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[[bild:Wandergoaßln-von-1936-und-1938.jpg|thumb|Wandergoaßln von 1936 und 1938]]  
 
[[bild:Wandergoaßln-von-1936-und-1938.jpg|thumb|Wandergoaßln von 1936 und 1938]]  
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Bild rechts: Die beiden Wanderpreise direkt nebeneinander. Oberhalb die "Wandergoaßl der Jungen", die sich seit 1940 im Besitz der Siezenheimer Schnalzer befindet und unterhalb die "Wandergoaßl der Alten", um die noch heute beim Rupertigau-Preisschnalzen gekämpft wird. Die "Wandergoaßl der Jungen" trägt wahrscheinlich noch den original Poschn, der mit „Ausschußseide“ gefertigt wurde. Neben dem Bast hat man damals nämlich auch Ausschussseide für die Herstellung des Poschns verwendet. Die beiden Goaßln waren ursprünglich wahrscheinlich gleich lang und hatten denselben Abschlussknauf. Da bei der "Wandergoaßl der Alten" auf dem Stiel kein Platz mehr für die vielen Plaketten mit den eingravierten Siegern war, hat man sich in den 1980er Jahren entschlossen, alle Plaketten bis auf die erste Plakette wieder zu entfernen. Dafür hat man den Holzstiel ausgehöhlt und in den Hohlraum eine Papierliste mit allen Siegern hineingesteckt. Der Metallknauf dient jetzt als "Verschluss". Womöglich hat man beim Aushölen sowohl den Stiel als auch den Metallknauf verkürzt.
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Bild rechts: Die beiden Wanderpreise direkt nebeneinander. Oberhalb die "Wandergoaßl der Jungen", die sich seit 1940 im Besitz der Siezenheimer Schnalzer befindet und unterhalb die "Wandergoaßl der Alten", um die noch heute beim [[Rupertigau-Preisschnalzen]] gekämpft wird. Die "Wandergoaßl der Jungen" trägt wahrscheinlich noch den original Poschn, der mit „Ausschußseide“ gefertigt wurde. Neben dem Bast hat man damals nämlich auch Ausschussseide für die Herstellung des Poschns verwendet. Die beiden Goaßln waren ursprünglich wahrscheinlich gleich lang und hatten denselben Abschlussknauf. Da bei der "Wandergoaßl der Alten" auf dem Stiel kein Platz mehr für die vielen Plaketten mit den eingravierten Siegern war, hat man sich in den 1980er Jahren entschlossen, alle Plaketten bis auf die erste Plakette wieder zu entfernen. Dafür hat man den Holzstiel ausgehöhlt und in den Hohlraum eine Papierliste mit allen Siegern hineingesteckt. Der Metallknauf dient jetzt als "Verschluss". Womöglich hat man beim Aushölen sowohl den Stiel als auch den Metallknauf verkürzt.
    
Bei der Erwachsenen-Wandergoaßl gelang dieses „Kunststück“ erst viel später. Die Pass Ainring I war es, die in den [[1960er]] Jahren die Wandergoaßl gleich 7 x (!) hintereinander gewann und zwar von [[1962]] bis [[1969]], wobei [[1964]] wegen des Armstorfer Gedächtnisschnalzens kein Wettbewerb stattfand. In dieser Zeit war man aber offensichtlich nicht mehr bereit, die bereits damals historische Wandergoaßl von [[1936]] für immer an die Siegerpass auszuhändigen, sodass Ainring I für ihre bis heute einmalige Siegesserie Duplikate der Wandergoaßl bekam. Neben Ainring I ist lediglich Siezenheim III im Besitz eines solchen Duplikates für ihre Siegesserien 1999, 2000 und 2001 sowie 2007, 2008 und 2009.
 
Bei der Erwachsenen-Wandergoaßl gelang dieses „Kunststück“ erst viel später. Die Pass Ainring I war es, die in den [[1960er]] Jahren die Wandergoaßl gleich 7 x (!) hintereinander gewann und zwar von [[1962]] bis [[1969]], wobei [[1964]] wegen des Armstorfer Gedächtnisschnalzens kein Wettbewerb stattfand. In dieser Zeit war man aber offensichtlich nicht mehr bereit, die bereits damals historische Wandergoaßl von [[1936]] für immer an die Siegerpass auszuhändigen, sodass Ainring I für ihre bis heute einmalige Siegesserie Duplikate der Wandergoaßl bekam. Neben Ainring I ist lediglich Siezenheim III im Besitz eines solchen Duplikates für ihre Siegesserien 1999, 2000 und 2001 sowie 2007, 2008 und 2009.