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Stockenten sind überaus ruffreudig, wobei Männchen und Weibchen unterschiedliche Laute erzeugen. Auch die Balz hat einen Einfluss auf die Stockentenrufe.  
 
Stockenten sind überaus ruffreudig, wobei Männchen und Weibchen unterschiedliche Laute erzeugen. Auch die Balz hat einen Einfluss auf die Stockentenrufe.  
 
==Fortpflanzung==
 
==Fortpflanzung==
Die Standvögel verpaaren sich meist bereits im Herbst, die Zugvögel unter den Stockenten bilden erst im Frühjahr Paare. Der bei den meisten Stockentenpopulationen bestehende Männchenüberhang führt in dieser Zeit zu großer Unruhe und zu häufigen Reihenflügen. Oft werden Weibchen von mehreren Männchen begattet, wobei nicht selten das Verhalten einer Gruppe übereifriger Männchen zum Ertrinkungstod eines Weibchens führt. Auch homosexuelles Verhalten und Vergewaltigungsversuche sind Folge dieses Überhanges.  
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Die [[Brutvogel|Standvögel]] verpaaren sich meist bereits im Herbst, die Zugvögel unter den Stockenten bilden erst im Frühjahr Paare. Der bei den meisten Stockentenpopulationen bestehende Männchenüberhang führt in dieser Zeit zu großer Unruhe und zu häufigen Reihenflügen. Oft werden Weibchen von mehreren Männchen begattet, wobei nicht selten das Verhalten einer Gruppe übereifriger Männchen zum Ertrinkungstod eines Weibchens führt. Auch homosexuelles Verhalten und Vergewaltigungsversuche sind Folge dieses Überhanges.  
 
Die Gemeinschaftsbalz trägt zur Gruppenbildung, die die Verpaarung erleichtert, bei. Der Gemeinschaftsbalz folgt die lockere Verpaarung. Nach der Verpaarung suchen die Paare einen Nistplatz, der auch einige Kilometer von einem Gewässer entfernt liegen kann.   
 
Die Gemeinschaftsbalz trägt zur Gruppenbildung, die die Verpaarung erleichtert, bei. Der Gemeinschaftsbalz folgt die lockere Verpaarung. Nach der Verpaarung suchen die Paare einen Nistplatz, der auch einige Kilometer von einem Gewässer entfernt liegen kann.   
 
   
 
   
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Drei Tage vor dem Schlüpfen beginnen die Küken noch im Ei mit Pieplauten. Mit dem Eizahn bohrt sich das Küken ein Loch in die Schale und strampelt sich in der folge aus dem Ei. Zuerst bleibt es erschöpft im Nest liegen, verlässt dieses aber als Nestflüchter bereits nach sechs bis zwölf Stunden. Am Lebensbeginn laufen Entenküken demjenigen Lebewesen nach, das zuerst erblickt wird. Normalerweise ist das die Mutter. Nach ca. acht Woche werden die Jungenten flügge, bleiben aber noch 1 ½ bis 2 Monate mit der Ente als Gelegefamilie zusammen.
 
Drei Tage vor dem Schlüpfen beginnen die Küken noch im Ei mit Pieplauten. Mit dem Eizahn bohrt sich das Küken ein Loch in die Schale und strampelt sich in der folge aus dem Ei. Zuerst bleibt es erschöpft im Nest liegen, verlässt dieses aber als Nestflüchter bereits nach sechs bis zwölf Stunden. Am Lebensbeginn laufen Entenküken demjenigen Lebewesen nach, das zuerst erblickt wird. Normalerweise ist das die Mutter. Nach ca. acht Woche werden die Jungenten flügge, bleiben aber noch 1 ½ bis 2 Monate mit der Ente als Gelegefamilie zusammen.
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==Feinde==   
 
==Feinde==   
 
Natürliche Feinde der Stockenten sind vor allem Füchse und Greifvögel. Wanderratten und Marder haben es vor allem auf die Gelege abgesehen. Die Stockente zählt in [[Salzburg]] zu den jagdbaren [[Wild]]tieren.
 
Natürliche Feinde der Stockenten sind vor allem Füchse und Greifvögel. Wanderratten und Marder haben es vor allem auf die Gelege abgesehen. Die Stockente zählt in [[Salzburg]] zu den jagdbaren [[Wild]]tieren.
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