Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
921 Bytes hinzugefügt ,  15:08, 12. Jan. 2013
großflächig redaktionell überarbeitet
Zeile 11: Zeile 11:  
| Fläche: || 3,20 km²
 
| Fläche: || 3,20 km²
 
|- bgcolor="#ffffff"
 
|- bgcolor="#ffffff"
| Geografische Koordinaten: || 47°19'16" N <br /> 13°09'06" O
+
| Geografische Koordinaten: || 47°19'16" N <br /> 13°09'06" O
 
|- bgcolor="#ffffff"
 
|- bgcolor="#ffffff"
 
| Höhe: || 601 [[m ü. A.]]
 
| Höhe: || 601 [[m ü. A.]]
Zeile 21: Zeile 21:  
| Vorwahl: || 06415
 
| Vorwahl: || 06415
 
|- bgcolor="#ffffff" valign="top"
 
|- bgcolor="#ffffff" valign="top"
| Gemeindekennziffer: || 50421
+
| Gemeindekennziffer: || 50421  
 
|- bgcolor="#ffffff" valign="top"
 
|- bgcolor="#ffffff" valign="top"
 
| Gemeindeamt: || Dr. Franz-Hain-Straße 2 <br /> 5620 Schwarzach im Pongau
 
| Gemeindeamt: || Dr. Franz-Hain-Straße 2 <br /> 5620 Schwarzach im Pongau
Zeile 39: Zeile 39:  
! align="center"| Datum!! align="right"| Einwohner
 
! align="center"| Datum!! align="right"| Einwohner
 
|-
 
|-
| align="center"| 1869 || align="right"|   479
+
| align="center"| 1869 || align="right"| 479
 
|-
 
|-
| align="center"| 1880 || align="right"|   559
+
| align="center"| 1880 || align="right"| 559
 
|-
 
|-
| align="center"| 1890 || align="right"|   607
+
| align="center"| 1890 || align="right"| 607
 
|-
 
|-
| align="center"| 1900 || align="right"|   655  
+
| align="center"| 1900 || align="right"| 655  
 
|-
 
|-
 
| align="center"| 1910 || align="right"| 1 328
 
| align="center"| 1910 || align="right"| 1 328
Zeile 75: Zeile 75:     
[[Bild:Pfarrkirche_Schwarzach.jpg|thumb|Pfarrkirche Schwarzach im Pongau]]
 
[[Bild:Pfarrkirche_Schwarzach.jpg|thumb|Pfarrkirche Schwarzach im Pongau]]
 +
[[Datei:Schwarzacher Rathaus.JPG|thumb|Rathaus]]
 
[[Datei:Schwarzach KH01.jpg|thumb|Krankenhaus Schwarzach]]
 
[[Datei:Schwarzach KH01.jpg|thumb|Krankenhaus Schwarzach]]
 
[[Datei:Krankenpflegeschule Schwarzach.jpg|thumb|Schule für Gesundheits- und Krankenpflege]]
 
[[Datei:Krankenpflegeschule Schwarzach.jpg|thumb|Schule für Gesundheits- und Krankenpflege]]
 +
[[Bild:Kriegerdenkmal in Schwarzach.JPG||thumb|Kriegerdenkmal von [[Alois Lidauer]] neben dem Rathaus]]
 +
 
'''Schwarzach im Pongau''' ist eine Marktgemeinde im mittleren [[Salzach]]tal im [[Pongau]] und auch ein wichtiger Bahnknoten.
 
'''Schwarzach im Pongau''' ist eine Marktgemeinde im mittleren [[Salzach]]tal im [[Pongau]] und auch ein wichtiger Bahnknoten.
 
<!-- == Geografie == -->
 
<!-- == Geografie == -->
Zeile 88: Zeile 91:  
<!-- === Klima === -->
 
<!-- === Klima === -->
 
==Geschichte==</noinclude>
 
==Geschichte==</noinclude>
Der heutige Ort Schwarzach im Pongau wurde im Jahre [[1074]] erstmals erwähnt. Das [[Benediktinerstift Admont]] erhielt 1074 "zwei Huben ad Swarzaha" und [[1158]] [[Stift Nonnberg]] den Hof "Swarzaha". Auf einem vorgelagerten, kegelförmigen Hügel am linken [[Salzach]]ufer entstand aus den diversen Um- und Zubauten an dem schon im Mittelalter genannten "Turm zu Schernperge" das heutige [[Schloss Schernberg]].
+
Der heutige Ort Schwarzach im Pongau wurde im Jahre [[1074]] erstmals erwähnt. Das [[Benediktinerstift Admont]] erhielt 1074 "zwei Huben ad Swarzaha" und [[1158]] [[Stift Nonnberg]] den Hof "Swarzaha". Auf einem vorgelagerten, kegelförmigen Hügel am linken [[Salzach]]ufer entstand aus den diversen Um- und Zubauten an dem schon im [[Mittelalter]] genannten "Turm zu Schernperge" das heutige [[Schloss Schernberg]].  
 
  −
Schon [[1193]] wurden die [[Grafen von Schernberg]] genannt und urkundlich bezeugt. [[1370]] verkauften Hartneid, der alte Schernberger, und sein Sohn Hartel dem [[Heinrich Graf]], seiner Frau und allen ihren Erben den Turm zu Schernberg und den dazugehörigen Hof als [[Erzbistum (Überblick)|erzbischöfliches]] Lehen. Schernberg blieb nun für einige Jahrhunderte im Besitz der Familie der Graf.
  −
 
