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Bis in die [[1990er]] Jahre waren die wichtigsten Kommunikationsmittel der Reisebüros, auch der Salzburger, das Telefon, das "Telex" und der Brief.  
 
Bis in die [[1990er]] Jahre waren die wichtigsten Kommunikationsmittel der Reisebüros, auch der Salzburger, das Telefon, das "Telex" und der Brief.  
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Telex war ein Datenübermittlungsverfahren, bei dem man auf einer Schreibmaschinentastatur fast alle Zeichen vorfand - nur aber alles in Kleinbuchstaben. Anfangs musste man "online" miteinander schreiben: man wählte auf einer Telefonwählscheibe eine Telex-Nummer an, erhielt ein Zeichen der Verbindung, sendete seine einige Nummer (z. B. "6333285 mosak a"  von [[mosaik reiseservice]]), dann schrieb man zeitgleich z. B. nach Indien (die Minute kostete damals etwa € 7.--): ein Buchstabe nach dem anderen wurde so abgesetzt oder empfangen. Um Kosten zu sparen, bildeten sich internationale Kürzel, wie zum Beispiel "pls aswr asap with dtls abt rting tks rgds" (please answer as soon as possible with details about routing thanks regards). Später konnte man Texte auf Lochstreifen vorproduzieren und dann online ohne Zeitverzögerungen absetzen. Ein modernes Telexgerät kostete um die 7.000 Euro.
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Telex war ein Datenübermittlungsverfahren, bei dem man auf einer Schreibmaschinentastatur fast alle Zeichen vorfand - nur aber alles in Kleinbuchstaben. Man musste "online" miteinander schreiben: das heißt, man wählte auf einer Telefonwählscheibe eine Telex-Nummer an, erhielt ein Zeichen der Verbindung, sendete seine einige Nummer (z. B. "6333285 mosak a"  von [[mosaik reiseservice]]), dann schrieb man zeitgleich z. B. nach Indien (die Minute kostete damals etwa € 7.--): ein Buchstabe nach dem anderen wurde so abgesetzt oder empfangen. Wer schnell und gut Schreibmaschinenschreibne konnte, sparte viel Geld.
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Erst Mitte der [[1990er]] löste das Fax das Telex ab und das sich nie durchgesetzte Teletex (man konnte sogar Großbuchstaben senden! Die Sendezeit war deutlich geringer, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass der Empfänger ebenfalls Teletexanschluss hatte).  
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Um Kosten zu sparen, bildeten sich internationale Kürzel, wie zum Beispiel "pls aswr asap with dtls abt rting tks rgds" (please answer as soon as possible with details about routing thanks regards). Später konnte man Texte auf Lochstreifen vorproduzieren und dann online ohne Zeitverzögerungen absetzen. Zum Schluss dieser Technik gab es auch schon kleine Disks, auf denen man sehr begrenzt Briefe, Rundschreiben oder Programme speichern und korrigieren konnte. Ein modernes Telexgerät kostete um die 7.000 Euro.
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Ende der [[1980er]] begannen europäische Fluglinie mit Aufbau von vernetzten Computersystemen, die nach und nach auch in der Lage waren, Hotel- und anderen Buchungen durchzuführen. Das von LUFTHANSA mitentwickelte System hieß START, aus dem heute das Computerreservierungssystem AMADEUS wurde.
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Erst Mitte der [[1990er]] löste das Fax das Telex ab und das sich nie durchgesetzte Teletex (man konnte sogar Großbuchstaben senden! Die Sendezeit beim Teletex war deutlich geringer, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass der Empfänger ebenfalls Teletexanschluss hatte). Die ersten Fax-Geräte, etwa [[1993]]/[[1994|94]] kosteten zwischen 2.500 und 4.000 Euro und arbeiteten meist auf Thermopapierbasis oder mit einem eigenen 1:1 mitlaufenden Farbband (viel weiße Stellen auf einem Fax bedeuteten unsinnig mitlaufendes Farbband).
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Ende der [[1980er]] begannen europäische Fluglinie mit Aufbau von vernetzten Computersystemen, die nach und nach auch in der Lage waren, Hotel- und anderen Buchungen durchzuführen. Das von LUFTHANSA mitentwickelte System hieß START, aus dem heute das Computerreservierungssystem AMADEUS wurde.  
    
Um den Kunden ein Dokument in die Hand geben zu können, das ihn zur Inanspruchnahme der gebuchten Leistungen berechtigte, entwickelte sich der Voucher (sprich: Wautscher). Zunächst natürlich mit Schreibmaschine ausgefüllt, ein bis fünf Durchschläge, mit Kohlepapier, jeder wurde an einen der Leistungserbringer (Hotel, Transferunternehmen, Restaurant usw.) geschickt - mit der Post - und wurde unterschrieben und gestempelt - mit der Post - wieder an das Reisebüro zurück geschickt. Erst dann konnte man das Original dem Kunden aushändigen.
 
Um den Kunden ein Dokument in die Hand geben zu können, das ihn zur Inanspruchnahme der gebuchten Leistungen berechtigte, entwickelte sich der Voucher (sprich: Wautscher). Zunächst natürlich mit Schreibmaschine ausgefüllt, ein bis fünf Durchschläge, mit Kohlepapier, jeder wurde an einen der Leistungserbringer (Hotel, Transferunternehmen, Restaurant usw.) geschickt - mit der Post - und wurde unterschrieben und gestempelt - mit der Post - wieder an das Reisebüro zurück geschickt. Erst dann konnte man das Original dem Kunden aushändigen.

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