauer]], dessen sechs Geschwister frühzeitig verstorben waren, war jedoch in das Kloster Wessobrunn eingetreten. So vermachte Johann die Tuchhandlung am Kranzelmarkt seiner Nichte Maria Theresia (Tochter Georgs), die den Handelsherren Franz Anton Lechner geheiratet hatte. Johanns älterer Bruder Georg Hagenauer de Hagenau setzte jedoch ebenfalls die Linie fort, aus der Ende des 18. Jahrhunderts der Triester Zweig hervorgehen sollte.  
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Die drei Brüder Paulus, Georg und Johann Hagenauer de Hagenau, denen 1671 ein vermehrtes Familienwappen vom kaiserlichen Palatin verliehen worden war, waren wesentlich am erneuten Aufstieg der Hagenauer in Salzburg beteiligt. Paulus, der Älteste, hatte das Gut in Hagenau übernommen und einer seiner Nachkommen sollte der Stifter des späteren Wiener Zweiges werden. Die beiden jüngeren Brüder [[Georg IV. Hagenauer|Georg IV.]] (1649-1736) und Johann (1653-1724) hatten Handelshäuser in Salzburg gegründet. Johann (der Jüngste) wurde Salzburger Rats- und Handelsherr und durch seine Tuch- und Seidenhandlung am Kranzlmarkt vermögend. Sein einziger Sohn [[Franz Dominikus Hagenauer]], dessen sechs Geschwister frühzeitig verstorben waren, war jedoch in das Kloster Wessobrunn eingetreten. So vermachte Johann die Tuchhandlung am Kranzelmarkt seiner Nichte Maria Theresia (Tochter Georgs), die den Handelsherren Franz Anton Lechner geheiratet hatte. Johanns älterer Bruder Georg Hagenauer de Hagenau setzte jedoch ebenfalls die Linie fort, aus der Ende des 18. Jahrhunderts der Triester Zweig hervorgehen sollte.  
    
Georg Hagenauer de Hagenau wurde [[1673]] [[Bürger der Stadt Salzburg]] und Handelsherr und heiratete [[1676]] die Meraner Kaufmannstochter Anna Maria Kaufmann, wobei deren Bruder [[Johann Kaufmann|Johann Anton Kaufmann von Söllheim]] ("von Saalhamb") den Heiratsvertrag ausgehandelt hatte. Georg IV. erwarb im selben Jahr das Haus [[Getreidegasse]] Nr.7 und wurde [[1677]] Stadtrat. [[1682]] erwarb er die Familiengruft zu St. Peter und im Jahr [[1686]] wurde er vom kaiserlichen Palatin Ferdinand Wilhelm Metzger von Meggenburg in den untitulierten Adelstand erhoben (Adelswappen mit Kleinoth). Georgs Geschäfte gingen so gut, dass er zu seiner Haupthandlung in der Getreidegasse 7 noch vier weitere Verkaufsgewölbe anmieten musste. Von [[1704]] bis [[1725]], also über den ungewöhnlich langen Zeitraum von 21 Jahren, war Georg mit dem Amt des Stadtkämmerers Salzburgs betraut worden, wobei die durchschnittliche Dauer dieses Amtes bei neun Jahren lag. In zweiter Ehe war Georg mit der aus einer Salzburger Handelsfamilie stammenden Witwe Maria Mayr verheiratet. Nach deren Tod heiratete er seine dritte und letzte Frau, die Witwe Christine Stockhammer, die er auf Grund seines hohen Alters von 87 Jahren aber ebenfalls überlebte. Aus Georgs zwei ersten Ehen gingen 13 Kinder hervor, von denen über die Hälfte nicht das Erwachsenenalter erreichte. Auf der Familiengruft (Nr. XV.) zu St. Peter ist Georg mit seinen 13 Kindern und seinen 3 Frauen (die damals bereits verstorbenen mit Hut) dargestellt.  
 
Georg Hagenauer de Hagenau wurde [[1673]] [[Bürger der Stadt Salzburg]] und Handelsherr und heiratete [[1676]] die Meraner Kaufmannstochter Anna Maria Kaufmann, wobei deren Bruder [[Johann Kaufmann|Johann Anton Kaufmann von Söllheim]] ("von Saalhamb") den Heiratsvertrag ausgehandelt hatte. Georg IV. erwarb im selben Jahr das Haus [[Getreidegasse]] Nr.7 und wurde [[1677]] Stadtrat. [[1682]] erwarb er die Familiengruft zu St. Peter und im Jahr [[1686]] wurde er vom kaiserlichen Palatin Ferdinand Wilhelm Metzger von Meggenburg in den untitulierten Adelstand erhoben (Adelswappen mit Kleinoth). Georgs Geschäfte gingen so gut, dass er zu seiner Haupthandlung in der Getreidegasse 7 noch vier weitere Verkaufsgewölbe anmieten musste. Von [[1704]] bis [[1725]], also über den ungewöhnlich langen Zeitraum von 21 Jahren, war Georg mit dem Amt des Stadtkämmerers Salzburgs betraut worden, wobei die durchschnittliche Dauer dieses Amtes bei neun Jahren lag. In zweiter Ehe war Georg mit der aus einer Salzburger Handelsfamilie stammenden Witwe Maria Mayr verheiratet. Nach deren Tod heiratete er seine dritte und letzte Frau, die Witwe Christine Stockhammer, die er auf Grund seines hohen Alters von 87 Jahren aber ebenfalls überlebte. Aus Georgs zwei ersten Ehen gingen 13 Kinder hervor, von denen über die Hälfte nicht das Erwachsenenalter erreichte. Auf der Familiengruft (Nr. XV.) zu St. Peter ist Georg mit seinen 13 Kindern und seinen 3 Frauen (die damals bereits verstorbenen mit Hut) dargestellt.  
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