  −
Für Verdienste im [[Vor und nach den Bauernkriegen (Überblick)|Bauernkrieg]] von [[1525]]/[[1526|26]] erhielt Christoph Graf im Jahre [[1527]] [[Schloss Goldegg]] als Lehen dazu und das Recht, sich ab jetzt "von Schernberg zu Goldegg" zu nennen. Zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s laden die Nachkommen der Familie Graf hohe Schulden auf den Besitz Schernberg, wodurch dieser schließlich vom Gasteiner Badearzt [[Johann Ritter von Storch|Dr. Johann Ritter von Storch]] erworben wird. [[1845]] wurde das Schloss von [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] Kardinal [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg]] gekauft, welcher dort eine Kranken- und Versorgungsanstalt unter Leitung der [[Barmherzige Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul|Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul]] einrichtete. Heute ist Schernberg ein Heim für beeinträchtigte Menschen, in dem großer Wert auf die Betreuung, Förderung und Begleitung der BewohnerInnen gelegt wird.
     −
Das Jahr [[1731]] sollte auch für Schwarzach ein Unglücksjahr werden. In diesem Jahr ordnete der Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Firmian]] von [[Altstadt|Salzburg]], zugleich Landesherr seines Erzbistums und Primas von Deutschland an, dass alle Anhänger der protestantischen Lehre ihren Glauben abschwören oder das Land verlassen müssen.
+
[[1370]] verkauften Hartneid, der alte Schernberger, und sein Sohn Hartel dem [[Heinrich Graf]], seiner Frau und allen ihren Erben den Turm zu Schernberg und den dazugehörigen Hof als [[Erzbistum (Überblick)|erzbischöfliches]] Lehen. Schernberg blieb nun für einige Jahrhunderte im Besitz der Familie der Graf.  
   −
In Schwarzach schworen sich [[1731]] die Räte der evangelischen Bauern des Pongaus, ihrer Religion treu zu bleiben und die Befehle des Salzburger Erzbischofs nicht zu befolgen ([[Protestantenvertreibung#Der Salzbund|Salzbund]]).
+
Für Verdienste im [[Vor und nach den Bauernkriegen (Überblick)|Bauernkrieg]] von [[1525]]/[[1526|26]] erhielt Christoph Graf im Jahre [[1527]] [[Schloss Goldegg]] als Lehen dazu und das Recht, sich ab jetzt "von Schernberg zu Goldegg" zu nennen. Zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s laden die Nachkommen der Familie Graf hohe Schulden auf den Besitz Schernberg, wodurch dieser schließlich vom Gasteiner Badearzt [[Johann Ritter von Storch|Dr. Johann Ritter von Storch]] erworben wird. [[1845]] wurde das Schloss von [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] Kardinal [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg]] gekauft, welcher dort eine Kranken- und Versorgungsanstalt unter Leitung der [[Barmherzige Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul|Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul]] einrichtete. Heute ist Schernberg ein Heim für beeinträchtigte Menschen.
   −
Doch im Jahre darauf ([[1732]]) mussten sie, es waren ihrer 20.000, ihres Glaubens wegen Hab und Gut verlassen und auswandern. König Friedrich Wilhelm I. von Preußen siedelte die Mehrzahl in Gumbinnen bzw. Litauen an. Andere zogen nach [[Württemberg]], Hannover, England und Nordamerika (Georgien), wo sie die Kolonie Ebenezer gründeten. Für die zurückgebliebenen Bauern ließ Erzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] ein Missionshaus errichten. In dieser Zeit wurde Schwarzach ein Ort.
+
Das Jahr [[1731]] sollte auch für Schwarzach ein Unglücksjahr werden. In diesem Jahr ging Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Firmian]] von [[Altstadt|Salzburg]] daran, den [[Protestantismus]] im Land Salzburg auszumerzen.
 +
In Schwarzach schworen sich [[1731]] die Räte der evangelischen Bauern des Pongaus, ihrer Religion treu zu bleiben und die Befehle des Salzburger Erzbischofs nicht zu befolgen ([[Protestantenvertreibung#Der Salzbund|Salzbund]]). Die Entwicklung gipfelte in der großen [[Protestantenvertreibung]] von 1731/[[1732|32]]. 20.000 [[Salzburger Emigranten|"Exulanten"]] mussten ihres Glaubens wegen Hab und Gut verlassen und auswandern. Für die zurückgebliebenen Bauern ließ Erzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] ein Missionshaus errichten. In dieser Zeit wurde Schwarzach ein Ort.
   −
Schwarzach im Pongau ist, obwohl uralter Siedlungsboden, eine junge Gemeinde, die am [[2. Juni]] [[1906]] durch kaiserliches Patent von [[St. Veit im Pongau]] losgelöst und selbständig wurde. Damit schlug die Geburtsstunde der Gemeinde Schwarzach im Pongau, die im Jahre [[1908]], bereits ein Jahr vor Eröffnung der [[Tauernbahn]], auf Grund der großen Bedeutung zum Markt erhoben wurde.
+
Schwarzach im Pongau ist, obwohl uralter Siedlungsboden, eine junge Gemeinde, die am [[2. Juni]] [[1906]] durch kaiserliches Patent von [[St. Veit im Pongau]] losgelöst und selbstständig wurde. Damit schlug die Geburtsstunde der Gemeinde Schwarzach im Pongau, die im Jahre [[1908]], bereits ein Jahr vor Eröffnung der [[Tauernbahn]], auf Grund der großen Bedeutung zum Markt erhoben wurde. Der ursprüngliche Gemeindename "Schwarzach" wurde im Jahr [[1951]] zu "Schwarzach im Pongau" erweitert<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1951&size=45&page=77 LGBl.&nbsp;Nr.&nbsp;24/1951.]</ref>
    
=== Das Wappen ===
 
=== Das Wappen ===
Das Wappen zeigt auf silbernem Grund einen schwarzen Schrägrechtsfluss, welcher das Wappen teilt und die "Schwarze Ache", den heutigen Putzengraben, in Anspielung auf den Ortsnamen symbolisiert. Rechts darüber befindet sich ein roter Drachenkopf, der aus einer goldenen Krone wächst und das Wappen der [[Grafen von Schernberg]] darstellt. Das links unten befindliche blau  Benediktinerkreuz erinnert an das [[1736]] errichtete Missionshaus welches später in die Kranken- und Versorgungsanstalt der [[Barmherzige Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul|Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul]] umgewandelt wurde.
+
Das Wappen zeigt auf silbernem Grund einen schwarzen Schrägrechtsfluss, welcher das Wappen teilt und die "Schwarze Ache", den heutigen [[Putzengraben]] − in Anspielung auf den Ortsnamen symbolisiert. Rechts darüber befindet sich ein roter Drachenkopf, der aus einer goldenen Krone wächst und das Wappen der [[Graf von Schernberg]] darstellt. Das links unten befindliche blaue Benediktinerkreuz erinnert an das [[1736]] errichtete Missionshaus, welches später in die Kranken- und Versorgungsanstalt der [[Barmherzige Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul|Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul]] umgewandelt wurde.
 
