Änderungen

keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 12: Zeile 12:  
Wie viele andere Buben und Mädchen auch war Bernhard Popelar als Kind vom Pfeilbogenschießen angetan, wurde erwachsen und hatte andere Sorgen. Eines Tages, am Anfang seiner Tätigkeit als Tankwart im Jahr [[1992]], kam ein Kunde zum Autowaschen und Bernhard Popelar sah zufällig in dessen Auto einen Bogen liegen. Er war sofort elektrisiert, kam mit dem Kunden ins Gespräch und dieser erzählte ihm vom Saalfeldner Bogenklub und dass er selbst die Ausrüstung hergeben möchte. Bernhard nahm sich kurz entschlossen einen Vorschuss und kaufte den Bogen, den Köcher und die Pfeile um einen Tausender, damals noch in Schilling. Er nahm Kontakt mit dem Obmann des Vereins der Saalfeldner Bogenschützen auf, ging mit ihm zum ersten Mal auf einen Bogensportparcours und ließ sich das Wichtigste erklären. Er wurde auch Vereinsmitglied und ging nun mit den Vereinskollegen zum Training, wo sie sich untereinander das nötige Grund-know-how beibrachten.
 
Wie viele andere Buben und Mädchen auch war Bernhard Popelar als Kind vom Pfeilbogenschießen angetan, wurde erwachsen und hatte andere Sorgen. Eines Tages, am Anfang seiner Tätigkeit als Tankwart im Jahr [[1992]], kam ein Kunde zum Autowaschen und Bernhard Popelar sah zufällig in dessen Auto einen Bogen liegen. Er war sofort elektrisiert, kam mit dem Kunden ins Gespräch und dieser erzählte ihm vom Saalfeldner Bogenklub und dass er selbst die Ausrüstung hergeben möchte. Bernhard nahm sich kurz entschlossen einen Vorschuss und kaufte den Bogen, den Köcher und die Pfeile um einen Tausender, damals noch in Schilling. Er nahm Kontakt mit dem Obmann des Vereins der Saalfeldner Bogenschützen auf, ging mit ihm zum ersten Mal auf einen Bogensportparcours und ließ sich das Wichtigste erklären. Er wurde auch Vereinsmitglied und ging nun mit den Vereinskollegen zum Training, wo sie sich untereinander das nötige Grund-know-how beibrachten.
   −
   
==Pfeil und Bogen==
 
==Pfeil und Bogen==
 
Bernhard Popelar verwendete den auf der Tankstelle zufällig erworbenen Bogen, ein vom damaligen Obmann gebauter Recurvebogen aus Holz. Aber im Gegensatz zu anderen Recurvebogenschützen, die teilweise bereits Alu-Pfeile oder Pfeile aus Karbon verwendeten,  gehörte es für ihn ursächlich zum Bogenschießen, seine Pfeile selbst zu bauen und mit einer selfnock (Holznocke zum Einnocken des Pfeiles auf der Sehne) zu versehen. Anfangs ging Bernhard Popelar oft allein oder mit einem Freund zum Training. Ab Herbst [[1993]] nahm er auch an Turnieren teil  und wurde im Jahr [[1997]] zum ersten Mal Salzburger Landesmeister und zwar in der Bowhunter Recurve-Klasse. Da immer mehr Recurvebogenschützen Pfeile aus Aluminium oder Karbon verwendeten und damit gegenüber Schützen mit Holzpfeilen im Vorteil waren, musste Bernhard Popelar über  kurz oder lang eine Entscheidung treffen: entweder ebenfalls andere Pfeile zu verwenden oder die Bogenklasse zu wechseln. Er entschied sich folgerichtig für den sog. Primitivbogen (Historical bow), ein Bogen aus einem Stück Holz gebaut, mit dem nur mit Holzpfeilen geschossen wird. Sein erster Primitivbogen stammte aus Vorarlberg. Für den zweiten erwarb er einen Holzrohling und ließ ihn von einem Vereinskollegen fertig bauen. Er meint dazu, dass es für jeden Bogenschützen grundsätzlich wichtig ist, eine Bogenklasse zu wählen, die Freude macht und jenen Modus zu schießen (FITA oder 3-D), der Spaß macht.
 
Bernhard Popelar verwendete den auf der Tankstelle zufällig erworbenen Bogen, ein vom damaligen Obmann gebauter Recurvebogen aus Holz. Aber im Gegensatz zu anderen Recurvebogenschützen, die teilweise bereits Alu-Pfeile oder Pfeile aus Karbon verwendeten,  gehörte es für ihn ursächlich zum Bogenschießen, seine Pfeile selbst zu bauen und mit einer selfnock (Holznocke zum Einnocken des Pfeiles auf der Sehne) zu versehen. Anfangs ging Bernhard Popelar oft allein oder mit einem Freund zum Training. Ab Herbst [[1993]] nahm er auch an Turnieren teil  und wurde im Jahr [[1997]] zum ersten Mal Salzburger Landesmeister und zwar in der Bowhunter Recurve-Klasse. Da immer mehr Recurvebogenschützen Pfeile aus Aluminium oder Karbon verwendeten und damit gegenüber Schützen mit Holzpfeilen im Vorteil waren, musste Bernhard Popelar über  kurz oder lang eine Entscheidung treffen: entweder ebenfalls andere Pfeile zu verwenden oder die Bogenklasse zu wechseln. Er entschied sich folgerichtig für den sog. Primitivbogen (Historical bow), ein Bogen aus einem Stück Holz gebaut, mit dem nur mit Holzpfeilen geschossen wird. Sein erster Primitivbogen stammte aus Vorarlberg. Für den zweiten erwarb er einen Holzrohling und ließ ihn von einem Vereinskollegen fertig bauen. Er meint dazu, dass es für jeden Bogenschützen grundsätzlich wichtig ist, eine Bogenklasse zu wählen, die Freude macht und jenen Modus zu schießen (FITA oder 3-D), der Spaß macht.