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==Geschichte==
 
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Der Landesverband der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (damals: Sozialdemokratische Arbeiterpartei) wurde [[1896]] in [[Salzburg]] gegründet. Erster Landesparteivorsitzender war der [[Hallein]]er [[Jakob Prähauser]], der [[1891]] einen Arbeiter-Bildungsverein gegründet hatte. 1899 wurde eine landesweite Parteiorganisation gegründet, die 1901 in Bezirks- und Ortsorganistaionen gegliedert wurde. Ebenso kam es zur Gründung der "[[Salzburger Wacht]]" als Parteizeitung, die es 1905 schon auf 4 500 Abonnementen brachte. 1904 wurde der sozialdemokratische Konsumverein, eine wichtige Stütze der Partei gegründet. Sozialdemokratische Hochburgen wurden [[Bischofshofen]], [[Hallein]] und [[Saalfelden]]. Der Aufschwung der Sozialdemokratie lässt sich auch an den Mitgliederzahlen ablesen. So stieg die Zahl der Parteimitglieder von 1 400 (1904) auf 3 510 (1911). In ihren Anfangsjahren verstand sich die Sozialdemokratie nicht nur als Interessensvertretung der Arbeiterschaft sondern als "allumfassende Lebensgemeinschaft". Arbeiterschulen, Kinderbetreuung, Sportvereine sollten in allen Bereichen das Gegengewicht zur bürgerlichen Welt bilden.
 
Der Landesverband der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (damals: Sozialdemokratische Arbeiterpartei) wurde [[1896]] in [[Salzburg]] gegründet. Erster Landesparteivorsitzender war der [[Hallein]]er [[Jakob Prähauser]], der [[1891]] einen Arbeiter-Bildungsverein gegründet hatte. 1899 wurde eine landesweite Parteiorganisation gegründet, die 1901 in Bezirks- und Ortsorganistaionen gegliedert wurde. Ebenso kam es zur Gründung der "[[Salzburger Wacht]]" als Parteizeitung, die es 1905 schon auf 4 500 Abonnementen brachte. 1904 wurde der sozialdemokratische Konsumverein, eine wichtige Stütze der Partei gegründet. Sozialdemokratische Hochburgen wurden [[Bischofshofen]], [[Hallein]] und [[Saalfelden]]. Der Aufschwung der Sozialdemokratie lässt sich auch an den Mitgliederzahlen ablesen. So stieg die Zahl der Parteimitglieder von 1 400 (1904) auf 3 510 (1911). In ihren Anfangsjahren verstand sich die Sozialdemokratie nicht nur als Interessensvertretung der Arbeiterschaft sondern als "allumfassende Lebensgemeinschaft". Arbeiterschulen, Kinderbetreuung, Sportvereine sollten in allen Bereichen das Gegengewicht zur bürgerlichen Welt bilden.
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Zentren der Sozialdemokratischen Partei waren die industriellen Zentren des Landes (Stadt Salzburg mit den Gemeinden Gnigl und Itling, Hallein, Bischofshofen und [[Schwarzach]] sowie Mühlbach, [[Lend]], Saalfelden und [[Bad Gastein]]). In den agrarisch dominierten Gemeinden waren die Sozialdemokraten chancenlos. So hatte die Sozialdemokratie im [[Lungau]] 1929 44 Mitglieder.
    
Nach der Machtergreifung durch Dollfuß und dem Februarputsch [[1934]] wurde die Sozialdemokratische Partei auch in Salzburg verboten. [[Josef Pfeffer]] organisierte die illegalen Revolutionären Sozialisten, wurde aber [[1938]] von der [[NSDAP]] verhaftet und starb später im Konzentrationslager.  
 
Nach der Machtergreifung durch Dollfuß und dem Februarputsch [[1934]] wurde die Sozialdemokratische Partei auch in Salzburg verboten. [[Josef Pfeffer]] organisierte die illegalen Revolutionären Sozialisten, wurde aber [[1938]] von der [[NSDAP]] verhaftet und starb später im Konzentrationslager.  
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