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| | Am [[5. Juli]] [[1909]] erfolgte die Inbetriebnahme der Südrampe - einschließlich des 8.551 m langen, zweigleisigen [[Tauerntunnel (Bahn)|Tauerntunnel]]s - nach Spittal an der Drau, Kärnten. Der Tunnel war zu Beginn der einzige Bauabschnitt der Tauernbahn, der zweigleisig ausgelegt war. Beim Bau des Tauerntunnels hat sich Dipl. Ing. [[Karl Imhof]] besondere Verdienste erworben, für die er von Kaiser Franz Josef I. ausgezeichnet wurde. | | Am [[5. Juli]] [[1909]] erfolgte die Inbetriebnahme der Südrampe - einschließlich des 8.551 m langen, zweigleisigen [[Tauerntunnel (Bahn)|Tauerntunnel]]s - nach Spittal an der Drau, Kärnten. Der Tunnel war zu Beginn der einzige Bauabschnitt der Tauernbahn, der zweigleisig ausgelegt war. Beim Bau des Tauerntunnels hat sich Dipl. Ing. [[Karl Imhof]] besondere Verdienste erworben, für die er von Kaiser Franz Josef I. ausgezeichnet wurde. |
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| − | Zwischen [[1933]] und [[1935]] wurde die gesamte Strecke elektrifiziert.
| + | Die Nordrampe der Tauernbahn von Schwarzach bis Mallnitz konnte ab [[1. Dezember]] [[1933]] elektrisch befahren werden, die Südrampe bis Spital ab [[26. April]] [[1935]]. |
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| | ==Ausbauarbeiten Stand 2010== | | ==Ausbauarbeiten Stand 2010== |
| | ====Ausbau zur zweigleisigen Strecke==== | | ====Ausbau zur zweigleisigen Strecke==== |
| − | Seit [[1969]] wird am zweigleisigen Ausbau der Strecke gearbeitet. Während dieser auf der Südrampe in Kärnten kurz vor der Vollendung steht (2009), wird er nach dem neuen ''Rahmenplan für Schiene und Straße'' des Verkehrsministeriums im [[Gasteinertal]] erst nach 2020 realisiert werden. Als bislang letztes Teilstück der Nordrampe wurde am [[24. Juni]] [[2005]] der rund fünf Kilometer lange Abschnitt von Brandstatt bis Loifarn oberhalb von Schwarzach zweigleisig eingeweiht. Nach einer Bauzeit von fünf Jahren konnte mit der Fertigstellung von zwei neuen Tunnels (dem 960 Meter langen Birgltunnel und dem 314 Meter langen Kenlachtunnel) und fünf neuen Eisenbahnbrücken eine Erhöhung der Streckengeschwindigkeit von 70 km/h auf 100 km/h auf dem bis zu 28‰ steilen Abschnitt erreicht werden. | + | Seit [[1969]] wird am zweigleisigen Ausbau der Strecke gearbeitet. Während dieser auf der Südrampe in Kärnten Ende 2009 vollendet werden konnte, wird er nach dem neuen ''Rahmenplan für Schiene und Straße'' des Verkehrsministeriums im [[Gasteinertal]] erst nach 2020 realisiert werden. Als bislang letztes Teilstück der Nordrampe wurde am [[24. Juni]] [[2005]] der rund fünf Kilometer lange Abschnitt von Brandstatt bis Loifarn oberhalb von Schwarzach zweigleisig eingeweiht. Nach einer Bauzeit von fünf Jahren konnte mit der Fertigstellung von zwei neuen Tunnels (dem 960 Meter langen Birgltunnel und dem 314 Meter langen Kenlachtunnel) und fünf neuen Eisenbahnbrücken eine Erhöhung der Streckengeschwindigkeit von 70 km/h auf 100 km/h auf dem bis zu 28‰ steilen Abschnitt erreicht werden. |
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| | [[Bild:Tauerntunnelaltundneu.JPG|thumb|]] | | [[Bild:Tauerntunnelaltundneu.JPG|thumb|]] |
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| | * ÖBB | | * ÖBB |
| | * [[Heinrich Zimburg]]: Die letzte Fahrt der Pferdepost nach Bad Gastein und die Eröffnung der Nordrampe der Tauernbahn im Jahre 1905 [http://www.hochwarter.at/img/buecher/14/Zimburg_1955.PDF] | | * [[Heinrich Zimburg]]: Die letzte Fahrt der Pferdepost nach Bad Gastein und die Eröffnung der Nordrampe der Tauernbahn im Jahre 1905 [http://www.hochwarter.at/img/buecher/14/Zimburg_1955.PDF] |
| | + | * [[Ronald Gobiet|Gobiet, Ronald]] (Hrsg.): "''Der neue Salzburger Hauptbahnhof. Stationen seiner Geschichte von 1860 bis 2014. Salzburger Beiträge zur Kunst und Denkmalpflege Bd. VI''", [[Verlag Anton Pustet]], 2012 |
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| | ==Bildergalerie== | | ==Bildergalerie== |