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Das älteste und in seiner Schlichtheit prächtigste Salzbur­ger '''Christkind''' stammt aus dem Jahr [[1450]].

== Salzburger Christkind ==
Es trägt die Weltkugel in seiner Linken, die rechte ist die segnende Hand. Es befindet sich im [[Dommuseum]]. Auch ein barockes Christkind (nach Anton van Dyck, um 1700) kann man im Dommuseum bewundern.

== Das Christkind ==
Obwohl es am [[Heiliger Abend|Heiligen Abend]] immer heißt, dass das Christ­kind soeben weggeflogen ist, liegt es trotzdem als Kindl auf Stroh - fast lebens­echt - in der Krippe. Die Wurzeln für diese ungenaue weihnachtliche Inszenierung liegen im [[19. Jahrhundert]]. Damals begann das Christkind Geschenke zu bringen, was bis dahin der heilige [[Nikolaus]] erledigt hatte. Der Direktor des Dom­museums, [[Peter Keller]], sagt, dass das Christkind zum Geschenk­bringer wurde, passierte vermut­lich zeitgleich mit dem [[Christ­baum]]. Dieser ist in der ersten Hälfte des 19. Jahrhun­derts aufgekommen.

Wann, wo und warum das schenkende Christkind Premiere hatte, ist nirgends aufgezeichnet.

Das ursprüngliche Christkind gehört nackt. Und wenn ein Christkind angezogen ist, dann aufwendig und mit eigens angefer­tigten, manchmal auch feierlich zu wechselnden Kleidern. Laut Peter Keller be­ginnen die Christkinddarstellungen mit dem [[25. Dezember]] [[354]], dem ersten offiziellen Hochfest der Geburt des Herrn nach Anerkennung des Chris­tentums als Staatsreligion.

== Quelle ==
* {{Quelle SN|3. Dezember 2012, Beitrag "Ein herziger Held tritt auf in Nacktheit" von Hedwig Kainberger}}

[[Kategorie:Weihnachtszeit]]
[[Kategorie:Kunst]]

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