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In einer neueren Publikationen sieht man das Geschlecht der Herren von Zelking in Niederösterreich als eine Nebenlinie der Herren von Hagenau an. Tatsächlich hatten sich zwei Mitglieder die Herren von Hagenau auch Herren von Zelking genannt, da sie dort Besitzungen hatten. Andere Historiker bezeichnen diese niederösterreichische Linie der Hagenauer überhaupt als Zelkinger. Wiederum andere Historiker vermuten, dass die Hagenauer, die Ahamer und die Zelkinger alle eines Ursprungs seien.  
 
In einer neueren Publikationen sieht man das Geschlecht der Herren von Zelking in Niederösterreich als eine Nebenlinie der Herren von Hagenau an. Tatsächlich hatten sich zwei Mitglieder die Herren von Hagenau auch Herren von Zelking genannt, da sie dort Besitzungen hatten. Andere Historiker bezeichnen diese niederösterreichische Linie der Hagenauer überhaupt als Zelkinger. Wiederum andere Historiker vermuten, dass die Hagenauer, die Ahamer und die Zelkinger alle eines Ursprungs seien.  
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Somit gab und gibt es über die österreichischen Linien der Herren von Hagenau verschiedenste (teilweise sich widersprechende) unter Historikern umstrittene oder sich widersprechende Theorien. Sowohl was die Zuordnung von Familienmitgliedern zu bestimmten Linien betrifft, als auch bezüglich der Annahme der Existenz unterschiedlicher Geschlechter gleichen Namens. Ferner war man sich nicht über den Zeitpunkt des Erlöschens der österreichischen Linien bzw. Geschlechter einig. Die Thesen zu den Herren von Hagenau reichen von der Annahme unterschiedlicher Geschlechter, über den Untergang in der Ministerialität (auf Grund des Rückgangs in Urkunden), in der Annahme unterschiedlicher Zeitpunkte des Erlöschens der österreichischen Linien, bis hin zum Weiterbestehen der niederösterreichischen Linie als das (erst 1634 erloschene) Geschlecht der Zelkinger.  
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Somit gab und gibt es über die österreichischen Linien der Herren von Hagenau verschiedenste (teilweise sich widersprechende) unter Historikern umstrittene Theorien. Sowohl was die Zuordnung von Familienmitgliedern zu bestimmten Linien betrifft, als auch bezüglich der Annahme der Existenz unterschiedlicher Geschlechter gleichen Namens. Ferner war man sich nicht über den Zeitpunkt des Erlöschens der österreichischen Linien bzw. Geschlechter einig. Die Thesen zu den Herren von Hagenau reichen von der Annahme unterschiedlicher Geschlechter, über den Untergang in der Ministerialität (auf Grund des Rückgangs in Urkunden), in der Annahme unterschiedlicher Zeitpunkte des Erlöschens der österreichischen Linien, bis hin zum Weiterbestehen der niederösterreichischen Linie als das (erst 1634 erloschene) Geschlecht der Zelkinger.  
    
Bei all diesen verschiedenen Theorien kann man jedoch mit Sicherheit sagen, dass Ende des 15. Jahrhunderts die österreichischen Linien der Herren von Hagenau in keinen österreichischen Urkunden mehr (unter diesem Namen) zu finden sind und hiermit ausgestorben waren. Ebenso, dass die bayrische Linie weiterhin bestand und sich in Salzburg fortpflanzte. Ein weiteres Faktum ist, dass die Herren von Hagenau im Gegensatz zu vielen anderen edel-freien Familien nie in den Grafenstand aufgestiegen waren. Die Hagenauer gehörten zur Klasse der Freyen (liberi), also dem Herren-Stande an, wie die Herren von Weilheim, die Herren von Stein oder die Herren von Biburg. Sie waren niemals "Grafen", wie man sie in manchen Publikation fälschlich bezeichnet hatte, oder man hatte sie gar mit den späteren Grafen Aham von Hagenau verwechselt. Einige Hagenauer trugen bis Anfang des 12. Jahrhunderts zwar die Bezeichnung "Comes", wie zum Beispiel Bischof Reginbert von Hagenau, der in einer Urkunde von 1138 als "Reginbertes Comes de Hagenow" genannt worden war. Die Bezeichnung "Comes" war damals jedoch ein nicht erblicher Amtstitel eines Lehensträgers, der sein Lehen unmittelbar vom König verliehen bekommen hatte. "Comes" kann also nicht mit dem später daraus entstandenen erblichen Grafentitel gleichgesetzt werden, der allerdings aus dem Titel "Comes" hervorgegangen war. Besonders deutlich wird dies in einer frühen Urkunde in der der Vater als comes bezeichnet wurde, hingegen aber nicht der Sohn: ''"Reginbert comes et filius eius Radolt anno 927. (Histor. Frising. und Cod.)."'' Ebenso war damals ein Burggraf eine reine Amtsbezeichnung und keine Adelstitel. Einige Hagenauer hatten ja das Amt von Burggrafen inne, ein aus dem älteren Amt des (Burg-)Vogtes hervorgegangenes Amt, durch das man zuweilen auch die Herrschaft über weitere Territorien inne haben konnte.  
 
Bei all diesen verschiedenen Theorien kann man jedoch mit Sicherheit sagen, dass Ende des 15. Jahrhunderts die österreichischen Linien der Herren von Hagenau in keinen österreichischen Urkunden mehr (unter diesem Namen) zu finden sind und hiermit ausgestorben waren. Ebenso, dass die bayrische Linie weiterhin bestand und sich in Salzburg fortpflanzte. Ein weiteres Faktum ist, dass die Herren von Hagenau im Gegensatz zu vielen anderen edel-freien Familien nie in den Grafenstand aufgestiegen waren. Die Hagenauer gehörten zur Klasse der Freyen (liberi), also dem Herren-Stande an, wie die Herren von Weilheim, die Herren von Stein oder die Herren von Biburg. Sie waren niemals "Grafen", wie man sie in manchen Publikation fälschlich bezeichnet hatte, oder man hatte sie gar mit den späteren Grafen Aham von Hagenau verwechselt. Einige Hagenauer trugen bis Anfang des 12. Jahrhunderts zwar die Bezeichnung "Comes", wie zum Beispiel Bischof Reginbert von Hagenau, der in einer Urkunde von 1138 als "Reginbertes Comes de Hagenow" genannt worden war. Die Bezeichnung "Comes" war damals jedoch ein nicht erblicher Amtstitel eines Lehensträgers, der sein Lehen unmittelbar vom König verliehen bekommen hatte. "Comes" kann also nicht mit dem später daraus entstandenen erblichen Grafentitel gleichgesetzt werden, der allerdings aus dem Titel "Comes" hervorgegangen war. Besonders deutlich wird dies in einer frühen Urkunde in der der Vater als comes bezeichnet wurde, hingegen aber nicht der Sohn: ''"Reginbert comes et filius eius Radolt anno 927. (Histor. Frising. und Cod.)."'' Ebenso war damals ein Burggraf eine reine Amtsbezeichnung und keine Adelstitel. Einige Hagenauer hatten ja das Amt von Burggrafen inne, ein aus dem älteren Amt des (Burg-)Vogtes hervorgegangenes Amt, durch das man zuweilen auch die Herrschaft über weitere Territorien inne haben konnte.  
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