<noinclude>
 
<noinclude>
    
=== Die Marktgemeinde heute ===
 
=== Die Marktgemeinde heute ===
   −
Die Marktgemeinde Schwarzach im Pongau umfasst die Katastralgemeinde "Schwarzach I" und wird im Osten, Norden und Süden von St. Veit und im Westen von der Gemeinde [[Goldegg]] umgeben. Durch eine gute Verkehrslage und vor allem durch die Errichtung der [[Tauernbahn]] wurde der Ort nicht nur zu einem internationalen Bahnknotenpunkt, sondern auch zu einem wesentlichen Siedlungsgebiet des mittleren Salzachtales, das viele Zweige von Handel und Gewerbe in seinen Bereich zog. Im regionalen Entwicklungsprogramm Pongau ist Schwarzach als "Nahversorgungszentrum" mit einem Güter- und Dienstleistungsangebot, das zur Umlandversorgung benachbarter Gemeinden erheblich beiträgt, qualifiziert. Schwarzach ist als "Standortraum" für Betriebsanlagen und damit als Vorsorgeraum für die Ansiedlung von Industrie und Gewerbe eingestuft.
+
Die Marktgemeinde Schwarzach im Pongau umfasst die Katastralgemeinde "[[Schwarzach I]]" und wird im Osten, Norden und Süden von St. Veit und im Westen von der Gemeinde [[Goldegg]] umgeben. Durch eine gute Verkehrslage und vor allem durch die Errichtung der [[Tauernbahn]] wurde der Ort nicht nur zu einem internationalen Bahnknotenpunkt, sondern auch zu einem wesentlichen Siedlungsgebiet des mittleren Salzachtales, das viele Zweige von Handel und Gewerbe in seinen Bereich zog. Im ''[[Salzburger Raumplanung|regionalen Entwicklungsprogramm]] Pongau'' ist Schwarzach als "Nahversorgungszentrum" mit einem Güter- und Dienstleistungsangebot, das zur Umlandversorgung benachbarter Gemeinden erheblich beiträgt, qualifiziert. Schwarzach ist als "Standortraum" für Betriebsanlagen und damit als Vorsorgeraum für die Ansiedlung von Industrie und Gewerbe eingestuft.
   −
Der Ortskern des Marktes weist eine relativ dichte Verbauung auf und wird vom Krankenhaus, von Gastgewerbebetrieben und Handelsgeschäften dominiert. Die größten Gewerbe- und industriellen Betriebe sind folgerichtig rechts der Salzach und in der Nähe der Bahnanlagen situiert.
+
Der Ortskern des Marktes weist eine relativ dichte Verbauung auf und wird vom Krankenhaus, von Gastgewerbebetrieben und von Handelsgeschäften dominiert. Die größten Gewerbe- und industriellen Betriebe sind folgerichtig rechts der Salzach und in der Nähe der Bahnanlagen situiert.
   −
Das Kardinal-Schwarzenberg´sche öffentliche Krankenhaus, die Kraftwerke [[Flusskraftwerk Schwarzach]] und [[Flusskraftwerk Wallnerau]] der Verbund Austrian Hydropower AG (ehem. [[Tauernkraftwerke Kaprun]] AG), die Werksanlagen der SAG und der Firmen Color-Drack, Hettegger & Söhne (Pongauer Müllabfuhr), Tansporte Hettegger, die Privatbrauerei Walter Seeber ([[Brauerei Schwarzach|Schwarzacher Bier]]) und zahlreiche Betriebe des Baunebengewerbes haben große wirtschaftliche Bedeutung für die Gemeinde Schwarzach. Im Jahr 2004 siedelte die Firma Alcan (Alusuisse) und im Jahr 2005 die Baufirma Spiluttini nach St. Johann im Pg. ab.
+
Das Kardinal-Schwarzenberg´sche öffentliche Krankenhaus, die Kraftwerke [[Flusskraftwerk Schwarzach]] und [[Flusskraftwerk Wallnerau]] der Verbund Austrian Hydropower AG (ehem. [[Tauernkraftwerke Kaprun]] AG), die Werksanlagen der SAG und der Firmen Color-Drack, Hettegger & Söhne (Pongauer Müllabfuhr), [[Transporte Hettegger]], die Privatbrauerei Walter Seeber ([[Brauerei Schwarzach|Schwarzacher Bier]]) und zahlreiche Betriebe des Baunebengewerbes haben große wirtschaftliche Bedeutung für die Gemeinde Schwarzach. Im Jahr 2004 siedelte die Firma Alcan (Alusuisse) und im Jahr 2005 die Baufirma [[Spiluttini]] nach [[St. Johann im Pongau]] ab.
    
Mit dem Bahnhof Schwarzach als Knotenpunkt von West- und Tauernbahn hat der Ort auch eine bedeutende Verkehrseinrichtung. Auf Grund seiner Ausstattung ist Schwarzach im "Entwicklungsplan Pongau" als Nahversorgungszentrum und als "bevorzugter Standort für Betriebsanlagen" angeführt.
 
Mit dem Bahnhof Schwarzach als Knotenpunkt von West- und Tauernbahn hat der Ort auch eine bedeutende Verkehrseinrichtung. Auf Grund seiner Ausstattung ist Schwarzach im "Entwicklungsplan Pongau" als Nahversorgungszentrum und als "bevorzugter Standort für Betriebsanlagen" angeführt.
Zeile 126: Zeile 126:  
===Wohnbau===
 
===Wohnbau===
   −
Mit dem Bau der Südtirolersiedlung "Neue Heimat" (1940), der Parzellierung und dem Abverkauf von Eigenheimbaugründen in der Schönbergsiedlung (1950), der Bebauung der Kössnerhalt (1960), dem Bau der Eigentumswohnhäuser an der Salzach (1960), der Bebauung des unteren Geigenlehenfeldes (Med.Rat-Dr.Vogl-Straße) und den Eigentumswohnhäusern im Bereich Schulplatz (Anfang der 70-iger-Jahre) sind wesentliche Entwicklungsphasen des Ortes begründet.
+
Mit dem Bau der [[Südtiroler-Siedlung|Südtirolersiedlung]] "Neue Heimat" (1940), der Parzellierung und dem Abverkauf von Eigenheimbaugründen in der [[Schönbergsiedlung (Schwarzach im Pongau)|Schönbergsiedlung]] (1950), der Bebauung der Kössnerhalt (1960), dem Bau der Eigentumswohnhäuser an der Salzach (1960), der Bebauung des unteren Geigenlehenfeldes ([[Medizinalrat-Doktor-Alois-Vogl-Straße (Schwarzach im Pongau)|Medizinalrat-Doktor-Alois-Vogl-Straße]]) und den Eigentumswohnhäusern im Bereich [[Schulplatz (Schwarzach im Pongau)|Schulplatz]] (Anfang der [[1970er]]-Jahre) sind wesentliche Entwicklungsphasen des Ortes begründet.
 +
 
 +
Weitere bedeutende Wohnbauvorhaben konnten in den [[1980er]]- und [[1990er]]-Jahren mit den Neubauten von Mietwohnhäusern im Bereich [[Salzburgerstraße (Schwarzach im Pongau)|Salzburgerstraße]] (WBG Salzburg und WBG Bergland), [[Neue Heimat (Schwarzach im Pongau)|Neue Heimat]] 21a, Schulplatz 6, [[Wallnerfeld (Schwarzach im Pongau)|Wallnerfeld]] 1 – 8 ([[Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft|GSWB Salzburg]]) sowie [[Schloß-Schernberg-Straße (Schwarzach im Pongau)|Schloß-Schernberg-Straße]] 10 ([[Heimat Österreich]]) realisiert werden. Fertiggestellt wurden kürzlich auch noch das Eigentumswohnhaus [[Schönrain (Schwarzach im Pongau)|Schönrain]] und die Reihenhäuser [[Schönbergsiedlung (Schwarzach im Pongau)|Obere Schönbergsiedlung]]. Im Jahr [[2001]] wurde die Wohnanlage für betreutes Wohnen seiner Bestimmung übergeben und im Jahr [[2002]] wurde das Terrassenhaus Salzburgerstraße 30 fertig gestellt. Das Großprojekt "Sanierung Neue Heimat" wurde im Jahr [[2003]] in Angriff genommen.
   −
Weitere  bedeutende Wohnbauvorhaben konnten in den 80-iger und 90-iger-Jahren  mit den Neubauten von Mietwohnhäusern im Bereich Salzburgerstraße (WBG  Salzburg und WBG Bergland), Neue Heimat 21a und Schulplatz 6 sowie  Wallnerfeld 1 – 8 ([[Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft|GSWB Salzburg]])  sowie Schloß-Schernberg-Straße 10 ([[Heimat Österreich]]) realisiert  werden. Fertiggestellt wurden kürzlich auch noch das Eigentumswohnhaus  Schönrain und die Reihenhäuser Obere Schönbergsiedlung. Im Jahr [[2001]]  wurde die Wohnanlage für betreutes Wohnen seiner Bestimmung übergeben  und im Jahr [[2002]] wurde das Terrassenhaus Salzburgerstraße 30 fertig  gestellt. Das Großprojekt Sanierung Neue Heimat ist seit dem Jahr  [[2003]] voll im Gange.
   
