Im [[20. Jahrhundert]] erfolgten mit der[[Tausend-Mark-Sperre]], dem [[Anschluss]] Österreichs an das Deutsche Reich und der Wiedererrichtung der Grenze nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsende]] [[1945]] gravierende Umbrüche. Dieses Wechselspiel der Abgrenzung und Annäherung an Österreich erlebte der Rupertiwinkel in gleicher Weise, wie alle anderen Grenzgebiete. Allerdings ließ der damalige Salzburger Landeshauptmann [[Josef Rehrl]] (1947 - 1949) mit einer kuriosen Idee aufhorchen. Er forderte von Bayern die Rückgabe des Rupertiwinkels an Salzburg. Und bei dieser Gelegenheit sollte das Salzburger Land gleich bis zur Traun und an die Alz erweitert werden. Eine „historische Traungrenze“, die es in Wahrheit nie gegeben hat, sollte wieder hergestellt werden. Gleichzeitig strebte er die „Rückkehr“ Reichenhalls und des [[Berchtesgadener Land]]es an Salzburg an. Denn Rehrl ging fälschlich davon aus, dass Reichenhall und Berchtesgaden von 1254 bis 1810 zu Salzburg gehört hätten. | Im [[20. Jahrhundert]] erfolgten mit der[[Tausend-Mark-Sperre]], dem [[Anschluss]] Österreichs an das Deutsche Reich und der Wiedererrichtung der Grenze nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsende]] [[1945]] gravierende Umbrüche. Dieses Wechselspiel der Abgrenzung und Annäherung an Österreich erlebte der Rupertiwinkel in gleicher Weise, wie alle anderen Grenzgebiete. Allerdings ließ der damalige Salzburger Landeshauptmann [[Josef Rehrl]] (1947 - 1949) mit einer kuriosen Idee aufhorchen. Er forderte von Bayern die Rückgabe des Rupertiwinkels an Salzburg. Und bei dieser Gelegenheit sollte das Salzburger Land gleich bis zur Traun und an die Alz erweitert werden. Eine „historische Traungrenze“, die es in Wahrheit nie gegeben hat, sollte wieder hergestellt werden. Gleichzeitig strebte er die „Rückkehr“ Reichenhalls und des [[Berchtesgadener Land]]es an Salzburg an. Denn Rehrl ging fälschlich davon aus, dass Reichenhall und Berchtesgaden von 1254 bis 1810 zu Salzburg gehört hätten. |