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Das '''Salzburg Museum''' wurde [[1834]] vom städtischen Leihausverwalter [[Vinzenz Maria Süß]] gegründet. Er wolle damit verhindern, dass Salzburger Kulturgut an die damalige Hauptstadt Linz abgetreten werden müsse, wo 1933 ein Museum gegründet worden war. 1850 übernahm die in Salzburg lebende Witwe nach Kaiser Franz I., [[Karoline Auguste von Bayern|Caroline Auguste]]  die Patronanz über das Museum, das fortan '''Salzburger Museum Carolino Augusteum''' (''SMCA'') genannt wurde. [[1852]] übernahm die [[Stadt Salzburg]] das Museum in ihr Eigentum.
 
Das '''Salzburg Museum''' wurde [[1834]] vom städtischen Leihausverwalter [[Vinzenz Maria Süß]] gegründet. Er wolle damit verhindern, dass Salzburger Kulturgut an die damalige Hauptstadt Linz abgetreten werden müsse, wo 1933 ein Museum gegründet worden war. 1850 übernahm die in Salzburg lebende Witwe nach Kaiser Franz I., [[Karoline Auguste von Bayern|Caroline Auguste]]  die Patronanz über das Museum, das fortan '''Salzburger Museum Carolino Augusteum''' (''SMCA'') genannt wurde. [[1852]] übernahm die [[Stadt Salzburg]] das Museum in ihr Eigentum.
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[[1923]] wurden die naturkundlichen Sammlungen abgetrennt und daraus das [[Haus der Natur]] neu aufgebaut.
 
[[1923]] wurden die naturkundlichen Sammlungen abgetrennt und daraus das [[Haus der Natur]] neu aufgebaut.
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Im [[Zweiten Weltkrieg]] erfolgten aus Furcht vor Bombenangriffen umfangreiche Verlagerungen der Kunstobjekte in Schlösser und Bergwerksstollen. Trotzdem waren durch die Bombentreffer auf das Museumsgebäude im Oktober und November [[1944]] erhebliche Verluste zu beklagen. In den Wirren des Kriegsendes und des Beginns der Besatzungszeit durch amerikanische Truppen gingen viele wertvolle Objekte verloren.
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In den 1960er Jahren einigten sich Stadt und Land auf eine gemeinsame Finanzierung des Museums je zur Hälfte und zur Errichtung eines Neubaus auf einem Teil des alten Museumsareals an der [[Griesgasse]], der [[1967]] eröffnet wurde. Schon bald danach begannen die Diskussionen um eine Erweiterung bzw. einen Neubau für das aus allen Nähten platzende Museum. Trotz mehrerer konkreter Planungen und Architektenwettbewerbe kam es lange zu keiner Entscheidung. Erst 1997 einigten sich Stadt und Land auf den neuen Standort in der [[Neuen Residenz]]. Im Herbst [[2005]] schloss das "Haupthaus" am Museumsplatz seine Pforten für immer. 
    
Das ''SMCA'' besitzt eine umfangreiche Sammlung zur Geschichte und Kunst von [[Salzburg|Stadt]] und [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]]. Mit [[1. Mai]] [[2007]] wurde es in [[Salzburg Museum]] umbenannt.
 
Das ''SMCA'' besitzt eine umfangreiche Sammlung zur Geschichte und Kunst von [[Salzburg|Stadt]] und [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]]. Mit [[1. Mai]] [[2007]] wurde es in [[Salzburg Museum]] umbenannt.
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