<!-- === Religionen === -->
 
<!-- === Religionen === -->
 
=== Bevölkerungsentwicklung ===  
 
=== Bevölkerungsentwicklung ===  
Ein Blick auf die Bevölkerungszahlen zeigt, dass Schwarzach im Pongau im Bundesland Salzburg mit derzeit knapp unter 3600 Einwohnern an 7. Stelle des Pongaues und an 35. Stelle im Land Salzburg rangiert. Während zwischen 1981 und 1991 eine Bevölkerungsabnahme von 3684 auf 3489, d.s.  5,3 % der Einwohner mit Hauptwohnsitz zu verzeichnen war, ist zwischen 1991 und 1999 wieder eine Zunahme von ca. 2,5 % festzustellen.
+
Ein Blick auf die Bevölkerungszahlen zeigt, dass Schwarzach im Pongau im Bundesland Salzburg mit derzeit knapp unter 3600 Einwohnern an 7. Stelle des Pongaues und an 35. Stelle im Land Salzburg rangiert. Während zwischen 1981 und 1991 eine Bevölkerungsabnahme von 3684 auf 3489, d.h um 5,3 % der Einwohner mit Hauptwohnsitz, zu verzeichnen war, ist zwischen 1991 und 1999 wieder eine Zunahme von ca. 2,5 % festzustellen.
    
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
 
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
Zeile 140: Zeile 141:  
=== Bauwerke ===  
 
=== Bauwerke ===  
 
====Rathaus====  
 
====Rathaus====  
Im Jahre [[1970]] konnte das Gasthaus "Löwenwirt" erworben werden und nach einem entsprechenden Umbau ab [[1972]] als "Rathaus" Verwendung finden. [[1999]] wurde die Fassade des Rathauses neu gestaltet und Wärmeschutzfenster eingebaut. Das alte Gemeindeamtsgebäude beherbergt seit [[1972]] zwei Arztpraxen und das Vereinsheim der histor. Salzleckerschützen und wurde zwischenzeitlich ebenfalls saniert.
+
Im Jahre [[1970]] konnte das Gasthaus "Löwenwirt" erworben werden und nach einem entsprechenden Umbau ab [[1972]] als "Rathaus" Verwendung finden. [[1999]] wurde die Fassade des Rathauses neu gestaltet und es wurden Wärmeschutzfenster eingebaut. Das alte Gemeindeamtsgebäude beherbergt seit [[1972]] zwei Arztpraxen und das Vereinsheim der historischen Salzleckerschützen und wurde zwischenzeitlich ebenfalls saniert.
    
====Pfarrkirche====
 
====Pfarrkirche====
Die Pfarrkirche Schwarzach wurde in den Jahren [[1736]] bis [[1741]] errichtet. Nachdem sie einem Brand zum Opfer viel, wurde die Kirche [[1981]] wieder aufgebaut. Im Inneren befindet sich ein Altar im [[Barock|barocken]] Stil.  
+
Die Pfarrkirche Schwarzach wurde in den Jahren [[1736]] bis [[1741]] errichtet. Nachdem sie einem Brand zum Opfer gefallen war, wurde die Kirche [[1981]] wieder aufgebaut. Im Inneren befindet sich ein Altar im [[Barock|barocken]] Stil.  
 
<!-- === Parks === -->
 
<!-- === Parks === -->
 
<!-- === Naturdenkmäler === -->
 
<!-- === Naturdenkmäler === -->
 
=== Sport ===
 
=== Sport ===
 
====Sport- und Freizeiteinrichtungen====
 
====Sport- und Freizeiteinrichtungen====
Das Sport- und Erholungszentrum mit Rasensportplatz ([[1946]] gebaut), 8 Tennisplätzen, Fußballheim ([[1968]]), überdachte Tribüne ([[1979]]), Sportheim ([[1981]], Neubau 2003), solargeheiztes Erlebnisbad (gebaut [[1970]], modernisiert [[1993]]), Sport- und Festhalle ([[1975]]) erstreckt sich über eine Gesamtfläche von ca. 45.000 m². Zwei Kinderspielplätze (Salzachau und Wallnerau) sowie vier Sprungschanzen ergänzen das Angebot an Freizeitanlagen. Sämtliche Freizeitanlagen sind über die Treppelwege am Salzachufer aufgeschlossen und somit gefahrlos für Fußgänger und Radfahrer erreichbar.
+
Das Sport- und Erholungszentrum mit Rasensportplatz ([[1946]] gebaut), 8 Tennisplätzen, Fußballheim ([[1968]]), überdachter Tribüne ([[1979]]), Sportheim ([[1981]], Neubau 2003), solargeheiztem Erlebnisbad (gebaut [[1970]], modernisiert [[1993]]) sowie Sport- und Festhalle ([[1975]]) erstreckt sich über eine Gesamtfläche von ca. 45.000 m². Zwei Kinderspielplätze (Salzachau und Wallnerau) sowie vier Sprungschanzen ergänzen das Angebot an Freizeitanlagen. Sämtliche Freizeitanlagen sind über die Treppelwege am Salzachufer aufgeschlossen und somit gefahrlos für Fußgänger und Radfahrer erreichbar.
    
=== Vereine ===
 
=== Vereine ===
Das gesellschaftliche und kulturelle Leben wird hauptsächlich von den nachstehend angeführtenVereinen und Einsatzorganisationen, welche auch seitens der Gemeinde bedeutend gefördert werden, gestaltet:
+
Das gesellschaftliche und kulturelle Leben wird hauptsächlich von den nachstehend angeführten Vereinen und Einsatzorganisationen, welche auch seitens der Gemeinde bedeutend gefördert werden, gestaltet:
   −
[[Salzlecker Trachtenmusikkapelle]]; Salzlecker-Schützenkompanie; Trachtenverein D´Bärnkogla; Freiwillige Feuerwehr; Rotes Kreuz, Wasserrettung, Sportverein mit den Sektionen Fußball, Schilauf, Turnen, Tennis, Kegeln, Tischtennis und Schach; Kirchenchorgemeinschaft; Kulturschmiede, Salzburger Musikschulwerk; Kameradschaftsbund; Kneippverein; TV Naturfreunde; Eisschützenvereine Schwarzach-Markt und Schwarzach-Siedlung; [[Sportfischerverein Schwarzach|Sportfischerverein]]; Plattenwerferverein.
+
[[Salzlecker Trachtenmusikkapelle]]; Salzlecker-Schützenkompanie; Trachtenverein D´Bärnkogla; Freiwillige Feuerwehr; Rotes Kreuz, Wasserrettung, Sportverein mit den Sektionen Fußball, Schilauf, Turnen, Tennis, Kegeln, Tischtennis und Schach; Kirchenchorgemeinschaft; Kulturschmiede, Salzburger Musikschulwerk; Kameradschaftsbund; Kneippverein; TV Naturfreunde; Eisschützenvereine Schwarzach-Markt und Schwarzach-Siedlung; [[Sportfischerverein Schwarzach|Sportfischerverein]]; Plattenwerferverein.
 
