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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
| − | | + | Der älteste Vorgängerbau des heutigen Domes wurde von [[767]] bis [[774]] unter Bischof [[Virgil]] errichtet, der mit seinen drei Kirchenschiffen einer der größten Kirchenbauten des [[8. Jahrhundert]]s war: 66 Meter lang und 33 Meter breit; er gehörte damit zu den drei größten Kirchenbauten des 8. Jahrhunderts und war die erste Basilika im ostfränkischen Reich. Er wurde [[1139]] mit zwei hohen Kirchtürmen versehen. [[1167]] brannte der Dom ab. Darauf wurde der noch stattlichere [[Konradinische Dom]] unter Erzbischof Kardinal [[Konrad III.]], [[1177]] errichtet, die damals mit 5.200 qm größte Basilika nördlich der Alpen: 122 m Gesamtlänge, 48 m Langhausbreite und 57,5 m Querhauslänge; |
| − | Der älteste Vorgängerbau des heutigen Domes wurde von [[767]] bis [[774]] unter Bischof [[Virgil]] errichtet, der mit seinen drei Kirchenschiffen einer der größten Kirchenbauten des [[8. Jahrhundert]]s war. Er wurde [[1139]] mit zwei hohen Kirchtürmen versehen. [[1167]] brannte der Dom ab. Darauf wurde der noch stattlichere [[Konradinische Dom]] errichtet, die damals größte Basilika nördlich der Alpen. | |
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| | Als der Dom bei einem Brand [[1598]] schwer beschädigt wurde, ließ Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ihn abreißen um einen noch größeren zu bauen. Dazu ließ er auch Teile der mittelalterlichen Stadt abreißen, die heute als Plätze rund um den Dom geblieben sind. | | Als der Dom bei einem Brand [[1598]] schwer beschädigt wurde, ließ Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ihn abreißen um einen noch größeren zu bauen. Dazu ließ er auch Teile der mittelalterlichen Stadt abreißen, die heute als Plätze rund um den Dom geblieben sind. |
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| | Nach dem zweiten Weltkrieg fand nach nahezu 15jähriger Wiederaufbauzeit am [[1. Mai]] [[1959]] der erste Gottesdienst, abgehalten vom damaligen Erzbischof [[Andreas Rohracher]], statt. | | Nach dem zweiten Weltkrieg fand nach nahezu 15jähriger Wiederaufbauzeit am [[1. Mai]] [[1959]] der erste Gottesdienst, abgehalten vom damaligen Erzbischof [[Andreas Rohracher]], statt. |
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| | + | ====Domglocken==== |
| | + | [[1942]], im Zweiten Weltkrieg, mussten bis auf zwei Glocken, alle abgeliefert werden. Es blieben die ''Marienglocke'' (Frauenglocke): Gewicht 4.008 kg, Ton B; und die ''Virgiliusglocke'': Gewicht 1.647 kg, Ton ES; beide Glocken wurden [[1628]] von Erzbischof Paris Graf Lodron geweiht. |
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| | + | Am Rupertusfest [[1961]] wurden dann wieder fünf neue Glocken geweiht: |
| | + | * Die ''Salvatorglocke'': Gewicht: 14.256 kg, Ton Es; gestiftet von der gesamten [[Erzdiözese Salzburg]] |
| | + | * Die ''Rupertusglocke'': Gewicht: 8.270 kg, Ton Ges; gestiftet von der [[Salzburger Sparkasse]] |
| | + | * Die ''Josephiglocke'': Gewicht: 2.518 kg, Ton Des; gestiftet von der [[Wirtschaftskammer Salzburg]] |
| | + | * Die ''Loenhardiglocke'': Gewicht: 1.025 kg, Ton Ges; gestitftet von der [[Salzburger Landwirtschaftskammer]] |
| | + | * Die ''Barbaraglocke'': Gewicht: 715, Ton As; gestiftet von der Dompfarre |
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| | + | Die Schlagglocken sind die ''Rupertusglocke'' für den Stundenschlag, die ''Josephiglocke'' für den Viertelstundenschlag und die ''Salvatorglocke'' wird nur an hohen Festtagen und wenn der Erzbischof in den Dom einzieht, geläutet. |
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| | + | ====Daten==== |
| | + | :Länge: 99 m |
| | + | :Querschiff: 68 m |
| | + | :Türme: 79 m hoch |
| | + | :Kuppel: 71 m hoch |
| | + | :Hauptschiff: 31 m hoch |
| | + | :11 Altäre |
| | + | :Platz für 10.000 Menschen |
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| | ==Salzburger Domkapitel== | | ==Salzburger Domkapitel== |