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Reisberg, Griffen und Finkenstein (alle in Kärnten) auch Schloss Pfongau als „Phangowarius“ erwähnt. Die Pfongauer sind im gesamten [[15. Jahrhundert]] im Raum Villach nachweisbar. [[1413]] ist im [[Urbar]] ein „''Cunrad Öder zu Pfangä''“ erwähnt, [[1453]] ein Pauls Aller zu Pfongä und [[1495]] Conrad Wing(ler) zu Pfongau. Wolfgang Rainer wurde von Kaiser Maximilian I. mit dem Besitz belehnt, am [[28. Februar]] [[1522]] die Brüder Wolfgang, Symon und Jakob Rainer mit dem ''Sytz und Hof zu Phanngew'' von König Ferdinand I. belehnt. Jakob Rainer, [[Pfleger]] von [[Golling]],  wurde am [[1. Oktober]] [[1545]] allein mit Pfongau belehnt. Sein Nachfolger war Hanns Absalom Ridler  von Pfongau auf Obing, bayerischer Mautner zu [[Straßwalchen]]. Diese  Familie erschien 1569, 1583 und 1592 in den [[Salzburger Landtafel]]n auf. Am [[23. Oktober]] [[1596]]  erhielt Hans Christoph Ridler Sitz, Hof und Tavern zu Pfongau von Kaiser Rudolf II.   
 
Reisberg, Griffen und Finkenstein (alle in Kärnten) auch Schloss Pfongau als „Phangowarius“ erwähnt. Die Pfongauer sind im gesamten [[15. Jahrhundert]] im Raum Villach nachweisbar. [[1413]] ist im [[Urbar]] ein „''Cunrad Öder zu Pfangä''“ erwähnt, [[1453]] ein Pauls Aller zu Pfongä und [[1495]] Conrad Wing(ler) zu Pfongau. Wolfgang Rainer wurde von Kaiser Maximilian I. mit dem Besitz belehnt, am [[28. Februar]] [[1522]] die Brüder Wolfgang, Symon und Jakob Rainer mit dem ''Sytz und Hof zu Phanngew'' von König Ferdinand I. belehnt. Jakob Rainer, [[Pfleger]] von [[Golling]],  wurde am [[1. Oktober]] [[1545]] allein mit Pfongau belehnt. Sein Nachfolger war Hanns Absalom Ridler  von Pfongau auf Obing, bayerischer Mautner zu [[Straßwalchen]]. Diese  Familie erschien 1569, 1583 und 1592 in den [[Salzburger Landtafel]]n auf. Am [[23. Oktober]] [[1596]]  erhielt Hans Christoph Ridler Sitz, Hof und Tavern zu Pfongau von Kaiser Rudolf II.   
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Am [[29. März]] [[1610]] erwarb dann Abraham [[Überacker|Uiberacker]] den Besitz. Die Uiberackers hatten zu jener Zeit bereits den Sitz zu „[[Schloss Sighartstein|Sigahrting]]“ inne, den sie [[1442]] von [[Salzburger Erzbischöfe#Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischof]]  [[Friedrich IV. Truchseß von Emmerberg]] als Dank für die Teilnahme an der [[Schlacht bei Mühldorf (1322)|Schlacht bei Mühldorf]]<ref>die allerdings bereits 1322 war!</ref> verliehen bekamen.  
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Am [[29. März]] [[1610]] erwarb dann [[Wolfgang Abraham Graf von Uiberacker]] den Besitz. Die Uiberackers hatten zu jener Zeit bereits den Sitz zu „[[Schloss Sighartstein|Sigahrting]]“ inne, den sie [[1442]] von [[Salzburger Erzbischöfe#Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischof]]  [[Friedrich IV. Truchseß von Emmerberg]] als Dank für die Teilnahme an der [[Schlacht bei Mühldorf (1322)|Schlacht bei Mühldorf]]<ref>die allerdings bereits 1322 war!</ref> verliehen bekamen.  
    
[[1717]] wurde dann für den Ansitz in Pfongau die Abbruch– und Neubaugenehmigung von Uiberaker zur Vermeidung von „Strafe bei Verfall“ eingeholt. Dabei handelte es sich noch um eine ehemalige Wasserburg ([[1679]] war bereits der größere Weiher geräumt und [[1686]] der kleinere Weiher ausgeräumt worden).
 
[[1717]] wurde dann für den Ansitz in Pfongau die Abbruch– und Neubaugenehmigung von Uiberaker zur Vermeidung von „Strafe bei Verfall“ eingeholt. Dabei handelte es sich noch um eine ehemalige Wasserburg ([[1679]] war bereits der größere Weiher geräumt und [[1686]] der kleinere Weiher ausgeräumt worden).

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