<!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === -->
 
<!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === -->
 
<!-- === Kulinarische Spezialitäten === -->
 
<!-- === Kulinarische Spezialitäten === -->
Zeile 159: Zeile 160:  
== Wirtschaft und Infrastruktur ==  
 
== Wirtschaft und Infrastruktur ==  
 
=== Wasserversorgung ===
 
=== Wasserversorgung ===
Das gesamte Gemeindegebiet ist seit [[1903]] durch eine öffentliche Wasserversorgungsanlage, die laufend erweitert und den Erfordernissen angepasst worden ist, erschlossen. Die Wasservorkommen liefern durchschnittlich ca. 21 l/sek. Der Jahresbedarf Schwarzachs liegt derzeit bei ca. 320 000 m³ Wasser. Vier Wasserhochbehälter (Schönbergsiedlung 200 m³, Schönrain 500 m³, Langang 500 m³, Birkenhöhe 80 m³) dienen der Deckung des Spitzenbedarfes.
+
Das gesamte Gemeindegebiet ist seit [[1903]] durch eine öffentliche Wasserversorgungsanlage, die laufend erweitert und den Erfordernissen angepasst worden ist, erschlossen. Die Wasservorkommen liefern durchschnittlich ca. 21 l/sek. Der Jahresbedarf Schwarzachs liegt derzeit bei ca. 320 000 m³ Wasser. Vier Wasserhochbehälter (Schönbergsiedlung 200 m³, Schönrain 500 m³, Langang 500 m³, Birkenhöhe 80 m³) dienen der Deckung des Spitzenbedarfes.
   −
Neben dem schrittweisen Austausch des Leitungsnetzes im Ortsgebiet wurde im Jahr 1998 auch die Hauptleitung zwischen Ausgleichsbecken und Behälter Langang erneuert.
+
Neben dem schrittweisen Austausch des Leitungsnetzes im Ortsgebiet wurde im Jahr 1998 auch die Hauptleitung zwischen Ausgleichsbecken und Behälter Langang erneuert.
   −
Zur Verbindung der Wasserversorgungsanlage und als Fußgängerweg zwischen dem rechts- und linksufrigen Ortsteil wurde [[1977]] der Salzachsteg-Ost und [[1980]] der Salzachsteg-West errichtet. Zwischenzeitlich konnte im Zuge des Kraftwerksbaues entlang der Salzach praktisch quer durch das gesamte Gemeindegebiet ein Treppelwegenetz angelegt werden, welches sich bei Spaziergängern, Radfahrern und Kindern großer Beliebtheit erfreut.
+
Zur Verbindung der Wasserversorgungsanlage und als Fußgängerweg zwischen dem rechts- und linksufrigen Ortsteil wurde [[1977]] der Salzachsteg-Ost und [[1980]] der Salzachsteg-West errichtet. Zwischenzeitlich konnte im Zuge des Kraftwerksbaues entlang der Salzach praktisch quer durch das gesamte Gemeindegebiet ein Treppelwegenetz angelegt werden, welches sich bei Spaziergängern, Radfahrern und Kindern großer Beliebtheit erfreut.
   −
Die gesamten Bauflächen links und rechts der Salzach sind seit 1960 bzw. 1988 durch die öffentliche Ortskanalisation erfasst, Schwarzach weist mit ca.98 % wohl eine der größten Anschlussdichten im Land Salzburg auf.
+
Die gesamten Bauflächen links und rechts der Salzach sind seit [[1960]] bzw. [[1988]] durch die öffentliche Ortskanalisation erfasst, Schwarzach weist mit ca.98 % wohl eine der größten Anschlussdichten im Land Salzburg auf.
   −
Die Gemeinde hat sich bereits 1975 dem neu gegründeten Reinhalteverband "Salzach-Pongau", dem die Gemeinden [[Werfenweng]], [[Pfarrwerfen]], [[Bischofshofen]], [[St. Johann im Pongau]], [[Goldegg]] und [[St. Veit]] angehören, angeschlossen. Die zentrale vollbiologische Kläranlage dieses Verbandes, zu dem seit [[1985]] sämtliche Abwässer geleitet werden, ist in Pfarrwerfen situiert.
+
Die Gemeinde hat sich bereits [[1975]] dem neu gegründeten [[Reinhalteverband Salzach-Pongau]], dem die Gemeinden [[Werfenweng]], [[Pfarrwerfen]], [[Bischofshofen]], [[St. Johann im Pongau]], [[Goldegg]] und [[St. Veit]] angehören, angeschlossen. Die zentrale vollbiologische Kläranlage dieses Verbandes, zu dem seit [[1985]] sämtliche Abwässer geleitet werden, ist in Pfarrwerfen situiert.
    
=== Verkehr ===  
 
=== Verkehr ===  
 
==== Wegenetz ====
 
==== Wegenetz ====
Alle Straßen und Wege im Ortsgebiet sind staubfrei und beleuchtet. Die Ortsdurchfahrt der Bundesstraße ([[B 311]], [[Pinzgauer Bundesstraße]]) wurde [[1961]] neu trassiert und beiderseits mit Gehsteigen versehen. Zum Schutz der Fußgänger sind drei Fußgänger-Blinklichtanlagen installiert. Bei der Kreuzung an der Salzachbrücke konnte 1961 im Zusammenwirken von Straßenverwaltung und Gemeinde eine Fußgängerunterführung gebaut werden.  
+
Alle Straßen und Wege im Ortsgebiet sind staubfrei und beleuchtet. Die Ortsdurchfahrt der Bundesstraße ([[B 311]], [[Pinzgauer Straße]]) wurde [[1961]] neu trassiert und beiderseits mit Gehsteigen versehen. Zum Schutz der Fußgänger sind drei Fußgänger-Blinklichtanlagen installiert. Bei der Kreuzung an der Salzachbrücke konnte 1961 im Zusammenwirken von Straßenverwaltung und Gemeinde eine Fußgängerunterführung gebaut werden.  
   −
Die seit ihrem Bestehen wiederholt vom Hochwasser der Salzach gefährdete und schwer beschädigte Salzachbrücke wurde [[1939]] als Holzkonstruktion neu gebaut, [[1956]] beim Bau des [[Flusskraftwerk Schwarzach|Flusskraftwerkes Schwarzach]] verstärkt und saniert, [[1970]] neuerlich adaptiert und schließlich [[1974]] auf Grund des ständig steigenden Verkehrsaufkommens und erhöhter Belastung mit einem Kostenaufwand von acht Mio Schillling (ca. 580.000.--) als Stahlbetonbrücke neu gebaut. In Verbindung damit wurde die Straßenkreuzung auf drei Fahrbahnen erweitert und die Fußgängerunterführung umgebaut und teilweise auch überdacht. Im Jahr [[2002]] wurde die Brücke erneut saniert.
+
Die seit ihrem Bestehen wiederholt vom Hochwasser der Salzach gefährdete und schwer beschädigte Salzachbrücke wurde [[1939]] als Holzkonstruktion neu gebaut, [[1956]] beim Bau des [[Flusskraftwerk Schwarzach|Flusskraftwerkes Schwarzach]] verstärkt und saniert, [[1970]] neuerlich adaptiert und schließlich [[1974]] auf Grund des ständig steigenden Verkehrsaufkommens und erhöhter Belastung mit einem Kostenaufwand von acht Mio. Schillling (ca. 580.000 Euro) als Stahlbetonbrücke neu gebaut. In Verbindung damit wurde die Straßenkreuzung auf drei Fahrbahnen erweitert und die Fußgängerunterführung umgebaut und teilweise auch überdacht. Im Jahr [[2002]] wurde die Brücke erneut saniert.
    
