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Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1922
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==Leben==
 
==Leben==
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Josef Hinterstoisser kam aus ärmlichen Verhältnissen, sein Vater war Geldbriefträger. Nach Absolvierung des Gymnasiums fuhr er auf einer Plätte nach Wien um dort ein Medizinstudium zu beginnen, das er sich durch Nachhilfe finanzierte. Seine Verhältnisse waren so prekär, dass er kein eigenes Zimmer hatte, sondern als Bettgeher unterkam. 1868 promovierte er zum Doktor der Medizin und kam als Aspirant ins Allgemeine Krankenhaus. Eine Vertretung eines Kollegens weckte in ihm das Interesse an der Psychiatrie.
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Hinterstoisser war von [[1875]] bis [[1905]] am Oberlandesgericht in Wien tätig. In dieser Zeit bewahrte er als Gutachter auf Bitten der Schauspielerin [[Katharina Schratt]] den Wiener Volksschauspieler [[Alexander Girardi]] (der möglicherweise mit dem Salzburger [[August Girardi]] verwandt war) vor dem Irrenhaus.
 
Hinterstoisser war von [[1875]] bis [[1905]] am Oberlandesgericht in Wien tätig. In dieser Zeit bewahrte er als Gutachter auf Bitten der Schauspielerin [[Katharina Schratt]] den Wiener Volksschauspieler [[Alexander Girardi]] (der möglicherweise mit dem Salzburger [[August Girardi]] verwandt war) vor dem Irrenhaus.
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Er zählte zahlreiche Prominente des Fin de Siecle zu seinen Freunden, so Hans Makart, Franz von Suppé und Alexander Girardi. Auch mit Katharina Schratt pflegte er vertrauten Umgang.
    
Seine Sammlung von [[Salzburger Münze]]n und Medaillen sowie seine Villa in [[Mattsee (Ort)|Mattsee]] stiftete er für Stipendien zugunsten Salzburger Gymnasiasten und Medizinstudenten.
 
Seine Sammlung von [[Salzburger Münze]]n und Medaillen sowie seine Villa in [[Mattsee (Ort)|Mattsee]] stiftete er für Stipendien zugunsten Salzburger Gymnasiasten und Medizinstudenten.
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