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| Gemeinderat (2009): || 19 Mitglieder: <br /> 11 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], <br />4 [[Sozialistische Partei Österreichs|SPÖ]] <br /> 3 [[FPÖ]], <br /> 1 [[Bürgerforum Großgmain|BFG]]
 
| Gemeinderat (2009): || 19 Mitglieder: <br /> 11 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], <br />4 [[Sozialistische Partei Österreichs|SPÖ]] <br /> 3 [[FPÖ]], <br /> 1 [[Bürgerforum Großgmain|BFG]]
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[[Datei:Großgmain, Ansicht von der Plainruine aus.jpg|thumb|Großgmain, Ansicht von der Plain Ruine aus]]
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[[Datei:Zentrumsbild von Großgmain, dz. Neugestaltung R0014788 Zentrumsbild von Großgmain.jpg|thumb|Zentrumsbild von Großgmain]]
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'''Großgmain''' ist eine Ortsgemeinde im [[Flachgau]] an der Grenze zum [[Landkreis Berchtesgaden]] in  [[Bayern]].
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== Geografie ==
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[[Datei:Großgmain u. Bayerisch-Gmain Panoramabild von der Plainburg.jpg|thumb|Großgmain und [[Bayerisch Gmain]], Aufnahme von der Plainburg]]
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=== Geografische Lage ===
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<!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc -->
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Die Gemeinde liegt an den westlichen Ausläufern des [[Untersberg]]s im Westen des [[Flachgau]]s. Sie bildet auch die östliche Grenze des [[Reichenhaller Becken]]s.  Die Grenze zum deutschen Nachbarort [[Bayerisch Gmain]] stellt der Verlauf des [[Weißbach (Lattengebirge)|Weißbachs]] dar.
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<!-- === Ausdehnung des Gemeindegebiets === -->
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=== Ortsgliederung ===
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Das Gemeindegebiet umfasst die gleichnamige [[Katastralgemeinde]] und unterteilt sich in die Ortsteile Schwaig, Tannenwinkl, Wartberg, Hinterreit und dem Kirchenviertel.
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<!-- === Eingemeindungen === -->
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=== Nachbargemeinden ===
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Nachbargemeinden auf Salzburger Seite sind [[Wals-Siezenheim]] ([[Gois]]) und [[Grödig]] ([[Glanegg]]).
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<!-- === Geologie === -->
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<!-- === Klima === -->
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==Geschichte==</noinclude>
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Archäologische Funde belegen, dass es sich um ein sehr altes Siedlungsgebiet handelt. Bereits in der [[Bronzezeit]] (1.900 bis 1.250 v. Chr.) gab es hier Bewohner. Erste Nennung des Ortes war nach 700 n. Chr. unter dem Bayernherzog [[Theodebert]], der Zinspflichtige der Salzburger Kirche in ''Mona'' anführte. Eine neuerliche Erwähnung von Großgmain findet sich in den [[Salzburger Güterverzeichnis]]sen als ''Mona'', ''Muen'' und ''Mun''. Im Verlauf des [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]]s schließlich fand man ''Muona'' und ''Muono'' in den erzbischöflichen Traditionscodices. Der Ortsname ''Gmain'' bildete sich erst nach 1816, als Salzburg zu Österreich kam und das heutige Bayerisch-Gmain von Dorf und Kirche ''auf der Gmain'' getrennt wurden.
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Die [[Grafen von Plain]] machten im [[12. Jahrhundert]] die Gegend um die "Gmain" mit der Erbauung der [[Ruine Salzbüchsl|Plainburg]] zum Mittelpunkt ihrer "Oberen Grafschaft". Nach dem Niedergang des Grafengeschlechts wurde das Gebiet mit seinen weit verstreuten Höfen bereits vor [[1300]] in eine bayerische und salzburgische Hälfte geteilt. Der Salzburger Teil fiel den Besitzungen des [[Erzstift St. Peter|Erzstifts St. Peter]] zu. Bedeutung erlangte die staatliche Trennung aber erst ab [[1816]], als nach einer kurzen Zeit der Vereinigung der beiden Ortsteile, das ehemalige Erzstift Salzburg endgültig zwischen Österreich und Bayern aufgeteilt wurde.
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Bis 1594 war die Plainburg Verwaltungszentrum des salzburgischen [[Pflegegericht]]s Plain. Die erzbischöflichen [[Pfleger]] wohnten seit dem frühen [[14. Jahrhundert]] in Großgmain und liegen auch in der [[Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau|Pfarr - und Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau]] im Chor begraben.
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==Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau==
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: ''Hauptartikel: [[Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau]]''
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Die Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau wurde [[1136]] erstmals erwähnt als sie [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Konrad I.]] dem [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno]] in [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] schenkte. Dort bleibt sie bis zur Auflösung des Stiftes im Jahr [[1806]].
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[[1731]] wurde die gotische Kirche [[Barock|barockisiert]] und erhielt ihr heutiges Aussehen mit barockem Hochaltar und Kanzel. [[1807]] folgte die Erhebung Großgmains zur selbständigen Pfarre. [[1845]] erhielt die Kirche eine vom bekannten Orgelbauer [[Ludwig Moser]] gebaute Orgel.<noinclude>
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<!--==Wirtschaft==-->
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<!--==Verkehr==-->
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<!-- === Bevölkerungsentwicklung ===
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[[Datei:Großgmain, Ansicht von der Plainruine aus.jpg|thumb|Großgmain, Ansicht von der Plain Ruine aus]]