==== Ortsumfahrung ====
 
==== Ortsumfahrung ====
Schon seit [[1972]] gibt es aufgrund des ständig steigenden Verkehrsaufkommens auf der Ortsdurchfahrt und der damit verbundenen unerträglichen Lärm-, Abgas- und Staubelästigung der Bevölkerung den Wunsch der Gemeindeverantwortlichen und der Bürger Schwarzachs nach einer Umfahrung. Im Jahr [[1984]] wurde das Planungsbüro Dr. Illetschko in Wien von der Salzburger Landesregierung beauftragt, Projektstudien für die Umfahrung Schwarzach auszuarbeiten. Der damalige Bürgermeister LA Alois Stöllinger und die Gemeindevertretung versuchten immer wieder den Wunsch nach einer Umfahrung voranzutreiben. In Gesprächen mit [[Landesrat]] [[Volker Winkler]], [[Alfred Denk|Hofrat Dipl.Ing. Alfred Denk]] sowie der Marktgemeinde St.Veit kam es schließlich zu einer von allen Seiten akzeptierten Lösungsvariante. Am [[20. Juni]] [[1995]] wurde der offizielle Tunnelanschlag vorgenommen.
+
Schon seit [[1972]] gibt es aufgrund des ständig steigenden Verkehrsaufkommens auf der Ortsdurchfahrt und der damit verbundenen unerträglichen Lärm-, Abgas- und Staubelästigung der Bevölkerung den Wunsch der Gemeindeverantwortlichen und der Bürger Schwarzachs nach einer Umfahrung. Im Jahr [[1984]] wurde das Planungsbüro Dr. Illetschko in Wien von der Salzburger Landesregierung beauftragt, Projektstudien für die Umfahrung Schwarzach auszuarbeiten. Der damalige Bürgermeister [[Landtagsabgeordneter|LA]] [[Alois Stöllinger]] und die Gemeindevertretung versuchten immer wieder, den Wunsch nach einer Umfahrung voranzutreiben. In Gesprächen mit [[Landesrat]] [[Volker Winkler]], [[Alfred Denk|Hofrat Dipl.Ing. Alfred Denk]] sowie der Marktgemeinde St.&nbsp;Veit kam es schließlich zu einer von allen Seiten akzeptierten Lösungsvariante. Am [[20. Juni]] [[1995]] wurde der offizielle Tunnelanschlag vorgenommen.
   −
Die Fertigstellung der Umfahrung Schwarzach (Schönbergtunnel mit einer Länge von 2,9 km) brachte eine große Verbesserung der Lebensqualität für die Schwarzacher und trägt auch zu einer noch besseren Mobilität für die gesamte Region bei.
+
Die Fertigstellung der Umfahrung Schwarzach ([[Schönbergtunnel]] mit einer Länge von 2,9 km) brachte eine große Verbesserung der Lebensqualität für die Schwarzacher und trägt auch zu einer noch besseren Mobilität für die gesamte Region bei.
   −
Der [[28. Oktober]] [[1999]], an dem dieser Umfahrungstunnel für den Verkehr freigegeben wurde, ist somit sicherlich ein bedeutender Tag in der Geschichte der Marktgemeinde Schwarzach. Ermöglicht durch den Tunnel wurde die Ortsdurchfahrt 2002 neu gestaltet, so wurde etwa in beiden Fahrtrichtungen ein Fahrradstreifen installiert und auch die Obeflächenentwässerung der Straße konnte komplett erneuert werden.
+
Der [[28. Oktober]] [[1999]], an dem dieser Umfahrungstunnel für den Verkehr freigegeben wurde, ist somit sicherlich ein bedeutender Tag in der Geschichte der Marktgemeinde Schwarzach. Ermöglicht durch den Tunnel, wurde die Ortsdurchfahrt 2002 neu gestaltet, so wurde etwa in beiden Fahrtrichtungen ein Fahrradstreifen installiert und auch die Obeflächenentwässerung der Straße konnte komplett erneuert werden.
 
<!-- === Ansässige Unternehmen === -->
 
<!-- === Ansässige Unternehmen === -->
 
<!-- === Medien === -->
 
<!-- === Medien === -->
Zeile 187: Zeile 188:  
<!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. -->
 
<!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. -->
 
====Seniorenheim====
 
====Seniorenheim====
Das im Jahre [[1963]] erbaute Pensionistenheim in der Siedlung Neue Heimat wurde in den Jahren [[1987]] und [[1988]] generalsaniert, modernisiert und durch einen ostseitigen Zubau erweitert. Gleichzeitig wurden den Anfordernissen der Zeit folgend eine Pflegestation eingerichtet. Die ständige Zunahme der Pflegefälle bringt es mit sich, dass dieses Pensionistenheim immer mehr zu einem Pflegeheim wird und derzeit entsprechend umgebaut und umgerüstet werden muss. Um für die noch rüstigen älteren Menschen unserer Gemeinde ein selbständiges und doch je nach Bedarf auch betreutes Wohnen zu ermöglichen, wurde von der GSWB ein Seniorenwohnhaus mit direkter Verbindung zum Heim errichtet.
+
Das im Jahre [[1963]] erbaute Pensionistenheim in der Siedlung Neue Heimat wurde in den Jahren [[1987]] und [[1988]] generalsaniert, modernisiert und durch einen ostseitigen Zubau erweitert. Gleichzeitig wurde, den Anforderungen der Zeit entsprechend, eine Pflegestation eingerichtet. Die ständige Zunahme der Pflegefälle bringt es mit sich, dass dieses Pensionistenheim immer mehr zu einem Pflegeheim wird und entsprechend umgebaut und umgerüstet werden musste. Um für die noch rüstigen älteren Menschen der Gemeinde ein selbstständiges und doch je nach Bedarf auch betreutes Wohnen zu ermöglichen, wurde von der GSWB ein Seniorenwohnhaus mit direkter Verbindung zum Heim errichtet.
    
