Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
101 Bytes hinzugefügt ,  20:02, 22. Mär. 2013
K
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 1: Zeile 1: −
'''Dr. med. Ernst Theodor Emanuel Ritter von Karajan''' (* [[2. Dezember]] [[1868]] in Wien; † [[11. Oktober]] [[1951]] in Littenheid, Schweiz) war Primar und Direktor der [[Salzburger Landeskrankenanstalten]] und Vater von [[Wolfgang von Karajan|Wolfgang]] und [[Herbert von Karajan]].  
+
Dr. med. '''Ernst Theodor Emanuel Ritter von Karajan''' (* [[2. Dezember]] [[1868]] in Wien; † [[11. Oktober]] [[1951]] in Littenheid, Schweiz) war Primar und Direktor der [[Salzburger Landeskrankenanstalten]] und Vater von [[Wolfgang von Karajan|Wolfgang]] und [[Herbert von Karajan]].  
    
== Herkunft und Abstammung ==
 
== Herkunft und Abstammung ==
Von Karajan entstammte der Ehe des Ludwig Anton von Karajan ([[1835]]-[[1906]]) mit dessen Gattin Henriette († [[1912]]), geb. von Raindl. Neben seinem jüngeren Bruder Maximilian, der unter anderem Rektor an der Karl-Franzens-Universität in Graz war, hatte er noch zwei Schwestern.  
+
Von Karajan entstammte der Ehe des Ludwig Anton von Karajan (* 1835. † 1906) mit dessen Gattin Henriette († 1912), geb. von Raindl. Neben seinem jüngeren Bruder Maximilian, der unter anderem Rektor an der Karl-Franzens-Universität in Graz war, hatte er noch zwei Schwestern.  
   −
Sein Urgroßvater Georg Johann Karajoannes (eigentlich: Georgios Karajannis; [[1743]]-[[1813]]) stammte aus dem Dorf Kozani im griechischen Teil Mazedoniens und zog [[1767]] nach Wien und dann weiter nach Chemnitz, wo er gemeinsam mit seinem Bruder Theodor Johann eine Baumwollfabrik gründete. Der sächsische Kurfürst Friedrich August III. erhob die beiden Brüder am [[1. Juni]] [[1792]] mitsamt ihren Familien aufgrund ihrer Verdienste um den Aufschwung der sächsischen Textilindustrie in den erblichen Reichsadelsstand. Die Karajoannes verkürzten daraufhin ihren griechischen Namen und nannten sich fortan (von) Karajan.
+
Sein Urgroßvater Georg Johann Karajoannes (eigentlich: Georgios Karajannis; (* 1743, † 1813) stammte aus dem Dorf Kozani im griechischen Teil Mazedoniens und zog [[1767]] nach Wien und dann weiter nach Chemnitz, wo er gemeinsam mit seinem Bruder Theodor Johann eine Baumwollfabrik gründete. Der sächsische Kurfürst Friedrich August III. erhob die beiden Brüder am [[1. Juni]] [[1792]] mitsamt ihren Familien aufgrund ihrer Verdienste um den Aufschwung der sächsischen Textilindustrie in den erblichen Reichsadelsstand. Die Karajoannes verkürzten daraufhin ihren griechischen Namen und nannten sich fortan (von) Karajan.
    
Am [[4. Jänner]] [[1832]] wurde dieser Adelsstand für seine Söhne Demeter und Theodor Georg auch in Österreich anerkannt. Der bekannte Germanist und Historiker Theodor Georg von Karajan wurde am [[11. Juli]] [[1869]] zum Ritter des Leopoldsordens ernannt und damit auch in den österreichischen Ritterstand erhoben. Dessen Sohn Ludwig Anton, der Vater von Ernst von Karajan, war Mediziner und niederösterreichischer Regierungsrat.
 
