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Version vom 2. Juli 2007, 20:55 Uhr
, 20:55, 2. Jul. 2007→US-Bomben zerstörten Dom
===US-Bomben zerstörten Dom===
===US-Bomben zerstörten Dom===
Die 15 [[Bombenangriffe]]n der Amerikaner, die am 16. [[Oktober]] [[1944]] einsetzten, waren gegen die Bahnanlagen gerichtet. Mit deren Zerstörung sollte der Nachschub in die von an Alliierten befürchtete Alpenfestung hinter dem Pass Lueg verhindert werden. Wegen der großen Höhe der Luftangriffe erreichten viele Bomben aber nicht ihr Ziel, sondern fielen auch auf die Altstadt und andere Stadtteile. Zerstört wurden in der [[Salzburg|Stadt Salzburg]] der [[Salzburger Dom|Dom]], [[Mozarts Wohnhaus]], das [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]] und viele andere Gebäude, insgesamt mehr als ein Drittel der Wohnobjekte. Zu Kriegsende wurden weitere Zerstörungen verhindert, weil der gemäßigte Gauleiter, Dr. [[Gustav Adolf Scheel]], und der Kampfkommandant, Oberst [[Hans Lepperdinger]], am 4. Mai 1945 die kampflose Übergabe der Stadt an die amerikanische Truppen durchsetzten;
Nach dem Kriegsende erhielt Salzburg, das in der amerikanischen Besatzungszone und damit im "goldenen Westen" lag, bald wieder politische und wirtschaftliche Bedeutung. Hier fanden die "Länderkonferenzen" des Jahres [[1945]] statt, auf denen die westlichen Bundesländer von Salzburg aus ihren Beitritt zur Regierung Renner und damit zur Zweiten Republik vollzogen. Die [[Salzburger Festspiele]], die auch von den Nationalsozialisten sehr geschätzt worden waren, brachten bald wieder internationales Publikum in die Landeshauptstadt.
Nach dem Kriegsende erhielt Salzburg, das in der amerikanischen Besatzungszone und damit im "goldenen Westen" lag, bald wieder politische und wirtschaftliche Bedeutung. Hier fanden die "Länderkonferenzen" des Jahres [[1945]] statt, auf denen die westlichen Bundesländer von Salzburg aus ihren Beitritt zur Regierung Renner und damit zur Zweiten Republik vollzogen. Die [[Salzburger Festspiele]], die auch von den Nationalsozialisten sehr geschätzt worden waren, brachten bald wieder internationales Publikum in die Landeshauptstadt.