==== Friedhof ====
 
==== Friedhof ====
Im Jahre [[1976]] ging der bis dahin in der Verwaltung und im Eigentum der [[Barmherzige Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul|Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul]] stehende Friedhof in die Verwaltung der Gemeinde über. Das Grundareal von 3 600 m² wurde um den Preis von 1,8 Mio Schilling (rund € 180.000.--) angekauft. Gleichzeitg entstand [[1977]] eine neue Aufbahrungshalle. [[1984]] wurde auch der bestehende Pfarrfriedhof in die Verwaltung der Gemeinde übernommen. Der vorbildlich gestaltete Urnenhain wurde zuletzt im Jahr [[1995]] durch die Errichtung zusätzlicher Familienurnengräber erweitert.
+
Im Jahre [[1976]] ging der bis dahin in der Verwaltung und im Eigentum der [[Barmherzige Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul|Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul]] stehende Friedhof in die Verwaltung der Gemeinde über. Das Grundareal von 3&nbsp;600&nbsp;m² wurde um den Preis von 1,8 Mio.&nbsp;Schilling (rund €&nbsp;180.000.--) angekauft. Gleichzeitg entstand [[1977]] eine neue Aufbahrungshalle. [[1984]] wurde auch der bestehende Pfarrfriedhof in die Verwaltung der Gemeinde übernommen. Der vorbildlich gestaltete Urnenhain wurde zuletzt im Jahr [[1995]] durch die Errichtung zusätzlicher Familienurnengräber erweitert.
    
=== Bildung ===
 
=== Bildung ===
Bis zum Jahre [[1950]] bestand nur eine Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht. Die erste gemeindeeigene Volksschule mit 12 Klassen konnte [[1951]] eröffnet und in Betrieb genommen werden. [[1959]] wurde eine neue Hauptschule mit sechs Klassen, Turnsaal und Festsaal errichtet. Für die viel zu klein gewordene Hauptschule entstand [[1972]] eine neue Volksschule mit 12 Klassen und Turnsaal in der Siedlung Neue Heimat. Das alte Volksschulgebäude dient seither der Hauptschule, in der ca. 350 bis 400 Schüler aus den Sprengelgemeinden Schwarzach, St. Veit und Goldegg unterrichtet werden.
+
Bis zum Jahre [[1950]] bestand nur eine Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht. Die erste gemeindeeigene Volksschule mit 12 Klassen konnte [[1951]] eröffnet und in Betrieb genommen werden. [[1959]] wurde eine neue Hauptschule mit sechs Klassen, Turnsaal und Festsaal errichtet. Für die viel zu klein gewordene Hauptschule entstand [[1972]] eine neue Volksschule mit 12 Klassen und Turnsaal in der Siedlung Neue Heimat. Das alte Volksschulgebäude dient seither der Hauptschule, in der ca. 350 bis 400 Schüler aus den Sprengelgemeinden Schwarzach, St.&nbsp;Veit und Goldegg unterrichtet werden.
   −
Gleichzeitig mit der Volksschule wurde der zweigruppige Kindergarten-Siedlung errichtet. Aufgrund der steigenden Kinderzahlen und um auch für die Eltern im Ortszentrum bzw. am rechten Salzachufer eine Kinderbetreuungsmöglichkeit im Nahbereich anbieten zu können, wurde 1995 in der Brauhausgasse auf den ehemaligen Schatzmanngründen im Erdgeschoss des neuen Bergland-Wohnhauses der Kindergarten-Markt in Betrieb genommen.
+
Gleichzeitig mit der Volksschule wurde der zweigruppige Kindergarten-Siedlung errichtet. Aufgrund der steigenden Kinderzahlen und um auch für die Eltern im Ortszentrum bzw. am rechten Salzachufer eine Kinderbetreuungsmöglichkeit im Nahbereich anbieten zu können, wurde 1995 in der Brauhausgasse auf den ehemaligen Schatzmanngründen im Erdgeschoss des neuen [[Wohnbau-Genossenschaft Bergland|Bergland]]-Wohnhauses der Kindergarten-Markt in Betrieb genommen.
    
* [[Schule für Gesundheits- und Krankenpflege]]
 
* [[Schule für Gesundheits- und Krankenpflege]]
Zeile 201: Zeile 202:  
== Politik ==
 
== Politik ==
 
===Raumordnung===
 
===Raumordnung===
Da die Grenze gegen St. Veit im Osten so ungünstig lag, dass sie knapp am Marktkern und am Rande des Krankenhauses den Baubestand und Talboden durchschneidet und damit jede natürliche Entwicklung nach Osten hin unterband, diese Flächen aber durch die Infrastruktur sowie Lage und Topographie mehr zur Gemeinde Schwarzach tendierten, wurden daher mit der Gemeinde St. Veit bezüglich einer Gebietsreform seit [[1972]] Verhandlungen geführt. Auch der Salzburger Landesregierung und dem Salzburger Landtag wurde [[1976]] eine Bittschrift überreicht. Der [[Salzburger Landtag]] hat dann am [[19. Oktober]] [[1982]] einhellig den Beschluss gefasst, auf Grund einer zwischen den beiden Gemeinden getroffenen Vereinbarung und durchgeführten Befragungen der betroffenen Bevölkerung, die Grenze neu festzusetzen und ein Gebiet von 19 ha in die Gemeinde Schwarzach einzugliedern. Das Gesetz trat mit [[1. Jänner]] [[1983]] in Kraft.
+
Da die Grenze gegen St. Veit im Osten so ungünstig lag, dass sie knapp am Marktkern und am Rande des Krankenhauses den Baubestand und Talboden durchschneidet und damit jede natürliche Entwicklung nach Osten hin unterband, diese Flächen aber durch die Infrastruktur sowie Lage und Topographie mehr zur Gemeinde Schwarzach tendierten, wurden mit der Gemeinde St.&nbsp;Veit bezüglich einer Gebietsreform seit [[1972]] Verhandlungen geführt. Auch der [[Salzburger Landesregierung]] und dem [[Salzburger Landtag]] wurde [[1976]] eine Bittschrift überreicht. Der [[Salzburger Landtag]] hat dann am [[19. Oktober]] [[1982]] einhellig den Beschluss gefasst, auf Grund einer zwischen den beiden Gemeinden getroffenen Vereinbarung und durchgeführten Befragungen der betroffenen Bevölkerung, die Grenze neu festzusetzen und ein Gebiet von 19&nbsp;ha in die Gemeinde Schwarzach einzugliedern. Das Gesetz trat mit [[1. Jänner]] [[1983]] in Kraft.
    
In den Jahren [[1982]] bis [[1984]] entstand das neue Ortszentrum mit Festsaal, Feuerwehrhaus, sechs Wohnungen, Rot-Kreuz-Haus samt Nebenräumen und Grünanlagen. Im Kellergeschoss des Festsaales, der vom Hotel Post aus betrieben wird, befindet sich das Vereinsheim des Trachtenvereins, ein Zimmergewehr-Schießstand und ein Mehrzweckraum. Das alte Feuerwehrhaus ist 1985 für Zwecke der Sparkasse im Erdgeschoß erweitert und insgesamt adaptiert worden. Der alte Sparkassenanbau wurde abgetragen und der Sparkassenplatz neu gestaltet. Das Kriegerdenkmal hat als neuen Standort den Platz östlich des Rathauses gefunden.
 