Am [[4. Jänner]] [[1832]] wurde dieser Adelsstand für seine Söhne Demeter und Theodor Georg auch in Österreich anerkannt. Der bekannte Germanist und Historiker Theodor Georg von Karajan wurde am [[11. Juli]] [[1869]] zum Ritter des Leopoldsordens ernannt und damit auch in den österreichischen Ritterstand erhoben. Dessen Sohn Ludwig Anton, der Vater von Ernst von Karajan, war Mediziner und niederösterreichischer Regierungsrat.
Zeile 20: Zeile 20:  
Im [[September]] [[1905]] heiratete er [[Martha Kosmač]] (* [[19. Juli]] [[1881]] in Graz; † [[14. Februar]] [[1954]] in Salzburg). Mit seiner um 13 Jahre jüngeren Gattin bewohnte er das Haus in der [[Josef-Friedrich-Hummel-Straße]] 1, in dem später die gemeinsamen Söhne [[Wolfgang von Karajan|Wolfgang]] (* [[21. Juli]] [[1906]]; † [[3. November]] [[1987]]) und [[Herbert von Karajan|Her(i)bert]] ([[5. April]] [[1908]]; † [[16. Juli]] [[1989]]) zur Welt kamen.  
 
Im [[September]] [[1905]] heiratete er [[Martha Kosmač]] (* [[19. Juli]] [[1881]] in Graz; † [[14. Februar]] [[1954]] in Salzburg). Mit seiner um 13 Jahre jüngeren Gattin bewohnte er das Haus in der [[Josef-Friedrich-Hummel-Straße]] 1, in dem später die gemeinsamen Söhne [[Wolfgang von Karajan|Wolfgang]] (* [[21. Juli]] [[1906]]; † [[3. November]] [[1987]]) und [[Herbert von Karajan|Her(i)bert]] ([[5. April]] [[1908]]; † [[16. Juli]] [[1989]]) zur Welt kamen.  
   −
Als Privatmann wurde der begeisterte Hobby-Pianist und Klarinettist [[1915]] für einige Jahre Mitglied der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum.]]  
+
Als Privatmann wurde der begeisterte Hobby-Pianist und Klarinettist [[1915]] für einige Jahre Mitglied der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]].
    
Am  [[25. September]] [[1951]] übersiedelte er in die Schweiz, wo er bald darauf verstarb. Nach seiner Rückführung wurde er am [[Salzburger Kommunalfriedhof]] begraben. Die Seelenmesse fand am [[18. Oktober]] [[1951]] in der [[Franziskanerkirche]] statt.
 
Am  [[25. September]] [[1951]] übersiedelte er in die Schweiz, wo er bald darauf verstarb. Nach seiner Rückführung wurde er am [[Salzburger Kommunalfriedhof]] begraben. Die Seelenmesse fand am [[18. Oktober]] [[1951]] in der [[Franziskanerkirche]] statt.
Zeile 28: Zeile 28:     
==Quellen==
 
==Quellen==
* Friederike Zaisberger, Reinhard R. Heinisch: Leben über den Tod hinaus... Prominente im Salzburger Kommunalfriedhof. Mitteilungen der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]. 23. Ergänzungsband. Selbstverlag der Gesellschaft. Salzburg 2006
+
* [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]], [[Reinhard R. Heinisch|Heinisch, Reinhard R.]]: ''[[Leben über den Tod hinaus]]... Prominente im Salzburger Kommunalfriedhof'', Mitteilungen der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 23. Ergänzungsband, Selbstverlag der Gesellschaft Salzburg 2006
*Genealogisches Handbuch des Adels, ''Adelslexikon'' Band VI, Band 91 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1987.
+
*Genealogisches Handbuch des Adels, ''Adelslexikon'' Band VI, Band 91 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1987  
    +
[[Kategorie:Person|Karajan, Karajan, Ernst von]]
 
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Karajan, Ernst von]]
 
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Karajan, Ernst von]]
[[Kategorie:Person|Karajan, Karajan, Ernst von]]
   
[[Kategorie:Person (Familie)|Karajan, Karajan, Ernst von]]
 
[[Kategorie:Person (Familie)|Karajan, Karajan, Ernst von]]
 
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Karajan, Karajan, Ernst von]]
 
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Karajan, Karajan, Ernst von]]
[[Kategorie:Geschichte|Karajan, Karajan, Ernst von]]
+
[[Kategorie:Gesundheit|Karajan, Karajan, Ernst von]]
 
[[Kategorie:Mediziner|Karajan, Karajan, Ernst von]]
 
[[Kategorie:Mediziner|Karajan, Karajan, Ernst von]]
 +
[[Kategorie:Arzt|Karajan, Karajan, Ernst von]]
 
[[Kategorie:Zuagroaste|Karajan, Karajan, Ernst von]]
 
[[Kategorie:Zuagroaste|Karajan, Karajan, Ernst von]]

Navigationsmenü