Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
9 Bytes hinzugefügt ,  15:08, 8. Jul. 2007
K
Zeile 14: Zeile 14:  
Die Kirche steht am Rand des historischen Ortskernes von Obergnigl. Der heutige Gnigler Friedhof hat in einem römerzeitlichen und einer bajuwarischen Reihengrabstätte würdige Vorfahren. Erstmals erwähnt ist eine Kapelle St. Michael in Gnigl erst [[1585]], diese Messkapelle, benannt nach einem im Mittelalter sehr beliebten Heiligen dürfte aber mittelalterlichen Ursprungs sein.  
 
Die Kirche steht am Rand des historischen Ortskernes von Obergnigl. Der heutige Gnigler Friedhof hat in einem römerzeitlichen und einer bajuwarischen Reihengrabstätte würdige Vorfahren. Erstmals erwähnt ist eine Kapelle St. Michael in Gnigl erst [[1585]], diese Messkapelle, benannt nach einem im Mittelalter sehr beliebten Heiligen dürfte aber mittelalterlichen Ursprungs sein.  
   −
Der heutige Gnigler Friedhof wurde [[1699]] angelegt. Unter Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun]] wurde vermutlich nur ein Anbau an die bestehende Kapelle errichtet. Die Pläne für die neue Kirche stammten von Tobias Kendler. Dieser heute stehende Kirchbau wurde unter Fürsterzbischof [[Leopold Anton von Firmian|Firmian]] [[1731]] begonnen, dann aber [[1732]] vorübergehend eingestellt. Ob die damals für den Weiterbau fehlenden Geldmittel mit hohen Ausgaben des Erzbischofs im Zusammenhang mit der [[Protestantenvertreibung]] standen, bleibt ungeklärt. Die Weihe der Kirche erfolgt [[1738]] durch Erzbischof Firmian. Die Kirche ist heute ein barocker Saalbau. Der dominante Turm mit Zwiebelhaube über dem Haupteingang ist als dominante Fassade vorgestellt. Der heutige Hochaltar von [[Sebastian Stumpfegger]] gefertigt, die Orgelempore und der Zwiebelturm wurden zwischen [[1732]] und [[1738]] ebenfalls unter Erzbischof Firmian errichtet. Einige Statuen stammen vom bekannten Bildhauer Josef Anton Pfaffinger. [[1852]] ist die Pfarre Gnigl selbständig.  
+
Der heutige Gnigler Friedhof wurde [[1699]] angelegt. Unter Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun]] wurde vermutlich nur ein Anbau an die bestehende Kapelle errichtet. Die Pläne für die neue Kirche stammten von Tobias Kendler. Dieser heute stehende Kirchbau wurde unter Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Firmian]] [[1731]] begonnen, dann aber [[1732]] vorübergehend eingestellt. Ob die damals für den Weiterbau fehlenden Geldmittel mit hohen Ausgaben des Erzbischofs im Zusammenhang mit der [[Protestantenvertreibung]] standen, bleibt ungeklärt. Die Weihe der Kirche erfolgt [[1738]] durch Erzbischof Firmian. Die Kirche ist heute ein barocker Saalbau. Der dominante Turm mit Zwiebelhaube über dem Haupteingang ist als dominante Fassade vorgestellt. Der heutige Hochaltar von [[Sebastian Stumpfegger]] gefertigt, die Orgelempore und der Zwiebelturm wurden zwischen [[1732]] und [[1738]] ebenfalls unter Erzbischof Firmian errichtet. Einige Statuen stammen vom bekannten Bildhauer Josef Anton Pfaffinger. [[1852]] ist die Pfarre Gnigl selbständig.  
    
Im Jahr [[1700]] wurde unweit der Kirche in Obergnigl die Luggaukapelle ''Unsere liebe Frau am Schnoderbach'' errichtet.
 
Im Jahr [[1700]] wurde unweit der Kirche in Obergnigl die Luggaukapelle ''Unsere liebe Frau am Schnoderbach'' errichtet.

Navigationsmenü