In den Jahren [[1982]] bis [[1984]] entstand das neue Ortszentrum mit Festsaal, Feuerwehrhaus, sechs Wohnungen, Rot-Kreuz-Haus samt Nebenräumen und Grünanlagen. Im Kellergeschoss des Festsaales, der vom Hotel Post aus betrieben wird, befindet sich das Vereinsheim des Trachtenvereins, ein Zimmergewehr-Schießstand und ein Mehrzweckraum. Das alte Feuerwehrhaus ist 1985 für Zwecke der Sparkasse im Erdgeschoß erweitert und insgesamt adaptiert worden. Der alte Sparkassenanbau wurde abgetragen und der Sparkassenplatz neu gestaltet. Das Kriegerdenkmal hat als neuen Standort den Platz östlich des Rathauses gefunden.
   −
Obwohl die Verhältnisse gegenüber anderen Orten auf Grund der Raumknappheit etwas ungünstiger sind, ist die Entwicklung des Ortes nicht abgeschlossen und kann eine weitere Belebung erfahren, wenn z. B. das Gewerbegebiet Urfahr südlich der Bahnanlage für die Ansiedlung von weiteren Betrieben freigegeben wird. Über die Bahnüberführungsbrücke (errichtet 1971) und die Landesstraße [[L 255]] ist das Gebiet vollkommen aufgeschlossen. In den letzten Jahren haben sich dort der neue Gemeindebauhof, die Zimmerei Burgschwaiger, die Fa. Hettegger Transporte und Glas Metall Weißofner angesiedelt.
+
Obwohl die Verhältnisse gegenüber anderen Orten auf Grund der Raumknappheit etwas ungünstiger sind, ist die Entwicklung des Ortes nicht abgeschlossen und kann eine weitere Belebung erfahren, wenn z. B. das Gewerbegebiet Urfahr südlich der Bahnanlage für die Ansiedlung von weiteren Betrieben freigegeben wird. Über die Bahnüberführungsbrücke (errichtet [[1971]]) und die Landesstraße [[L 255]] ist das Gebiet vollkommen aufgeschlossen. In den letzten Jahren haben sich dort der neue Gemeindebauhof, die Zimmerei Burgschwaiger, die Fa. Hettegger Transporte und Glas Metall Weißofner angesiedelt.
   −
Im Jahr [[1997]] wurde das neue Räumliche Entwicklungskonzept der Marktgemeinde Schwarzach beschlossen und Anfang 1998 als weiterer Schritt dann die generelle Überarbeitung des Flächenwidmungsplanes in Angriff genommen. Dieser konnte nach Durchführung des umfangreichen Verfahrens, Abschluss der erforderlichen Baulandsicherungsverträge, einstimmiger Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung und Genehmigung durch die Landesregierung nunmehr abgeschlossen und mit Wirksamkeit vom [[13. August]] [[1999]] verordnet werden.
+
Im Jahr [[1997]] wurde das neue Räumliche Entwicklungskonzept der Marktgemeinde Schwarzach beschlossen und Anfang [[1998]] als weiterer Schritt dann die generelle Überarbeitung des Flächenwidmungsplanes in Angriff genommen. Dieser konnte nach Durchführung des umfangreichen Verfahrens, Abschluss der erforderlichen Baulandsicherungsverträge, einstimmiger Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung und Genehmigung durch die Landesregierung nunmehr abgeschlossen und mit Wirksamkeit vom [[13. August]] [[1999]] verordnet werden.
 
<!-- === Gemeinderat === -->
 
<!-- === Gemeinderat === -->
<!-- z. B.: Der Gemeinderat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl [[XXXX]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
+
<!-- z. B.: Der Gemeinderat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl [[XXXX]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
 
* XX [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] – stellt den Bürgermeister
 
* XX [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] – stellt den Bürgermeister
 
* XY [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] – stellt den Vizebürgermeister
 
* XY [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] – stellt den Vizebürgermeister
Zeile 221: Zeile 222:  
* [[Andrea Fischbacher]] (* 14. Oktober 1985 in Schwarzach), Skiläuferin
 
* [[Andrea Fischbacher]] (* 14. Oktober 1985 in Schwarzach), Skiläuferin
 
* [[Michael Gruber]] (* 5. Dezember 1979 in Schwarzach im Pongau), Olympiasieger und Weltmeister in der Nordischen Kombination
 
* [[Michael Gruber]] (* 5. Dezember 1979 in Schwarzach im Pongau), Olympiasieger und Weltmeister in der Nordischen Kombination
* [[Kurt Leitner]] (* 21. März 1946 in Schwarzach im Pongau), ehemaliger Fußballspieler bei Austria Wien, Wiener Sport-Club, LASK Linz)
+
* [[Kurt Leitner]] (* 21. März 1946 in Schwarzach), ehemaliger Fußballspieler bei Austria Wien, Wiener Sport-Club, LASK Linz)
* [[Herbert Rettensteiner]] (* 26. August 1946 in Schwarzach im Pongau), ehemaliger Torhüter bei SV Austria Salzburg und Wacker Innsbruck
+
* [[Herbert Rettensteiner]] (* 26. August 1946 in Schwarzach), ehemaliger Torhüter bei SV Austria Salzburg und Wacker Innsbruck
* [[Karl Heinrich Waggerl]] (* 10. Dezember 1897 in Bad Gastein), Dichter und Schriftsteller, am 4. November 1973 in Schwarzach im Pongau verstorben
+
* [[Karl Heinrich Waggerl]] (* 10. Dezember 1897 in [[Bad Gastein]]), Dichter und Schriftsteller, am 4. November 1973 in Schwarzach im Pongau verstorben
<!-- == Literatur == -->
  −
<!-- == Sonstiges == -->
  −
  −
==Weblinks==
  −
* [http://www.gde-schwarzach.salzburg.at/ Homepage der Gemeinde Schwarzach]
      
== Quellen ==
 
== Quellen ==
Zeile 234: Zeile 230:  
* Statistik Austria
 
* Statistik Austria
 
{{Gemeinden im Pongau}}
 
{{Gemeinden im Pongau}}
 +
<references/>
 +
 +
== Literatur ==
 +
* [[Josef Lackner|Lackner, Josef]]: ''Schwarzach. Kurzer Abriss seiner Geschichte.'' In: Salzburg. Geschichte und Politik (Mitteilungen der [[Dr.-Hans-Lechner-Forschungsgesellschaft]]) [http://www.lechner-forschungsgesellschaft.at/zeitschrift/Geschichte_und_Politik_1991_1_Schwarzach.pdf 1.&nbsp;Jahr / 1991 / 1]
 +
<!-- == Sonstiges == -->
    +
==Bildergalerie==
 +
<gallery>
 +
Bild:Schernberg1.jpg|[[Schloss Schernberg]]
 +
Bild:Salzleckertisch.JPG|Salzleckertisch im Rathaus
 +
</gallery>
 +
==Weblinks==
 +
* [http://www.gde-schwarzach.salzburg.at/ Homepage der Gemeinde Schwarzach]
 
[[Kategorie:Pongau]]
 
[[Kategorie:Pongau]]
 
[[Kategorie:Schwarzach im Pongau|!]]
 
[[Kategorie:Schwarzach im Pongau|!]]
 
[[Kategorie:Geografie]]
 
[[Kategorie:Geografie]]
 
[[Kategorie:Ort]]
 
[[Kategorie:Ort]]
 +
    
</noinclude>
 
</noinclude>

Navigationsmenü