| | Die zehnjährige Reise von [[Johann Michael Sattler]] mit seinem [[Sattler-Panorama]] nach [[1829]] könnte man durchaus als die erste internationale Fremdenverkehrs-Werbeaktion in Europa für Salzburg bezeichnen. | | Die zehnjährige Reise von [[Johann Michael Sattler]] mit seinem [[Sattler-Panorama]] nach [[1829]] könnte man durchaus als die erste internationale Fremdenverkehrs-Werbeaktion in Europa für Salzburg bezeichnen. |
| − | [[1898]] waren es erstmals mehr als 100 000 Besucher, die man in der Stadt Salzburg registrierte. Schon [[1910]] waren es 180.000. | + | [[1898]] waren es erstmals mehr als 100 000 Besucher, die man in der Stadt Salzburg registrierte. Schon [[1910]] waren es 180 000. |
| − | [[1902]] fanden im Stadtgebiet rund 1 200 Personen Arbeit im Gastgewerbe. Weitere Nutznießer vom Fremdenverkehr waren [[Fiaker]], Geldwechsler, [[Salzburger Dienstmann|Dienstmänner]], [[Fremdenführer]] und Hersteller von Touristenartikeln. So hatte sich die Firma Zulehner am [[Alter Markt|Alten Markt]] auf die Herstellung und den Vertrieb von alpiner Bekleidung und Ausrüstung spezialisiert. Das ''[[Tourismus Salzburg GmbH|Fremdenverkehrsbureau]]'' in der [[Schwarzstraße]] gab Auskünfte, vermittelte Reisen ins Gebirge und verkaufte ''Generalabonnements'' für das [[Salzkammergut]]. Man konnte die ''Salzburger Kollektivkarte'', ein früher Vorläufer der [[Salzburg Card]], erwerben, mit der man freien Eintritt oder eine Ermäßigung für eine Reihe von Sehenswürdigkeiten erhielt. Und natürlich wurden auch Fremdenführer stunden- oder tageweise vermittelt. | + | [[1902]] fanden im Stadtgebiet rund 1 200 Personen Arbeit im Gastgewerbe. Weitere Nutznießer vom Fremdenverkehr waren [[Fiaker]], Geldwechsler, [[Salzburger Dienstmann|Dienstmänner]], [[Fremdenführer]] und Hersteller von Touristenartikeln. So hatte sich die Firma Zulehner am [[Alter Markt|Alten Markt]] auf die Herstellung und den Vertrieb von alpiner Bekleidung und Ausrüstung spezialisiert. Das ''[[Tourismus Salzburg GmbH|Fremdenverkehrsbureau]]'' in der [[Schwarzstraße]] gab Auskünfte, vermittelte Reisen ins Gebirge und verkaufte ''Generalabonnements'' für das [[Salzkammergut]]. Man konnte die ''Salzburger Kollektivkarte'', ein früher Vorläufer der [[Salzburg Card]], erwerben, mit der man freien Eintritt oder eine Ermäßigung für eine Reihe von Sehenswürdigkeiten erhielt. Und natürlich wurden auch Fremdenführer stunden- oder tageweise vermittelt. |
| | Nach den bitteren Jahren des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] begann [[1920]] mit der ersten [[Jedermann]]-Aufführung am Salzburger [[Domplatz]] die Zeit der [[Salzburger Festspiele]]. [[1922]] kam die erste Opernaufführung dazu. Zwar musste man [[1924]] wegen Geldmangel auf die Salzburger Festspiele verzichten, aber schon [[1925]] gab es wieder Grund zur Freude: Eröffnung des [[Haus für Mozart|Kleinen Festspielhauses]], erste Rundfunkübertragung und [[Bruno Walter]] dirigiert "Don Paquale". | | Nach den bitteren Jahren des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] begann [[1920]] mit der ersten [[Jedermann]]-Aufführung am Salzburger [[Domplatz]] die Zeit der [[Salzburger Festspiele]]. [[1922]] kam die erste Opernaufführung dazu. Zwar musste man [[1924]] wegen Geldmangel auf die Salzburger Festspiele verzichten, aber schon [[1925]] gab es wieder Grund zur Freude: Eröffnung des [[Haus für Mozart|Kleinen Festspielhauses]], erste Rundfunkübertragung und [[Bruno Walter]] dirigiert "Don Paquale". |