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==Beschreibung==
 
==Beschreibung==
Die Filialkirche St. Rupert in Gaden gehört zu den älteren  Kirchen im Rupertiwinkel. Die Entstehung eines romanischen Gotteshauses an dieser Stelle wird im [[13. Jahrhundert]] angenommen. Die Kirche in ihrer heutigen Form wurde im [[16. Jahrhundert]] erbaut. In den Jahren 1974 bis 1977 fand eine umfassende Renovierung statt.  
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Die Filialkirche St. Rupert in Gaden gehört zu den älteren  Kirchen im Rupertiwinkel. Die Entstehung eines romanischen Gotteshauses an dieser Stelle wird im [[13. Jahrhundert]] angenommen. Die Kirche in ihrer heutigen Form ist im [[15. Jahrhundert]] entstanden. In den Jahren 1974 bis 1977 fand eine umfassende Renovierung statt.  
    
Das Altarbild stellt die berühmte Szene der Taufe von [[Bayerische Herzöge in Salzburg|Bayernherzog]] [[Theodo]] durch [[Rupert von Worms]] dar. Es wurde im Jahr 1886 von L. Hörmann aus Burg in [[Tengling]] geschaffen.
 
Das Altarbild stellt die berühmte Szene der Taufe von [[Bayerische Herzöge in Salzburg|Bayernherzog]] [[Theodo]] durch [[Rupert von Worms]] dar. Es wurde im Jahr 1886 von L. Hörmann aus Burg in [[Tengling]] geschaffen.
    
Die Kirche ist dem hl. Rupert geweiht. Die Kirche weist als Besonderheit einen siebeneckigen Grundriss auf. Am Torbogen zum Eingang befinden sich Darstellungen des hl. [[Virgil]] und hl. Rupert. Die Kirche befindet sich im malerischer Umgebung in der Nähe des Waginger Sees. Etwas südlich davon befindet sich auf einer Anhöhe die [[Wallfahrtskirche Maria Mühlberg]].
 
Die Kirche ist dem hl. Rupert geweiht. Die Kirche weist als Besonderheit einen siebeneckigen Grundriss auf. Am Torbogen zum Eingang befinden sich Darstellungen des hl. [[Virgil]] und hl. Rupert. Die Kirche befindet sich im malerischer Umgebung in der Nähe des Waginger Sees. Etwas südlich davon befindet sich auf einer Anhöhe die [[Wallfahrtskirche Maria Mühlberg]].
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==ein ungewöhnlicher Sakralbau im Rupertiwinkel==
 
==ein ungewöhnlicher Sakralbau im Rupertiwinkel==
 
Die Kirche in Gaden ist der ungewöhnlichste Sakralbau des Rupertiwinkels, welcher weit und breit keine Entsprechung findet. Der heutige Bau ist in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts entstanden. Im Osten besitzt er einen rechteckigen Chor, der noch von der romanischen Vorgängerkirche stammt. Der Hauptraum besteht aus einem unregelmäßigen Siebeneck, bildet also einen Zentralraum. Sakristei und Turm wurden 1694 angebaut. Der Eingang befindet sich entsprechend des Siebenecks nicht direkt gegenüber dem Chorraum, sondern südlich versetzt. Beim Betreten der Kirche fällt der Blick daher schräg auf den Altar. Ungewöhnlich ist auch, dass das Dach den Zentralraum nach außen hin verschleiert. Hier würde man eigentlich ein Zeltdach erwarten. Wie es zu dem Gadener Siebeneck gekommen ist, bleibt bisher ungeklärt.
 
Die Kirche in Gaden ist der ungewöhnlichste Sakralbau des Rupertiwinkels, welcher weit und breit keine Entsprechung findet. Der heutige Bau ist in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts entstanden. Im Osten besitzt er einen rechteckigen Chor, der noch von der romanischen Vorgängerkirche stammt. Der Hauptraum besteht aus einem unregelmäßigen Siebeneck, bildet also einen Zentralraum. Sakristei und Turm wurden 1694 angebaut. Der Eingang befindet sich entsprechend des Siebenecks nicht direkt gegenüber dem Chorraum, sondern südlich versetzt. Beim Betreten der Kirche fällt der Blick daher schräg auf den Altar. Ungewöhnlich ist auch, dass das Dach den Zentralraum nach außen hin verschleiert. Hier würde man eigentlich ein Zeltdach erwarten. Wie es zu dem Gadener Siebeneck gekommen ist, bleibt bisher ungeklärt.

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