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[[Datei:Zentrumsbild von Großgmain, dz. Neugestaltung R0014788 Zentrumsbild von Großgmain.jpg|thumb|Zentrumsbild von Großgmain]]
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'''Großgmain''' ist eine Gemeinde im [[Flachgau]] an der Grenze zum [[Landkreis Berchtesgaden]] in  [[Bayern]].
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== Geografie ==
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[[Datei:Großgmain u. Bayerisch-Gmain Panoramabild von der Plainburg.jpg|thumb|Großgmain und [[Bayerisch Gmain]], Aufnahme von der Plainburg]]
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=== Geografische Lage ===
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<!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc -->
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Die Gemeinde liegt an den westlichen Ausläufern des [[Untersberg]]s im Westen des [[Flachgau]]s. Sie bildet auch die östliche Grenze des [[Reichenhaller Becken]]s.  Die Grenze zum deutschen Nachbarort [[Bayerisch Gmain]] stellt der Verlauf des [[Weißbach (Lattengebirge)|Weißbachs]] dar.
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<!-- === Ausdehnung des Gemeindegebiets === -->
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=== Ortsgliederung ===
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Das Gemeindegebiet umfasst die gleichnamige [[Katastralgemeinde]] und unterteilt sich in die Ortsteile Schwaig, Tannenwinkl, Wartberg, Hinterreit und dem Kirchenviertel.
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<!-- === Eingemeindungen === -->
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=== Nachbargemeinden ===
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Nachbargemeinden auf Salzburger Seite sind [[Wals-Siezenheim]] ([[Gois]]) und [[Grödig]] ([[Glanegg]]).
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==Geschichte==</noinclude>
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Archäologische Funde belegen, dass es sich um ein sehr altes Siedlungsgebiet handelt. Bereits in der [[Bronzezeit]] (1&nbsp;900 bis 1&nbsp;250 v. Chr.) gab es hier Bewohner. Erste Nennung des Ortes war nach 700 n. Chr. unter dem Bayernherzog [[Theodebert]], der Zinspflichtige der Salzburger Kirche in ''Mona'' anführte. Eine neuerliche Erwähnung von Großgmain findet sich in den [[Salzburger Güterverzeichnis]]sen als ''Mona'', ''Muen'' und ''Mun''. Im Verlauf des [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]]s schließlich fand man ''Muona'' und ''Muono'' in den erzbischöflichen Traditionscodices. Der Ortsname ''Gmain'' bildete sich erst nach 1816, als Salzburg zu Österreich kam und das heutige Bayerisch-Gmain von Dorf und Kirche ''auf der Gmain'' getrennt wurden.
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Die [[Grafen von Plain]] machten im [[12. Jahrhundert]] die Gegend um die "Gmain" mit der Erbauung der [[Ruine Salzbüchsl|Plainburg]] zum Mittelpunkt ihrer "Oberen Grafschaft". Nach dem Niedergang des Grafengeschlechts wurde das Gebiet mit seinen weit verstreuten Höfen bereits vor [[1300]] in eine bayerische und salzburgische Hälfte geteilt. Der Salzburger Teil fiel den Besitzungen des [[Erzstift St. Peter|Erzstifts St. Peter]] zu. Bedeutung erlangte die staatliche Trennung aber erst ab [[1816]], als nach einer kurzen Zeit der Vereinigung der beiden Ortsteile, das ehemalige Erzstift Salzburg endgültig zwischen Österreich und Bayern aufgeteilt wurde.
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Bis 1594 war die Plainburg Verwaltungszentrum des salzburgischen [[Pflegegericht]]s Plain. Die erzbischöflichen [[Pfleger]] wohnten seit dem frühen [[14. Jahrhundert]] in Großgmain und liegen auch in der [[Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau|Pfarr - und Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau]] im Chor begraben.
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==Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau==
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: ''Hauptartikel: [[Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau]]''
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Die Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau wurde [[1136]] erstmals erwähnt als sie [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Konrad I.]] dem [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno]] in [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] schenkte. Dort bleibt sie bis zur Auflösung des Stiftes im Jahr [[1806]].
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[[1731]] wurde die gotische Kirche [[Barock|barockisiert]] und erhielt ihr heutiges Aussehen mit barockem Hochaltar und Kanzel. [[1807]] folgte die Erhebung Großgmains zur selbständigen Pfarre. [[1845]] erhielt die Kirche eine vom bekannten Orgelbauer [[Ludwig Moser]] gebaute Orgel.<noinclude>
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<!--==Wirtschaft==-->
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== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
 
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
 
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* YX [[Die Grünen (Österreich)|Grüne]]
 
* YX [[Die Grünen (Österreich)|Grüne]]
 
* YY [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] -->
 
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<!-- === Bürgermeister === -->
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=== Bürgermeister ===
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: ''Hauptartikel: [[Bürgermeister der Gemeinde Großgmain]]''
 
==Wappen==
 
==Wappen==
 
Der Flügel wurde dem Wappen der [[Grafen von Plain]] entnommen, die hier ihre Stammburg hatten und deren „Obere Grafschaft“ sich ungefähr mit dem Gemeindegebiet deckt. Der Salzburger Löwe soll die Unterscheidung vom benachbarten [[Bayerisch-Gmain]] hervorheben.
 
Der Flügel wurde dem Wappen der [[Grafen von Plain]] entnommen, die hier ihre Stammburg hatten und deren „Obere Grafschaft“ sich ungefähr mit dem Gemeindegebiet deckt. Der Salzburger Löwe soll die Unterscheidung vom benachbarten [[Bayerisch-Gmain]] hervorheben.