Änderungen

34 Bytes hinzugefügt ,  20:58, 2. Jul. 2007
Zeile 4: Zeile 4:  
Oberst Lepperdinger wies gegen Kriegsende den Befehl zurück, die Stadt Salzburg - in der sich zahlreiche Flüchtlinge aufhielten und deren Krankenhäuser und Lazarette mit Verwundeten überbelegt waren, in sinnloser Weise gegen die anrückenden Amerikaner noch in letzter Minute zu verteidigen, die für das totale Bombardement bereitstanden.  
 
Oberst Lepperdinger wies gegen Kriegsende den Befehl zurück, die Stadt Salzburg - in der sich zahlreiche Flüchtlinge aufhielten und deren Krankenhäuser und Lazarette mit Verwundeten überbelegt waren, in sinnloser Weise gegen die anrückenden Amerikaner noch in letzter Minute zu verteidigen, die für das totale Bombardement bereitstanden.  
   −
Die letzten Kriegsmonate hatte die Familie Lepperdinger in Admont, wo Hans Lepperdinger als Gebirgsjäger-Oberst stationiert war, verbracht. Als sich der Zusammenbruch von Nazi-Deutschland abzeichnete, holte Lepperdinger Senior seine Familie nach Salzburg, wo er zum Stadtkommandanten ernannt worden war. Am [[4. Mai]] [[1945]] überreichte er an der [[Saalach]] bei Freilassing den Amerikanern das Friedensangebot einer kampflosen Übernahme der Stadt und verhinderte damit letzte Kriegshandlungen und Straßenschlachten in Salzburg.  
+
Die letzten Kriegsmonate hatte die Familie Lepperdinger in Admont, wo Hans Lepperdinger als Gebirgsjäger-Oberst stationiert war, verbracht. Als sich der Zusammenbruch von Nazi-Deutschland abzeichnete, holte Lepperdinger Senior seine Familie nach Salzburg, wo er zum Stadtkommandanten ernannt worden war. Am [[4. Mai]] [[1945]] ließ er durch einige Offiziere an der [[Saalach]] bei Freilassing den Amerikanern das Angebot einer kampflosen Übernahme der Stadt übergeben und verhinderte damit letzte Kriegshandlungen und eine weitere Zerstörung von Salzburg.  
   −
Dafür wurde er von einem SS-General zum Tode verurteilt. Vor dem Zugriff der SS schützte sich Lepperdinger durch ihm loyale Kräfte der Gebirgsjäger, berichtete sein Sohn Dr. Hans-Jörg Lepperdinger   über die dramatischen Stunden vor 60 Jahren am 12. Mai 2005 anläßlich 60jährigen Kriegsendes bei einem Treffen mit dem Salzburger Bürgermeister [[Heinz Schaden]].
+
Er setzte sich damit der Gefahr aus, zum Tode verurteilt zu werden. Vor dem Zugriff der SS schützte sich Lepperdinger durch ihm loyale Kräfte der Gebirgsjäger, berichtete sein Sohn Dr. Hans-Jörg Lepperdinger über die dramatischen Stunden vor 60 Jahren am 12. Mai 2005 anläßlich 60jährigen Kriegsendes bei einem Treffen mit dem Salzburger Bürgermeister [[Heinz Schaden]].
    
Nach dem Krieg lebte die Familie Lepperdinger noch für vier Jahre in Salzburg-[[Parsch]], Hans-Jörg Lepperdinger besuchte die Grundschule und dann noch zwei Jahre das Gymnasium am [[Ferdinand-Hanusch-Platz]].  
 
Nach dem Krieg lebte die Familie Lepperdinger noch für vier Jahre in Salzburg-[[Parsch]], Hans-Jörg Lepperdinger besuchte die Grundschule und dann noch zwei Jahre das Gymnasium am [[Ferdinand-Hanusch-Platz]].  
Anonymer Benutzer