| | 1929 fand das erste [[Gaisbergrennen]] statt und zog Menschen aus ganz Europa an. Doch dann brachte [[1933]] die [[1000-Mark-Sperre]] einen herben Rückschlag im Fremdenverkehr für Salzburg. Sie ließ die Zahl der deutsche Festspielbesucher auf 874 gegenüber 15 681 im Vorjahr schrumpfen. | | 1929 fand das erste [[Gaisbergrennen]] statt und zog Menschen aus ganz Europa an. Doch dann brachte [[1933]] die [[1000-Mark-Sperre]] einen herben Rückschlag im Fremdenverkehr für Salzburg. Sie ließ die Zahl der deutsche Festspielbesucher auf 874 gegenüber 15 681 im Vorjahr schrumpfen. |
| − | Im Krieg gab es keine Fremdenverkehr, die nationalsozialistische Bewegung ''Kraft durch Freude'' (KDF)<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Kraft_durch_Freude Wikipedia "Kraft durch Freude"</ref> ersetzte quasi diesen. Doch schon im Sommer [[1945]], am [[12. August]], kaum dass der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] endlich zu Ende war, zeigte die Eröffnung der neuen Salzburger Festspiele den Willen zur Freude und Zukunftsglauben. | + | Im Krieg gab es keine Fremdenverkehr, die nationalsozialistische Bewegung ''Kraft durch Freude'' (KDF)<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Kraft_durch_Freude Wikipedia "Kraft durch Freude"]</ref> ersetzte quasi diesen. Doch schon im Sommer [[1945]], am [[12. August]], kaum dass der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] endlich zu Ende war, zeigte die Eröffnung der neuen Salzburger Festspiele den Willen zur Freude und Zukunftsglauben. |
| | [[1948]] hatten dann schon insgesamt 10 774 ausländische Gäste die Stadt Salzburg besucht. Am [[17. Februar]] [[1949]] klagten die Inhaber der beschlagnahmten Hotels und Gasthöfe in der Stadt Salzburg, dass sie von den [[USFA]] nur rund 1,50 Schilling pro Bett erhalten, während bei einem regulären Hotelbetrieb der zehn- bis zwanzigfache Betrag zu erzielen sei. Sie verlangten einen Nachlass aller Steuern und Abgaben; zu jener Zeit waren von der US-Besatzungsmacht noch beschlagnahmt: [[Hotel Stein]], [[Hotel Meran]], [[Hotel Österreichischer Hof]], [[Hotel Pitter]], [[Hotel Bristol]], [[Hotel Traube]], [[Hotel Hofwirt|Gasthaus Hofwirt]], [[Gasthaus Steinlechner]], [[St. Joseph (Gutshof)|Gasthaus Kasererhof]], [[Hotel Mirabell|Café Mirabell-Casino]], [[Café Tomaselli]] und [[Café Glockenspiel]]; | | [[1948]] hatten dann schon insgesamt 10 774 ausländische Gäste die Stadt Salzburg besucht. Am [[17. Februar]] [[1949]] klagten die Inhaber der beschlagnahmten Hotels und Gasthöfe in der Stadt Salzburg, dass sie von den [[USFA]] nur rund 1,50 Schilling pro Bett erhalten, während bei einem regulären Hotelbetrieb der zehn- bis zwanzigfache Betrag zu erzielen sei. Sie verlangten einen Nachlass aller Steuern und Abgaben; zu jener Zeit waren von der US-Besatzungsmacht noch beschlagnahmt: [[Hotel Stein]], [[Hotel Meran]], [[Hotel Österreichischer Hof]], [[Hotel Pitter]], [[Hotel Bristol]], [[Hotel Traube]], [[Hotel Hofwirt|Gasthaus Hofwirt]], [[Gasthaus Steinlechner]], [[St. Joseph (Gutshof)|Gasthaus Kasererhof]], [[Hotel Mirabell|Café Mirabell-Casino]], [[Café Tomaselli]] und [[Café Glockenspiel]]; |