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Cajetanus Rupertus, für den Wolfgang Amadeus Mozart und [[Johann Michael Haydn]] Messen komponiert hatten, wurde als Abt [[Dominikus Hagenauer|Dominikus]] des Erzstiftes St. Peter bekannt. Ein anderer Sohn von Johann Lorenz, [[Ignaz Joachim Hagenauer|Ignatius Joachim]], erfuhr seine Ausbildung als Handelsherr unter anderem in Venedig und gründete [[1775]] mit Hilfe seines Vaters ein Handelshaus in Triest. Ignaz Joachim vermählte sich [[1785]] mit Elisabeth von Thys (Tochter des Jean de Thys und der Therese de Willcras) und wurde der Stifter des heute noch blühenden Triester Zweiges der Hagenauer (siehe Triester Zweig).  
 
Cajetanus Rupertus, für den Wolfgang Amadeus Mozart und [[Johann Michael Haydn]] Messen komponiert hatten, wurde als Abt [[Dominikus Hagenauer|Dominikus]] des Erzstiftes St. Peter bekannt. Ein anderer Sohn von Johann Lorenz, [[Ignaz Joachim Hagenauer|Ignatius Joachim]], erfuhr seine Ausbildung als Handelsherr unter anderem in Venedig und gründete [[1775]] mit Hilfe seines Vaters ein Handelshaus in Triest. Ignaz Joachim vermählte sich [[1785]] mit Elisabeth von Thys (Tochter des Jean de Thys und der Therese de Willcras) und wurde der Stifter des heute noch blühenden Triester Zweiges der Hagenauer (siehe Triester Zweig).  
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== Die Baumeister und Bildhauer in der Familie ==
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== Die Baumeister und Bildhauer der Familie ==
 
Die drei Cousins des Ignaz Joachims, die Brüder [[Wolfgang Hagenauer|Wolfgang]], [[Johann Baptist Hagenauer|Johann Baptist]] und [[Johann Georg von Hagenauer]], von denen die zwei jüngeren in den erblichen Adelsstand erhoben wurden (bzw. dieser bestätigt wurde), prägten mit ihren Bauwerken und Skulpturen das Stadtbild des spätbarocken und klassizistischen Salzburgs. Die frühen Bauwerke (z.B. das Sigmundstor oder die Mariensäule auf dem Domplatz) entstanden dabei als Gemeinschaftsprojekte der Brüder. Der Älteste, Wolfgang, studierte nach seiner Zimmermanns-Ausbildung in Salzburg Architektur an der Wiener Akademie. [[1759]] gründete er mit seinem Bruder Johann Baptist eine private Zeichenschule in Salzburg und errichtete als Hof-Architekt des Fürstbischofs viele Kirch- und Profanbauten im Salzburger Erzbistum.  
 
Die drei Cousins des Ignaz Joachims, die Brüder [[Wolfgang Hagenauer|Wolfgang]], [[Johann Baptist Hagenauer|Johann Baptist]] und [[Johann Georg von Hagenauer]], von denen die zwei jüngeren in den erblichen Adelsstand erhoben wurden (bzw. dieser bestätigt wurde), prägten mit ihren Bauwerken und Skulpturen das Stadtbild des spätbarocken und klassizistischen Salzburgs. Die frühen Bauwerke (z.B. das Sigmundstor oder die Mariensäule auf dem Domplatz) entstanden dabei als Gemeinschaftsprojekte der Brüder. Der Älteste, Wolfgang, studierte nach seiner Zimmermanns-Ausbildung in Salzburg Architektur an der Wiener Akademie. [[1759]] gründete er mit seinem Bruder Johann Baptist eine private Zeichenschule in Salzburg und errichtete als Hof-Architekt des Fürstbischofs viele Kirch- und Profanbauten im Salzburger Erzbistum.  
  
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