| | "Doyobe – Do your best" hieß die erste Veranstaltung, die am [[29. Juni]] [[2007]] im [[Seekirchen]]er [[Kulturhaus Emailwerk|Emailwerk]] über die Bühne ging und bei der Onur Bakis junge Menschen aus Südkorea, den USA, Marokko, Israel, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, der Türkei und Österreich ihre Tanzkünste zeigen ließ. Beim Breakdancen sollen Emotionen jeder Art frei werden – einander dabei zu berühren, ist aber verboten. | | "Doyobe – Do your best" hieß die erste Veranstaltung, die am [[29. Juni]] [[2007]] im [[Seekirchen]]er [[Kulturhaus Emailwerk|Emailwerk]] über die Bühne ging und bei der Onur Bakis junge Menschen aus Südkorea, den USA, Marokko, Israel, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, der Türkei und Österreich ihre Tanzkünste zeigen ließ. Beim Breakdancen sollen Emotionen jeder Art frei werden – einander dabei zu berühren, ist aber verboten. |
| | "Diese Jugendlichen haben kaum die Chance, aus ihrem Gewalt geprägten Umfeld auszubrechen. Beim Tanzen bekommen sie die Gelegenheit, sich zu präsentieren. Von Gewalt und Krieg wollen wir nichts wissen", sagt Bakis, den selbst [[1999]] das Gefühl von Zorn zum Breakdance gebracht hatte. "Ich hatte eine Lehre als Koch begonnen, wurde aber vor allem wegen meiner türkischen Abstammung ständig fertig gemacht. Da habe ich nach etwas gesucht, womit ich meinen Ärger abbauen konnte. Ich wollte meinen Frust nicht mit Alkohol oder Gewalt bekämpfen, wie das viele andere in so einer Situation machen." In Musikclips wurde Bakis auf Breakdance aufmerksam. "Das wollte ich auch machen. Aber ich wollte der Beste werden. Ich habe mir fast alles von den Stars der Szene abgeschaut und in Jugendzentren und auf der Straße trainiert. Nach drei Jahren hatte ich alle Tricks drauf." Inzwischen ist er sechsfacher österreichischer Meister. | | "Diese Jugendlichen haben kaum die Chance, aus ihrem Gewalt geprägten Umfeld auszubrechen. Beim Tanzen bekommen sie die Gelegenheit, sich zu präsentieren. Von Gewalt und Krieg wollen wir nichts wissen", sagt Bakis, den selbst [[1999]] das Gefühl von Zorn zum Breakdance gebracht hatte. "Ich hatte eine Lehre als Koch begonnen, wurde aber vor allem wegen meiner türkischen Abstammung ständig fertig gemacht. Da habe ich nach etwas gesucht, womit ich meinen Ärger abbauen konnte. Ich wollte meinen Frust nicht mit Alkohol oder Gewalt bekämpfen, wie das viele andere in so einer Situation machen." In Musikclips wurde Bakis auf Breakdance aufmerksam. "Das wollte ich auch machen. Aber ich wollte der Beste werden. Ich habe mir fast alles von den Stars der Szene abgeschaut und in Jugendzentren und auf der Straße trainiert. Nach drei Jahren hatte ich alle Tricks drauf." Inzwischen ist er sechsfacher österreichischer Meister. |