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[[Datei:Stolperstein_Ernst_Langfelder.jpg||miniatur|Stolperstein für Ernst Langfelder in der [[Pfeifergasse]] Nr. 12]]
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[[Datei:Stolperstein_Ernst_Langfelder.jpg||miniatur|Stolperstein für Ernst Langfelder in der [[Pfeifergasse]] Nr. 4]]
 
Dr. '''Ernst Langfelder''' (*[[26. August]] [[1892]] in Wien, [[1. Juni]] [[1942]] in [[Maly Trostinec]] bei Minsk, Weißrussland ermordet) ist ein [[Juden|jüdisches]] Opfer des [[Nationalsozialismus]] in [[Salzburg]].
 
Dr. '''Ernst Langfelder''' (*[[26. August]] [[1892]] in Wien, [[1. Juni]] [[1942]] in [[Maly Trostinec]] bei Minsk, Weißrussland ermordet) ist ein [[Juden|jüdisches]] Opfer des [[Nationalsozialismus]] in [[Salzburg]].
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Seine Geschwister  Ludwig und Franz Langfelder begingen in Wien Selbstmord. Die Schwester Grete konnte in die USA flüchten, wo sie 1969 in New York starb. Nach der Befreiung konnte Gertrude Langfelder mit Hilfe ihres Anwalts Camillo Peyrer-Angermann und ihres Freundes [[Wilhelm Kaufmann]], eines namhaften Kunstmalers aus Salzburg, beweisen, dass die Scheidung unter Zwang erfolgte. So erhielt sie Opferfürsorge und Rente. Gertrude Langfelder starb 1984 in Gmunden.
 
Seine Geschwister  Ludwig und Franz Langfelder begingen in Wien Selbstmord. Die Schwester Grete konnte in die USA flüchten, wo sie 1969 in New York starb. Nach der Befreiung konnte Gertrude Langfelder mit Hilfe ihres Anwalts Camillo Peyrer-Angermann und ihres Freundes [[Wilhelm Kaufmann]], eines namhaften Kunstmalers aus Salzburg, beweisen, dass die Scheidung unter Zwang erfolgte. So erhielt sie Opferfürsorge und Rente. Gertrude Langfelder starb 1984 in Gmunden.
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Am [[21. Juli]] [[2010]] wurde Langfelders Gedenken in der Pfeifergasse 4 ein Stolperstein verlegt.
    
==Quelle==
 
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